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Koblenz

RWK hofft auf historischen Abend

In der Vorsaison kam das Aus bereits in der zweiten Runde, jetzt winkt den Fußballern von TuS Rot-Weiß Koblenz der erstmalige Einzug in das Halbfinale. Am Mittwochabend empfängt die Mannschaft von Trainer Fatih Cift den FSV Salmrohr im Rheinlandpokal-Viertelfinale. Anpfiff auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz ist um 19.30 Uhr.

Sascha Engel beim Elfmeterschießen – es könnte durchaus sein, dass der Mittelstürmer von Rot-Weiß Koblenz in dieser Hinsicht auch am Mittwochabend gefordert ist. Denn die Vorstädter empfangen im Viertelfinale des Rheinlandpokals den Ligakonkurrenten FSV Salmrohr.  Foto: Didi Mühlen
Sascha Engel beim Elfmeterschießen – es könnte durchaus sein, dass der Mittelstürmer von Rot-Weiß Koblenz in dieser Hinsicht auch am Mittwochabend gefordert ist. Denn die Vorstädter empfangen im Viertelfinale des Rheinlandpokals den Ligakonkurrenten FSV Salmrohr.
Foto: Didi Mühlen

Auch wenn es das Duell zweier Oberligisten ist, so dürften die Rot-Weißen dennoch als Favorit in das Spiel gehen. Denn während die Vorstädter nach Ablauf der Hinrunde einen starken achten Platz belegen, ziert der FSV mit mageren zwölf Punkten das Tabellenende. „Ich freue mich auf das Spiel, die Jungs natürlich auch. Wir werden alles versuchen, um die nächste Runde zu erreichen“, sagt Cift.

Anders als beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison, das die Koblenzer Ende September mit 1:0 für sich entschieden, wird es diesmal nicht zu einem Duell der beiden befreundeten Trainerkollegen Cift und Peter Rubeck kommen. Rubeck trat Ende Oktober überraschend als FSV-Coach zurück, seine Nachfolge übernahm der bisherige Co-Trainer Lars Schäfer. Unter der Regie des gebürtigen Neuwieders schien Salmrohr zuletzt ein wenig im Aufwind und blieb dreimal in Folge ungeschlagen, ehe es am vergangenen Wochenende eine ernüchternde 0:4-Pleite im Kellerduell beim SV Gonsenheim setzte.

Für die Rot-Weißen könnte es ein historischer Pokalabend werden, denn noch nie zuvor konnte sich der Klub für die Runde der letzten vier Teams qualifizieren. Vor nicht allzu langer Zeit träumten die Koblenzer schon einmal von einem Halbfinaleinzug. In der Saison 2014/15 drangen die Rot-Weißen, seinerzeit noch Rheinlandligist, ebenfalls bis ins Viertelfinale vor. Gegner dort war damals wie heute der FSV Salmrohr, der sich letztlich als klassenhöherer Verein mit 2:0 durchsetzen konnte. Besonders bitter damals aus Sicht der Rot-Weißen: Bei einem Weiterkommen wäre es im Halbfinale zu einem Stadtderby gegen den großen Nachbarn TuS Koblenz gekommen.

Eine solche Paarung ist in der laufenden Pokalsaison erst im Endspiel möglich. Dieses findet am 21. Mai 2018 im Stadion Oberwerth statt. Doch so weit will Christian Noll noch gar nicht vorausschauen, die volle Konzentration des Sportlichen Leiters gilt allein dem bevorstehenden Viertelfinale. „Wir müssen erstmal unsere Hausaufgabe gegen Salmrohr erledigen. Für mich ist das ein 50:50-Spiel. Es stehen sich zwei Ligakonkurrenten gegenüber, da kann alles passieren“, erklärt Noll.

Trotz der weiter angespannten Personalsituation lassen sich die Koblenzer die Vorfreude auf das Pokalspiel nicht nehmen, zumal der zuletzt gesperrte Marvin Weber wieder zur Verfügung steht. „Wir werden schon genügend Spieler auf den Platz bekommen. Die Jungs wissen, worum es geht“, sagt Noll, der auf „eine tolle Kulisse“ hofft – und natürlich auf ein Weiterkommen: „Es wäre eine schöne Geschichte, wenn wir im Pokal überwintern würden.“

Von unserem Mitarbeiter

Dennis Smandzich

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