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FV Engers freut sich auf ein echtes Spitzenspiel

Ludwig Velten

Der FV Engers hat in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar während der Woche aufhorchen lassen. Mit 4:0 (1:0) siegte der FVE beim Aufsteiger VfB Dillingen. Dieser Erfolg bescherte den Engersern nicht nur vierten Tabellenplatz, sondern auch das Spitzenspiel des vierten Spieltages, wenn am Sonntag ab 15 Uhr der Tabellenführer FC Hertha Wiesbach am Engerser Wasserturm antritt. Die Gäste aus dem Saarland kommen mit einer weißen Weste nach Engers: Drei Spiele, drei Siege, Torverhältnis 9:0.

Marian Kneuper (grünes Trikot), hier in einem Laufduell mit Armin Jusufi (TuS Rot-Weiß Koblenz), könnte gegen Wiesbach nach längerer Pause wieder für den FV Engers auflaufen.  Foto: Jörg Niebergall/RZ-Archiv
Marian Kneuper (grünes Trikot), hier in einem Laufduell mit Armin Jusufi (TuS Rot-Weiß Koblenz), könnte gegen Wiesbach nach längerer Pause wieder für den FV Engers auflaufen.
Foto: Jörg Niebergall/RZ-Archiv

„Wer den 1. FC Kaiserslautern II mal eben mit 4:0 aus dem Stadion haut, hat schon eine enorme Qualität. Wiesbach ist ein absolutes Spitzenteam. Doch wir werden dem Gegner das Leben verdammt schwer machen“, verspricht der Engerser Trainer Sascha Watzlawik dem Spitzenreiter einen harten Kampf. Denn auch die Gastgeber sprühen vor Selbstvertrauen. „Wir haben in Dillingen nicht nur klar und verdient gewonnen, sondern auch richtig guten Fußball gespielt“, blickt Watzlawik kurz zurück.

Engers erzielte seine Tore in Dillingen zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten. Vor allem der Doppelschlag von Sören Klappert (51.) und Kristijan Grzobic (55.) kurz nach der Pause machten den Engersern das Siegen am Ende leicht. „Die Mannschaft war stets hellwach und hat im zweiten Abschnitt überragend gespielt“, schwärmte Watzlawik am Donnerstag immer noch von einer „Galavorstellung“ seiner Schützlinge.

Der FVE-Trainer weiß aber ganz genau, dass die starke Vorstellung vom Mittwoch am Sonntag beim Anstoß nichts mehr zählt. Zudem muss Watzlawik einige personelle Änderungen vornehmen. Einige Spieler sind angeschlagen, einige fallen definitiv aus. Kristijan Grzobic, der ehemalige Stürmer vom Ligarivalen TuS Rot-Weiß Koblenz, ist nach einer langen Verletzungspause jetzt erstmals wieder fit, fehlt aber gegen Wiesbach definitiv aus privaten Gründen. Ebenso fällt Neuzugang Emre Kaya aus privaten Gründen aus. Verletzungsbedingt wird Engers wahrscheinlich auf Goran Naric (Schulter) und Lukas Klappert (Bänder) verzichten müssen. Beide Spieler gehörten in Dillingen zu den besten Engersern. „Wir warten zwar noch auf die endgültigen Diagnosen, für einen Einsatz am Sonntag sehe ich bei ihnen aber keine Chance“, sagte Watzlawik.

Dagegen ist die Rückkehr von Marian Kneuper ein positiver Aspekt. Der ehemalige FVE-Kapitän, der in der Rückrunde zu den prägendsten Akteuren zählte, ist seit einigen Tagen wieder im Training und könnte in die Innenverteidigung rücken. Auch in der Offensive hat der FV Engers trotz der Ausfälle noch Alternativen. „Einige Spieler brennen auf einen Einsatz von Beginn an. Wir können die personellen Lücken sicher schließen“, betont Watzlawik.

Ein besonderes Augenmerk soll die FVE-Abwehr auf Ruddy Mpassi legen. Nach Aussage von Watzlawik verfügt der Angreifer über großes Potenzial. Überhaupt ist er von der Wiesbacher Offensive angetan. Michael Petry, der Trainer des Tabellenführers, hat eine gute Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern gefunden. „Wir wollen unseren Teil zu einem echten Spitzenspiel beitragen. Vielleicht gelingt es uns, dem Favoriten ein Bein zu stellen“, hofft Watzlawik mit seiner Mannschaft auch im vierten Saisonspiel den Platz nicht als Verlierer verlassen zu müssen.

Von unserem Mitarbeiter Ludwig Velten

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