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Karbach

Alle an Bord: FCK hat eine große Auswahl

Durch den 2:0-Auswärtssieg vor rund zwei Wochen beim SV Gonsenheim hat sich der FC Karbach gehörig Luft nach unten in der Fußball-Oberliga verschafft: Gewinnt der Tabellenzehnte auch am Samstag (15.30 Uhr) beim Dreizehnten TSG Pfeddersheim, dann gelingt der Sprung zurück in die obere Tabellenhälfte – und die Karbacher könnten sich wieder höhere Ziele als nur den Klassenverbleib im restlichen Saisonverlauf setzen.

Kapitän Maximilian Junk (in Blau, Dritter von rechts) präsentiert sich wie die gesamte Karbacher Mannschaft in guter Verfassung – das ist nicht selbstverständlich nach Junks Knieverletzungen im vergangenen Jahr. Am Samstag führt der Kapitän seine Karbacher (von links Dominik Kunz, Chris Gerhartz, Michael Kohns und Tim Puttkammer) in Pfeddersheim aufs Feld. Foto: hjs-Foto
Kapitän Maximilian Junk (in Blau, Dritter von rechts) präsentiert sich wie die gesamte Karbacher Mannschaft in guter Verfassung – das ist nicht selbstverständlich nach Junks Knieverletzungen im vergangenen Jahr. Am Samstag führt der Kapitän seine Karbacher (von links Dominik Kunz, Chris Gerhartz, Michael Kohns und Tim Puttkammer) in Pfeddersheim aufs Feld.
Foto: hjs-Foto

Die Reise in den Wormser Stadtteil Pfeddersheim war für den FC Karbach allerdings noch nie so richtig von Erfolg gekrönt. Vor einem Jahr gab es auf einem knüppelharten Boden ein 1:1, vor zwei Jahren ging der FCK sogar mit 0:5 in Pfeddersheim unter. „Dann wäre jetzt mal ein Sieg dran“, sagt der FC-Chef Daniel Bernd, der nach dem 2:0-Jahresauftakt von Gonsenheim guter Dinge sein kann: „Das war ein idealer Start, vor allem die Art und Weise, wie diszipliniert unsere Mannschaft gespielt hat trotz der Ausfälle, hat mir sehr imponiert.“

Neben dem in Gonsenheim gesperrten Julian Hohns mussten vor zwei Wochen auch Marco Gietzen, Lukas Klappert und Neuzugang Leo Kabashi passen – alle kurzfristig und krankheitsbedingt. Jetzt sind die Vier, die aufgrund ihrer Klasse alle Ansprüche auf einen Stammplatz erheben können, wieder einsatzfähig. „Die Jungs, die in Gonsenheim gespielt haben, haben das ausnahmslos gut gemacht“, sagt Bernd: „Nach der Spielabsage gegen Mechtersheim (Nachholspiel am 17. April, die Red.) liegen nun aber schon zwei Wochen dazwischen. Ich denke, es wird nicht einfach für unseren Trainer Torsten Schmidt, die beste Elf zu finden.“

Für Schmidt dürfte es schon schwierig werden, einen 18-Mann-Kader zu benennen. So groß ist derzeit die Auswahl in Karbach. Daniel Bernd findet das gut: „Die Situation ist angenehmer als in der Hinrunde, als wir ja auch mal nur zwei Ersatzspieler auf der Bank sitzen hatten.“ Damals war der FC auch auf die JFV-Akteure Linus Peuter und Chris Gerhartz angewiesen. Jetzt können sich die Youngster voll auf den Abstiegskampf in der A-Jugend-Regionalliga konzentrieren, Trainer Schmidt hat auch ohne sie etwas mehr als 20 Mann im Aufgebot.

Nicht mehr im Karbacher Kader steht Sebastian Schmitt, der vor der Saison vom SV Mehring kam, keinen Einsatz wegen einer Fußverletzung hatte, und nun wieder zum Rheinlandligisten an die Mosel zurückgekehrt ist. „Das ist schade, dass er nie sein Können für uns zeigen konnte, Sebastian ist ein Bombenfußballer“, sagt Daniel Bernd: „Aber die Lösung, nach Mehring zurückzugehen und dort nach seiner langen Verletzung wieder anzufangen, ist die beste. Wir bleiben in Kontakt mit Sebastian. Wenn er wieder richtig fit ist, wird er wieder ein Thema für uns.“

In guter Verfassung präsentiert sich zurzeit Kapitän Maximilian Junk – und das ist bei ihm nach seinen Knieverletzungen nicht selbstverständlich. „Ich zittere immer mit Maxi, und hoffe so sehr, dass ihm nichts passiert und er fit bleibt“, sagt Daniel Bernd: „Momentan ist Maxi schmerzfrei, das ist für uns und vor allem für ihn persönlich sehr wichtig.“

Weil Junk neben Michael Kohns im zentralen Mittelfeld beim Sieg in Gonsenheim agierte, rückte Johannes Göderz im Karbacher 4-4-2-System auf den Posten des rechten Verteidigers. „Da hat Jo in der 2. Bundesliga für die TuS Koblenz schon Spiele gemacht“, sagt Bernd: „Jo ist genau wie Tim Puttkammer universell einsetzbar – egal wo, du bekommst immer eine hochwertige Leistung von ihm.“ Werbung in eigener Sache betrieb Linksaußen Oscar Feilberg. „Wenn Oscar fit ist, gibt es nur wenige, die den Karbacher Fußball so verkörpern wie er.“ Es spricht viel dafür, dass Schmidt seine Elf gegenüber dem Gonsenheim-Spiel nicht viel verändert.

Info zu Pfeddersheim: Für die TSG ist es das erste Pflichtspiel nach der Winterpause, im letzten Test schlug das Team von Norbert Hess vor fünf Tagen das Verbandsliga-Südwest-Spitzenteam Arminia Ludwigshafen mit 9:1.

FC Karbach
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