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Karbach

Warum sich Marx für Karbach entschieden hat

Fußball-Oberligist FC Karbach hatte nicht mehr zwingend an einem Transfer gearbeitet. Vor allem nicht an einem dieser Größenordnung. Als sich aber im Laufe der vergangenen Woche die Möglichkeit ergab, mit André Marx den ehemaligen Kapitän von Regionalliga-Absteiger TuS Koblenz zu verpflichten, schlugen die Karbacher zu (wir berichteten).

Im März 2016 begrüßte Karbachs Kapitän Maxi Junk (in Blau) den Koblenzer Spielführer André Marx zum Liga-Duell auf dem Quintinsberg, die Partie damals endete 1:2. Zum Start der Vorbereitung darf Junk Marx wieder begrüßen, dann als Teamkollege beim FC.  Foto: Wolfgang Schmidt
Im März 2016 begrüßte Karbachs Kapitän Maxi Junk (in Blau) den Koblenzer Spielführer André Marx zum Liga-Duell auf dem Quintinsberg, die Partie damals endete 1:2. Zum Start der Vorbereitung darf Junk Marx wieder begrüßen, dann als Teamkollege beim FC.
Foto: Wolfgang Schmidt

Warum Marx sich für Karbach und nicht zum Beispiel für den hessischen Regionalliga-Aufsteiger Dreieich entschied, erklärt der 28-Jährige, der sich derzeit im Urlaub befindet, so: „Ich hatte ein sehr gute und offenes Gespräch mit Trainer Rudi Bommer und den Verantwortlichen. Natürlich hätte ich gerne weiter Regionalliga gespielt, aber wenn man sich nicht einig wird, dann passt es nicht. Dann war meine Entscheidung für Karbach eigentlich klar, nachdem ich mich entschieden hatte, nicht bei Koblenz zu bleiben. Ich hatte mit Karbachs Torsten Schmidt ein sehr langes und ausführliches Gespräch, in denen man von beiden Seiten gemerkt hat, dass es sehr gut passt. Dazu kommt auch noch meine persönliche Entwicklung zuletzt bei der TuS. Ich hatte wenig Einsätze, nachdem mein Knie ausgeheilt war. Dazu kamen fehlende Gehälter. Und bei Karbach habe ich die Möglichkeit, meine persönlichen und privaten Ziele so umzusetzen, wie es woanders schwer geworden wäre. Deswegen bin ich froh, nächste Saison beim FC Karbach spielen zu können.“ Und in Karbach sind sie natürlich ebenfalls froh, den erfahrenen Defensivmann, der aus Möntenich stammt und mittlerweile in Ochtendung wohnt, nun in ihren Reihen zu haben. Dass er eine Führungsrolle einnehmen soll, ist keine Frage. „Für uns ist es aber auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass wir nicht stehen bleiben wollen“, sagt der Vorsitzende Daniel Bernd, der den Löwenanteil des Marx-Transfers seinem Trainer zuschuster: „Das Gespräch mit Torsten hat ihn total überzeugt, es ging da nicht nur um Fußball, sondern auch ums Berufliche und seine Perspektive.“ Marx ist gelernter Schreiner.

Und der ehemalige Mayener ist der neunte Neue bei den Karbachern. Demgegenüber stehen acht Abgänge, der letzte gesellte sich im Zuge des Marx-Wechsels dazu. Denn Leo Kabashi, der erst im Winter zum FC gekommen war, verlässt den Klub wieder und geht zur TuS Koblenz. Auch beim 27-jährigen Linksfuß spielten laut Bernd Job-Perspektiven eine Rolle. „Wir waren in Gesprächen mit ihm, aber letztlich war es seine berufliche Situation, die ihn dazu bewogen hat, zur TuS zu gehen“, sagt der FC-Vorsitzende.

Mit diesen beiden Personalien ist der Karbacher Kader für die neue Runde komplett: Mit zwei Torhütern und 20 Feldspielern wird der FC in die Saison gehen. 18 Vereine sind dort am Start, neben den drei Regionalliga-Absteigern TuS Koblenz, TSV Schott Mainz und Röchling Völklingen haben sich bekanntlich Karbachs Lokalrivale TSV Emmelshausen (Meister der Rheinlandliga), der VfB Dillingen (Zweiter der Saarlandliga, Meister Herrensohr hat auf den Aufstieg verzichtet), Arminia Ludwigshafen (Meister der Verbandsliga Südwest) und Hassia Bingen (Sieger Aufstiegsrunde) für die fünfthöchste Liga qualifiziert. Für Karbach wird es das vierte Jahr dort. mb

FC Karbach
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