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    Oberwesel

    Christoph Braun macht beim 3:0 den Unterschied aus

    Nach 58 Minuten holte sich Christoph Braun den verdienten Applaus ab. Der Spielertrainer des SV Oberwesel wechselte sich gegen Youngster Max Engel aus. Schonen für den Alltag in der Fußball-Kreisliga A war angesagt. Denn das Rheinlandpokal-Spiel der zweiten Runde gegen den Mitte-Bezirksligisten SG Mengerschied/Unzenberg/Sargenroth war nach einer knappen Stunde längst zugunsten der stark aufspielenden Oberweseler entschieden. 3:0 stand es, zur Pause hatten die Gastgeber vor nur 30 Unentwegten im Rhinelanderstadion 1:0 geführt. Und Braun hatte daran sicherlich den größten Anteil, den er bereitete alle drei Tore vor. Oberwesel schaltete damit nach Höhr-Grenzhausen den nächsten Bezirksligisten aus und darf sich in der dritten Runde auf ein attraktives Heimspiel freuen.

    Da Eigenlob nicht Brauns Sache ist, lassen wir Mengerschieds Trainer Andreas Auler sprechen. "Oberwesel hat eine gute Mannschaft mit einer starken Abwehr. Und mit Christoph einen überragenden Spieler, er hat das schon klasse gemacht", sagte Auler. Braun gab das Lob aber weiter - und hatte auch recht: "Es war eine gute Mannschaftsleistung. Wir waren heißer und haben bisschen mehr Gas gegeben als Mengerschied."

    Das war von Anfang an zu sehen, aus Sicht der Gäste auch einigermaßen verständlich, denn nur zwei Tage zuvor waren sie die "Heißeren" gewesen und hatten dem TuS Kirchberg in der Bezirksliga auf eigenem Platz eine empfindliche Derby-Niederlage beim 3:1 beigebracht. Zu solch einem Kraftakt waren die Mengerschieder dieses Mal nicht in der Lage. Natürlich auch, weil Auler den einen oder anderen aus der Stammelf nicht auf dem Feld hatte. Das war allerdings auch bei Oberwesel so, beim SVO fehlte zum Beispiel Chris Ströter, der noch an einer Knöchelverletzung laboriert.

    Aber sie hatten ja Braun, der aus einer starken Elf herausragte. Beim 1:0 steckte er den Ball nach 19 Minuten zu Marc Schneider durch, der ihn aus sechs Metern cool im Tor unterbrachte. Oberwesel war vorher und auch nachher das bessere Team gewesen, hatte im Gegensatz zu Mengerschied noch die eine oder andere Chance, aber bis zum Pausenpfiff blieb es beim 1:0.

    Nach dem Kabinengang dauerte es fünf Minuten bis zu Brauns nächstem Auftritt: Drei Mengerschieder ließ er fast an der Toraußenlinie stehen, danach war er bereits bis zu Torwart Nico Caspar vorgedrungen, der ihn klar zu Fall brachte. Elfmeter, Schneider trat an und versenkte den Ball sicher zum 2:0 (50.).

    Nur drei Minuten danach brachte ein Oberweseler Befreiungsschlag nach einer Ecke die Entscheidung. Braun kam an der Mittellinie vor Marcel Klein an den Ball, ließ ihn stehen und zog Richtung Tor, bediente am Ende locker mit dem Außenrist den mitgelaufenen Selim Morina, der zum 3:0 traf. Das Spiel war gelaufen, Braun ging, kurz darauf wechselte Auler seinen Torjäger Daniel Georg aus. Oberwesel spielte die Partie locker und überlegen zu Ende, bei Mengerschied war an diesem Abend nicht mehr drin.

    "Es ist natürlich schwer, sich nach so einem Ding wie gegen Kirchberg zu motivieren. Jetzt sind wir im Pokal raus und können uns auf den Nichtabstieg konzentrieren", sagte Auler. Oberwesel ist dagegen weiter und will nun auch in der Liga angreifen. Auch deshalb ging Braun nach 58 Minuten.

    Von unserem Redakteur

    Mirko Bernd

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