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    Patrick Stumpf sorgt mit Köpfchen für den Punkt

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    Viele Kopfballduelle bestritt Patrick Stumpf (rechts) gegen den 1. FC Köln II. Nach seinem Treffer zur 1:0-Führung, den er ebenfalls per Kopf erzielt hatte, rasselte er im Luftkampf mit seinem Gegenspieler zusammen. SC-Masseur Jochen "Paga" Purper half mit Eis aus.
Foto: Joachim Hähn
    Viele Kopfballduelle bestritt Patrick Stumpf (rechts) gegen den 1. FC Köln II. Nach seinem Treffer zur 1:0-Führung, den er ebenfalls per Kopf erzielt hatte, rasselte er im Luftkampf mit seinem Gegenspieler zusammen. SC-Masseur Jochen "Paga" Purper half mit Eis aus.
    Foto: Joachim Hähn

    Völlig überrascht wurden die Kölner von einem SC Idar-Oberstein, der sich erneut um ein Vielfaches steigerte. "Wir wollten an die gute zweite Hälfte gegen Schalke anknüpfen. Das ist uns ganz gut gelungen", meinte Hub. Während der FC einen trägen und raumbietenden Tabellenletzten erwartet hatte, präsentierten sich die Schmuckstädter von der ersten Minute an als das genaue Gegenteil. Die Mannschaft biss sich in die Partie und übte mächtigen Druck auf die Domstädter aus. FC-Trainer Dirk Lottner lobte das Schlusslicht: "Wir sind in den ersten 20 Minuten nicht in unseren Rhythmus hinein gekommen, der SC hat uns zu Fehlern gezwungen. Beim Gegentor war unser Stellungsspiel nicht gut."

    Knappe zehn Minuten waren gespielt, als Christoph Lawnik von der linken Außenbahn einen langen Ball vor das Tor schlagen durfte. Im Sechzehner stieg Patrick Stumpf gegen seinen Gegenspieler am höchsten und versenkte die Kugel neben dem linken Pfosten zum 1:0 (10.). Zwei Minuten später kamen die Kölner zu ihrer ersten Möglichkeit. Aias Aosmans Schuss klärte Jeff Kornetzky aber zur Ecke. Der SC blieb am Drücker. In allen Mannschaftsteilen formverbessert, kam der Gastgeber kaum in Bedrängnis. Zumindest hatten die 497 Zuschauer im Haag nicht das Gefühl, dass der FC den 6:3-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen und einen ähnlich hohen Sieg erspielen könnte. "Die Schlagzahl hochzuhalten und an der Mittellinie früh Zugriff auf das Spiel zu erhalten, um lange Bälle zu erzwingen, das war der Plan", erklärte Hub.

    Der Sportclub blieb weiter torhungrig. Lawnik schickte Stumpf über den linken Flügel. Mangels Anspielstationen vor dem Tor marschierte Stumpf selbst in den Strafraum und zog den Ball auf das kurze Eck. FC-Keeper Daniel Schwabke wehrte den Schuss aber zur Ecke ab (14.). Keine zwei Minuten später landete ein Einwurf bei Tim Schwartz. Schwartz flankte von rechts zu Stumpf, der den Ball am Torraum nur knapp über das Gehäuse setzte. Während die Gäste weiterhin wenig Gefahr ausstrahlten, dafür aber nun mit mehr Spielanteilen als zu Beginn ausgestattet waren, verpassten die Idarer erneut das 2:0. Konstantin Sawin erhielt den Ball nach einem Befreiungsschlag, spielte einige kurze Pässe mit Schwartz, bevor er in die Mitte marschierte und von der Strafraumgrenze den Ball über die Latte jagte (34.).

    Kurz vor dem Pausenpfiff begünstigte eine Fehlentscheidung den Ausgleich. Mit einer falschen Einwurfentscheidung zu Gunsten der Kölner sorgten Schiedsrichter Patrick Kalbhenn und sein Assistent auf der Haupttribünenseite für die letzte Gästechance vor der Halbzeit. Als Sawin einen FC-Angreifer dann vom Ball trennte und den Konter einleiten wollte, entschied Kalbhenn auf Freistoß 25 Meter vor dem SC-Tor. Mit einem angeschnittenen Ball, wie ihn selbst nur Lottner in seiner aktiven Bundesligazeit treten konnte, erzielte Berkan Karadeniz den Ausgleich. Kornetzky sprang dem Ball, der im rechten Winkel einschlug, ohne Chance hinterher. Danach war Pause. Beide Mannschaften gingen in die Kabine und sollten so schnell nicht wieder kommen. Grund war eine Verletzung von Schiedsrichter Kalbhenn. Der Unparteiische sah sich nicht im Stande die Partie fortzuführen. Als dann kein Ersatz gefunden wurde und auch Alt-Bundesligareferee Herbert Eli als Alternative ausschied, tauschten die Männer in Gelb ihre Positionen durch. Andreas Weichert pfiff mit zehnminütiger Verspätung zum zweiten Durchgang an, Kalbhenn übernahm die Fahne vor der Gegengeraden.

    "Das war eine blöde Situation", gab Hub zu. "Du sitzt in der Kabine und wartest. Da fällt die Spannung von dir ab." So begannen die Idarer nach dem Seitenwechsel längst nicht so druckvoll, wie sie die erste Hälfte beendet hatten. Köln war nun am Drücker, konnte aber aus der Übermacht kein Kapital schlagen. Auch, weil Kornetzky immer wieder beste Einschussmöglichkeiten vernichtete. So warf er sich in Minute 50 vor den einschussbereiten Kacper Przybylko und wehrte dessen Schuss mit dem Fuß ab. Aosman tauchte nach 67 Minuten alleine vor dem SC-Kasten auf, aber wieder klärte Kornetzky überragend. Auch eine Minute später entschärfte er eine Chance von Karadeniz. Die größte Chance zum Siegtreffer für den SC hatte währenddessen Sawin. Aus dem Getümmel vor dem Kölner Strafraum heraus schnappte sich "Kosta" den Ball und machte sich auf den Weg, scheiterte dann aber frei stehend an Schwabke.

    "Wir haben uns leider nicht belohnt", ärgerte sich Paul Garlinski, der nach Michael Lehmanns Knöchelverletzung die Spielführerbinde übernommen hatte. "Aber wir können zufrieden sein." Zufrieden war am Ende auch Hub, der nach eigener Aussage während der Partie keinen Kontakt zu Hildmann hatte. "Der Punkt war ganz wichtig und gibt Selbstvertrauen für Mittwoch, wenn Tabellenführer Lotte kommt", erklärte er. Wenn der SC dann wieder so forsch auftritt wie gegen den 1. FC Köln II, befindet er sich nicht nur auf dem Weg der Besserung, sondern ist sicherlich auch bald wieder über den Berg.

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