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Koblenz

Vier Tore: Koblenzer verschärfen gegen Spielende enorm das Tempo

Zweites Testspiel, zweiter Sieg: Auch beim letztlich souveränen 4:1 (0:1) gegen den luxemburgischen Erstligisten FC Wiltz 71 brauchte die TuS Koblenz wie schon eine Woche zuvor beim 3:1 (0:0) in Mendig eine 45-minütige Anlaufzeit, um am Ende eine sehenswerte Begegnung nach ordentlicher Tempoverschärfung doch noch klar zu gewinnen.

Der Koblenzer Innenverteidiger Robert Stark (schwarz-blaues Trikot, hier in der Bildmitte beim Kopfballduell vorm eigenen Tor) war mit zwei Treffern maßgeblich am 4:1-Erfolg der TuS gegen den luxemburgischen Erstligisten FC Wiltz 91 beteiligt.  Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
Der Koblenzer Innenverteidiger Robert Stark (schwarz-blaues Trikot, hier in der Bildmitte beim Kopfballduell vorm eigenen Tor) war mit zwei Treffern maßgeblich am 4:1-Erfolg der TuS gegen den luxemburgischen Erstligisten FC Wiltz 91 beteiligt.
Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

Ersatzkeeper Kadir Yalcin und Ivan Mamic fehlten diesmal, dafür vervollständigten U23-Schlussmann Ivans Baturins (blieb ohne Einsatz) und Yannick Tewelde den erneut 20 Mann starken Kader des Koblenzer Trainers Petrik Sander. Die Kicker aus dem Benelux-Staat präsentierten sich zunächst als Gegner auf Augenhöhe. Und das, obwohl sie erst mit knapp halbstündiger Verspätung den Oberwerther Kunstrasen unter ihre Fußballschuhe genommen hatten.

Raus aus dem Bus, rein in die Kabine und rauf auf den Platz in kurzer Zeit – offensichtlich kein großes Problem für die französisch sprechenden Gäste, die nach zehn Minuten die Führung auf dem Fuß hatten. Jean-Michel Joachim konnte die geschenkte Gelegenheit nach einem kapitalen Schnitzer von Daniel von der Bracke nicht nutzen, Sebastian Patzler im Tor der Schängel war auf dem Posten. Machtlos war er allerdings, als der starke Edis Osmanovic die Abwehr der TuS düpierte und mit einem schönen Schlenzer in den Winkel seine rot-weißen Farben in Führung schoss. Zuvor hätten Fabian Montabell (25.) und Angelo Hauk (36.) auch schon für die TuS ins Schwarze treffen können.

Nach der Pause diktierten aber die Koblenzer eindeutig das Geschehen. Ein achtfacher Wechsel machte sich speziell in der vordersten Abteilung positiv bemerkbar, Giorgi Piranashvili in der Spitze und Fatjon Celani direkt dahinter sollten Wiltz in der Folge vor viele Probleme stellen. Und als auch die Luxemburger nach knapp einer Stunde mehrfach Personal tauschten, aber nicht von der bisherigen Güte, sollte das Spiel deutlich kippen: Celani traf nach Piranashvili-Pass zum Ausgleich (73.), nachdem sich zwei FC-Akteure zuvor tölpelhaft über den Haufen gerannt hatten. Robert Stark per Kopf nach Flanke von Tobias Jakobs (77.), Tony Schmidt mit verwandelten Strafstoß nach Foul an Celani (87.) und wiederum Stark nach Celani-Lattenkopfball (89.) sorgten für den Endstand.

Kleiner Wermutstropfen: TuS-Kapitän André Marx wurde kurz vor der Halbzeitpause von einem Ellenbogen im Gesicht getroffen und musste ins Krankenhaus gefahren werden. bhm

TuS Koblenz: Patzler – Hadzic (46. Lacagnina), Stark, Marx (46. Fritsch), Matuwila (46. Wolf) – von der Bracke – Tewelde (46. Schmidt), Saito (46. Radojewski), Stieffenhofer (46. Celani), Hauk (46. Jakobs) – Montabell (46. Piranashvili).

TuS Koblenz
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