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    Laubach

    Läufer loben: "HuBuT" ist ein neuer Stern am Trail-Himmel

    Der erste Hunsbuckel-Trail ist Geschichte. Aber die Geschichten rund um die „HuBuT“-Premiere werden sie sich noch lange erzählen beim Ausrichter TuS Laubach, der den Trail organisiert hat im Rahmen seines Waldfestes. Es war ein Mischung aus Erlebnis und Ergebnis mit drei Strecken von 13 über 37 bis hin zu 63 Kilometern. Natürlich gab es Sieger, zu denen später. Denn Gewinner waren auch die Veranstalter um die TuS-Vorsitzende Carmen Hein und ihren Bruder Torsten Franz, der die Idee zum Trail hatte und das mit vielen Helfern im Orga-Team und drumherum realisieren konnte.

    Man muss nur einen Blick auf die Facebook-Seite des „HuBuT“ zu werfen, um zu erkennen, dass es den Teilnehmer – gewertet wurden im Ziel 421 – gefallen hat, wobei das noch arg untertrieben ist. Ein neuer Stern am Trailhimmel heißt es in einem Post. Mega in einem anderen. Superschön dort. Genial da. Sehr gut markiert an anderer Stelle. Tolle Verpflegungspunkte mit superlieben Menschen schreibt eine Sportlerin. Es hat sich soooo gelohnt, in den Hunsrück zu kommen der Nächste. Kurzum: Diese Reaktionen zeigen, dass es sich gelohnt hat, den „HuBuT“, der auf seiner längsten Teilstrecke auch über die Hängeseilbrücke Geierlay zwischen Mörsdorf und Sosberg führte, auf die Beine zu stellen.

    Carmen Hein muss alles zwar noch sacken lassen, sagt aber: „Es gab keine einzige negative Kritik, wir haben eine super Resonanz bekommen von allen Läufern. Wenn das so zurückkommt von den Teilnehmern, ist das phänomenal und man vergisst die schlaflosen Nächte im Vorfeld.“ Neun Stunden hat Franz in den drei Tagen vor dem „HuBuT“ nur geschlafen, aber auch er sagt: „Es ist für uns voll aufgegangen, es waren viele Emotionen, die einem da hochkommen, irgendwie ein Gefühlscocktail.“

    Ganz gut hat das auch Frank Hirt von X-Sport Kastellaun in seinem Feedback zum Lauf beschrieben: „Das ist ein toller Lauf mit wirklich schönen Trails und keine Waldautobahnen. Ich war selbst überbewältigt. Endlich konnte ich meine Begeisterung und Liebe für den Hunsrück mit vielen teilen. Die Teilnehmer, mit denen man während des Laufs reden konnte, waren alle begeistert. Ein Läufer hat zu mir gesagt: Auf einer Skala von 1 bis 10 wäre das eine glatte 11.“ Hirt kam nach 7:45 Stunden ins Ziel über die 63 Kilometer. Da waren die Favoriten natürlich schon längst da: Über den Long Trail und damit die Königsdisziplin siegte Matthias Krah in 5:10:34 Minuten vor Martin Schedler in 5:12:14. Beides sind hochdekorierte Trailläufer. Max Kirschbaum wäre der Dritte im Bunde gewesen, der hätte gewinnen können. Aber er musste wegen Magen-Darm-Problemen absagen. So ging es zwischen Krah und Schedler um den Sieg. „Irgendwann hat Martin Schedler dann zu Matthias Krah gesagt: Hol' dir das Ding!“, weiß Franz aus einem Plausch nach dem Rennen. Und Krah holte sich den Sieg, da Schedler auch krankheitsbedingt nicht ganz das Tempo mitgehen konnte. Um dieses mal einzuordnen: „Die sind einen Drei-Minuten-Schnitt bergrunter über die gesamten 63 Kilometer gerannt und sind unter fünf Minuten pro Kilometer gelaufen“, staunte Franz, selbst passionierter „Trailer“. Bei den Frauen war Jennifer Weber die Schnellste, sie brauchte 6:46:29 Stunden für die lange Distanz.

