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Kaisersesch

Laufen wie auf der Skipiste im April

Mit den schwersten Bedingungen im bisherigen Verlauf der 30. Cochem-Zeller Crosslaufserie mussten die 100 Teilnehmer am Sonntag zurechtkommen. Regen- und Schneeschauer wechselten sich mit Sonne ab. Zur Kälte mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kamen nach dem Dauerregen mit Pfützen übersäte oder schlammige Waldwege. Die vom TuS Kaisersesch organisierten Rennen mit Start und Ziel am Waldsportplatz waren diesmal nur etwas für die Hartgesottenen.

Nicole Krämer von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel reichte der zweite Langstrecken-Platz in Kaisersesch, um den Gesamtsieg der Cochem-Zeller Crosslaufserie in der Königsdisziplin vorzeitig klarzumachen. Foto: Holger Teusch
Nicole Krämer von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel reichte der zweite Langstrecken-Platz in Kaisersesch, um den Gesamtsieg der Cochem-Zeller Crosslaufserie in der Königsdisziplin vorzeitig klarzumachen.
Foto: Holger Teusch

„Auf der zweiten Langstreckenrunde war das Bergablaufen vom Gefühl her wie Skifahren“, erzählte Yannick Pütz, wie der wieder einsetzende Regen im Abschluss-Wettbewerb über etwa 8,1 Kilometer den Boden glitschig machte. Trotzdem war der 20-jährige Greimersburger im roten Trikot der LG Rhein-Wied nach seinem souveränen Sieg auf der halb so langen Mittel- auch auf der Langdistanz wieder genauso unschlagbar – wie bereits vor Jahresfrist. Der in Zell wohnende Oliver Ewen (PST Trier) und Vadim Penner (LG HSC Gamlen-RSC Untermosel) hatten jeweils als Zweit- und Drittplatzierte das Nachsehen.

Dadurch bleibt die COC-Serie aber bis zum Finale am 3. Dezember beim SV Schwarz-Weiß Alflen spannend. Pütz reicht zwar nun bereits ein zweiter Platz, um auf der Mittelstrecke die Serienwertung zu gewinnen, der Schützling von Trainer Johannes Keßler muss aber auf jeden Fall antreten, um auf die erforderliche Mindestzahl von drei Resultaten zu kommen. Die kann Pütz auf der Langstrecke nicht mehr erreichen. In Alflen können sich deshalb Penner und Ewen um den Serien-Gesamtsieg streiten. Die Lauf-Organisatoren des TuS Kaisersesch, die die Crossveranstaltung mit Moderation und Musikeinspielungen peppig organisierten, gaben dem traditionsreichen Rundkurs der Hauptläufe noch eine Brise zusätzliche Würze. Statt über einen breiten Waldweg, ging es schon 100 Meter nach dem Start auf einen schmalen Pfad. Nicht nur wegen des schweren Untergrunds lassen sich deshalb die Laufzeiten nicht eins zu eins mit denen der Vorjahre vergleichen.

Hoch zu bewerten ist aber auf jeden Fall die Siegerzeit von 17:32 Minuten von Anna-Lena Theisen über die gut vier Kilometer lange Strecke. Als Vierte des Gesamteinlaufs ließ die 20-Jährige von der LG Rhein-Wied damit die sechs Jahre jüngere Sarah Gräf vom TV Cochem (19:39) klar hinter sich. Noch einmal eine Minute mehr benötigte Petra Jungen (LG HSC Gamlen-RSC Untermosel/20:46). Ganz sicher ist Gräfs Serien-Gesamtsieg damit zwar noch nicht, beim COC-Serien-Finale muss Jungen aber gewinnen, um mit der 14-Jährigen gleichzuziehen.

Obwohl nach den Langstrecken-Siegen in Laubach und Klotten diesmal nicht die Schnellste, hat Nicole Krämer von der LG HSC Gamlen-RSC Untermosel den Seriensieg bereits vorzeitig in der Tasche. Beim Aprilwetter-Cross von Kaisersesch schob sich Vereinskameradin Rita Schopp 42 Sekunden vor die 45-Jährige. Holger Teusch

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