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    Karbach ohne Lukas Klappert bis zum Winter

    Die Erkältung hat nun auch Trainer Torsten Schmidt erwischt. Dagegen ist der Patient FC Karbach nach dem 5:0 gegen Morlautern in der Fußball-Oberliga auf dem Weg der Besserung. Fit muss der FC von Schmidt in den kommenden sieben Tagen auch sein, denn es stehen drei wichtige Begegnungen an. Den Anfang macht am Samstag (15.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim Aufsteiger SC 07 Idar-Oberstein.

    Karbachs Kapitän Maximilian Junk (weißes Trikot, links) setzte beim 5:0-Befreiungsschlag gegen Morlautern wegen Kniebeschwerden aus. Ob Junk im Gastspiel beim SC Idar-Oberstein wieder in die FC-Startelf zurückkehrt, ist fraglich. Seinen Platz auf der linken Seite hat Mathias Fischer (Mitte) sicher. Foto: Walz
    Karbachs Kapitän Maximilian Junk (weißes Trikot, links) setzte beim 5:0-Befreiungsschlag gegen Morlautern wegen Kniebeschwerden aus. Ob Junk im Gastspiel beim SC Idar-Oberstein wieder in die FC-Startelf zurückkehrt, ist fraglich. Seinen Platz auf der linken Seite hat Mathias Fischer (Mitte) sicher.
    Foto: Walz

    Am Mittwoch (19.30 Uhr) steht für Karbach dann im Emmelshausener Stadion das Achtelfinale im Rheinlandpokal gegen den Liga-Konkurrenten FSV Salmrohr an. Die englische Woche endet mit dem Heimspiel am kommenden Samstag um 15 Uhr gegen die Reserve des 1. FC Kaiserslautern. „Eigentlich gibt es keinen Grund, etwas personell zu ändern“, sagt Schmidt nach dem 5:0-Befreiungsschlag gegen Morlautern: „Aber wir wissen um das stramme Programm in der kommenden Woche. Außerdem haben wir jetzt ein Auswärtsspiel. Es wird keine großen Veränderungen, aber durchaus Anpassungen geben.“

    Personell hat Schmidt jedenfalls nicht die große Auswahl: Der 14. Mann gegen Morlautern war mit dem Faider Christoph Gerhartz ein A-Junior des JFV Rhein-Hunsrück, der sein Oberliga-Debüt feierte. Zudem saßen noch Linus Peuter (ebenfalls A-Junior) und Kapitän Maximilian Junk auf der Bank. Junk verzichtete wegen Knieschmerzen auf einen Einsatz gegen Morlautern. „Maxi hat wieder trainiert, er ist unser Kapitän, mal schauen, ob das in Idar-Oberstein schon Sinn macht“, sagt Schmidt, der auch wieder auf Tobias Wirtz im zentralen Mittelfeld setzen könnte. Der Junk-Ersatz machte ein gutes Spiel gegen Morlautern. Das galt auch für Michael Kohns, der zum ersten Mal als zentraler Mann in der Abwehr-Dreierkette agierte. „Micha hat ruhig, souverän und schnörkellos gespielt, das ist genau, was wir jetzt brauchen“, sagt Schmidt.

    Kohns Position hatte eigentlich immer Lukas Klappert inne. Er ist aber nun erst mal bis zum Winter raus, denn Klappert muss am Sprunggelenk operiert werden. Wieder eine Alternative für Schmidt weniger. Immerhin ist Marco Gietzen, der in der vergangenen Wochen pausiert hatte, wieder an Bord. Rechtsaußen Tobias Jakobs ist nach seiner Roten Karte in Engers in Idar-Oberstein noch gesperrt, im Pokal gegen Salmrohr darf Jakobs wieder ran.

    Der SC Idar-Oberstein liegt drei Tabellenplätze und drei Punkte hinter dem Zehnten FC Karbach (14 Punkte). Das Team von Murat Yasar, der vor mehr als einem Jahrzehnt für den SC viele Oberliga-Tore schoss und danach auch den mittlerweile aus dem Vereinsregister gestrichenen SV Oberkirn trainierte, hat im heimischen Haag nur ein Heimspiel verloren – und das war am ersten Spieltag gegen den makellosen Tabellenführer FC Homburg (1:3). Es folgte ein Heimsieg am dritten Spieltag gegen Engers – und danach vier Unentschieden am Stück daheim.

    Mit einem Sieg würde der SC nach Punkten mit Karbach gleichziehen und ihn dann wegen des besseren Torverhältnisses in der Tabelle sogar hinter sich lassen. Motivierende Aussichten also, die Yasar bestätigt: „Wir wollen das Heimspiel nutzen, um weiter voran zu kommen“, sagt der Coach. Dass Karbach allerdings nicht im Vorbeigehen aus dem Weg zu räumen sein dürfte, zeigt das 5:0 gegen Morlautern. „Wir sind es ja schon gewöhnt, dass Morlautern unseren nächsten Kontrahenten aufbaut“, scherzt Yasar zwar, warnt aber anschließend eindringlich davor, den FCK an der Durststrecke zuvor zu messen, die der Mannschaft von Trainer Torsten Schmidt sechs Niederlagen in Serie einbrachte. „Ich weiß nicht genau, was dort los war, aber es steht für mich fest, dass Karbach über eine Mannschaft verfügt, die aktuell zu Unrecht im unteren Tabellenbereich steht“, sagt Yasar, der den Gast als „spielstark“ mit „sehr gutem taktischen Fundament“ einstuft. Pech für Idar-Oberstein: Kapitän Christian Henn fehlt nach seiner Ampelkarte beim 0:0 vor einer Woche bei Saar 05 Saarbrücken gesperrt.

    Torsten Schmidt sagt über den SC Idar: „Sie sind schwer in die Saison reingekommen, haben dann aber mit mehr Mut agiert.“ Die Idarer Mannschaft ist interessant zusammengestellt: Seit zwei Jahren bilden einheimische Kicker aus der Gegend plus vier Brasilianer mit den klangvollen Namen Alex, Thiago, Paulo und Lucas das Gerippe des SC. Das Zuckerhut-Quartett ist beim SC fest integriert. Ob so etwas auch beim FC Karbach möglich wäre, dazu sagt Schmidt: „So etwas ist bis jetzt an uns noch nicht herangetragen worden, dass Spieler aus einer Nation wie in Idar-Oberstein im Paket kommen. Wenn es eine Anfrage gäbe, würden wir uns damit befassen.“ M. Bongard

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