    Ebenfalls einer der deutschen Größen in der Szene ist Marcel Höche. Der Mann von LAC Quelle Fürth siegte über die 37-Kilometer-Distanz in 2:46:37 Stunden, bei den Frauen war Manishe Sina als Erste in 3:22:23 im Ziel. Über 13 Kilometer durften sich Stefan Wurdel (47:20 Minuten) und Anke Jung (1:00:48 Stunden) über die eigens gestalteten Siegermedaillen und ihre Zeit freuen. Dass diese Zeiten überhaupt so schnell übertragen werden, ist der Verdienst von Willi Junker. „Ohne ihn geht das alles nicht“, lobt Franz den Herr der Laufzeiten. Dass sich Junker auch 2018 wieder um die Messung beim „HuBuT“ kümmern wird, ist noch nicht ganz klar, aber die Gedanken gehen klar Richtung zweite Auflage. „Wir setzen uns bald zusammen und diskutieren alles noch mal durch. Aber es ist schon im Hinterkopf. Das war doch zu groß dafür, dass wir es nur einmal machen“, lässt Carmen Hein durchblicken. Im sozialen Netzwerk ist das sowieso schon ausgemachte Sache. Freue mich auf 2018 schreiben die meisten. Na dann. Mirko Bernd

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    Impressionen vom ersten Hunsbuckel-Trail – kurz HuBuT – des TuS Laubach um die Vorsitzende Carmen Hein (kleines Foto, oben rechts): Die Veranstaltung war ein voller Erfolg war und erhielt von den Teilnehmern viel Lob. Das erhielten aber auch die Organisatoren und die vielen Helfer an der Strecke, die sich auch um das leibliche Wohl der Sportler kümmerten. Die Helfer gaben das Lob zurück und sprachen gegenüber Mitorganisator Torsten Franz von „den sehr gechillten Trailläufern“, was auf unserem großen Foto zu sehen ist.

    Fotos: B&P Schmitt (2), Heiko Keim (4)

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    Leichtathletik

    Hunsbuckeltrail (HuBuT)

    63 Kilometer (Long Trail)

    Männlich: 1. Matthias Krah (Compressport/Altra Running Germany) 5:10:34 Stunden, 2. Martin Schedler (Team Salomon Deutschland/LAZ Saar 05 Saarbrücken) 5:12:14, 3. Tilmann Bertram (SG Stern) 5:45:31, 4. Andreas Mai (Team Mountain Fuel) 5:56:18, 5. Paul Ruick 6:03.

    Weiblich: 1. Jennifer Weber (Meddy's LWT Koblenz) 6:46:29, 2. Katrin Grieger (Legion of Pain/Team Trailmagazin) 6:51:52, 3. Gabriele Kenkenberg (LC Olympia Wiesbaden) 7:03:36, 4. Christine KOstic 7:16:13, 5. Antje Ueberholz (Meddy's LWT Koblenz).

    37 Kilometer (Half Trail)

    Männlich: 1. Marcel Höche (LAC Quelle Fürth) 2:46:37 Stunden, 2. Timo Schmidt (Saarbrücken) 2:53:16, 3. Hanno Blaß (LLG Wustweiler) 3:02:45, 4. Peter Christ (X-Sport Kastellaun) 3:05:32, 5. Thomas Werner (TG Konz) 3:19:08.

    Weiblich: 1. Manishe Sina (Trampelpfadlauf.de/LG Seligenstadt) 3:22:23, 2. Eszter Varga 3:49:20, 3. Silke Kaliner 3:52:07, 4. Mareike Sülz (TV Urbar) 3:53:10, 5. Alexandra Isted 4:05:21.

    13 Kilometer (Short Trail)

    Männlich: 1. Stefan Wurdel (Soonwaldkeiler-Soonwaldstiftung) 47:20 Minuten, 2. Andreas Lübbers (Lübbers-mpt) 49:47, 3. Peter Wellems (X-Sport Kastellaun) 50:16, 4. Stefan Scherer (VfR Simmern) 50:49, 5. Andreas Kemmer (X-Sport Kastellaun) 53:41.

    Weiblich: 1. Anke Jung 1:00:48, 2. Cathrin Gürtler 1:02:19, 3. Désirée Joerg (Trail Römische Weinstraße) 1:04:14, 4. Linda Kemmer (Fliesen Kemmer) 1:04:16, 5. Jana Grieger 1:05:27.

    Leichtathletik (JD)
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