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Mülheim/Vallendar

Vallendar punktet überraschend

Auch im zweiten Spiel des Jahres in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar musste der TV 05 Mülheim das Feld als Verlierer verlassen. Beim TuS Kaiserslautern- Dansenberg unterlag die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason mit 30:35 (13:17). Derweil kehrte der HV Vallendar mit einem überraschenden Punktgewinn vom Spiel bei der SG Saulheim zurück.

Er verletzte sich beim Spiel in Saulheim am Knie und fällt voraussichtlich in den kommenden Oberligaspielen aus: der Vallendarer Lucas Gerdon. Foto: Wolfgang Heil
Er verletzte sich beim Spiel in Saulheim am Knie und fällt voraussichtlich in den kommenden Oberligaspielen aus: der Vallendarer Lucas Gerdon.
Foto: Wolfgang Heil

TuS Dansenberg -

TV 05 Mülheim 35:30 (17:13)

Die Mülheimer legten in der Pfalz gut los, das Spiel gestaltete sich zunächst vollkommen ausgeglichen. Beim 3:2 verbuchte der TV die erste Führung. In der Folge legte Mülheim bis zum 8:7 stets vor, die Hausherren zogen jedoch nach. Ab der 20. Minute übernahm der Tabellenzweite das Zepter. Mülheim leistete sich nun eine Mehrzahl an Fehlwürfen, einhergehend mit einigen technischen Fehlern. Die routinierten Gastgeber nutzten dies und setzten sich bis zum Halbzeitpfiff auf 17:13 ab.

Nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Partie erneut ausgeglichen. Was sich wie ein roter Faden durch die Partie zog, war aber die schwache Chancenverwertung der Mülheimer. Die Zahl der Fehlwürfe in Eins-gegen-Eins-Situationen gegen den Kaiserslauterer Schlussmann bewegte sich schon früh in Hälfte im zweistelligen Bereich. So konnte der Rückstand nie entscheidend verkürzt werden. Dennoch hatten die Gäste sechs Minuten vor dem Ende noch Hoffnung, die Mülheim aber erneut selbst zunichte machte. Beim 31:28 kassierte Mülheim in der Defensive eine unnötige Zwei-Minuten- Strafe. Im Stile einer Spitzenmannschaft reagierte darauf der TuS. In Überzahl erzielten die Hausherren zwei Tore zum 33:28 und beantworteten damit alle offenen Fragen. "Das Fazit ist ganz einfach gezogen", erklärte Bjarnason, "im Moment haben wir im Training selten die Möglichkeit, mit der gesamten Mannschaft zu arbeiten. Das zeigt sich dann im Spiel. Es fehlt ein wenig an Abstimmung und Effektivität."

Mülheim: Zelter, Winkel; Zerwas (5/1), Reick (4), Nauroth (4), Langen (4), Vogt (6/2), Glaubez (2), Helf (2), Schwenzer (3), Dahmen.

SG Saulheim -

HV Vallendar 24:24 (12:13)

Mit einer überzeugenden Leistung schaffte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Reckenthäler ein hochverdientes 24:24. Nach dem Spiel herrschte beim HVV abernicht nur Freude, denn Lucas Gerdon verletzte sich.

Es waren 18 Minuten gespielt im Saulheimer Ritter-Hund-Zentrum, als sich Gerdon vor Schmerzen krümmte und an das Knie griff. Der schnelle Rückraumakteur musste mit Verdacht auf Innenbandriss vom Feld. Nach Spielgestalter Merlin Busse, der den Rest der Saison ausfallen wird, wäre es der nächste schmerzliche Verlust. Bis zu diesem Zeitpunkt bot der HVV eine starke Vorstellung bei den Rheinhessen. Gerdon trug zwei Treffer zur 10:6-Führung gegen die favorisierten Saulheimer bei. Mit der Verletzung erlitt aber das Spiel des HVV einen leichten Bruch. Die Hausherren verkürzten bis zum Halbzeitpfiff auf 12:13.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ganz eng. Die Vallendarer Defensive stand weiter gut. Saulheim kam fast ausschließlich durch den groß gewachsenen Rückraum zu den Toren. So auch zehn Minuten vor dem Ende, als sich die Gastgeber beim 21:20 die erste Führung der Partie holten. Der HVV steckte aber nie auf und glich umgehend wieder aus. 90 Sekunden vor dem Ende ging die SG beim 24:23 erneut in Führung. Nervenstark glich Stefan Baldus aber 30 Sekunden später wieder aus. Der folgende Angriff der Gastgeber blieb erfolglos, aber auch der letzte Angriff der Partie durch die Reckenthäler- Sieben.

"Für uns ist dies ein ganz wichtiger und verdienter Punkt. Es wäre äußerst bitter gewesen, nach dieser guten Vorstellung mit leeren Händen dazustehen. Wir haben nun schon ein kleines Polster auf die Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen. Das ist umso wichtiger, wenn man die ärgerliche Verletzungen im Hinterkopf hat. Wir müssen nun schauen, wie wir das lösen können", sagte Reckenthäler. Lutz Klattenberg

Vallendar: Burgard, S. Stein; Hertz (3/1), Baldus (4), D. Stein, Gerdon (2), Woods (1), Graulich (2), Lohner (4), Waldgenbach (5), Meder (3), Schäfer, Müller, Jackmuth.

Handball (ABCK)
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