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    Idar-Oberstein

    SC Idar stellt sich auf einen Salmrohrer Betonblock ein

    Einen großen Schritt im langen Rennen um den Klassenverbleib in der Oberliga kann der SC Idar-Oberstein am Samstag (15.30 Uhr) machen, wenn er die Auswärtspartie beim noch sieglosen FSV Salmrohr zu seinen Gunsten entscheidet. „Ich weiß“, stöhnt Murat Yasar. „In unserem Umfeld rechnen alle damit, dass wir den Dreier in Salmrohr quasi im Sack haben. Aber so einfach ist das nicht, in der Oberliga gibt es keine Laufkundschaft.“

    Vier Unentschieden aus acht Partien hat der von Peter Rubeck trainierte FSV Salmrohr bisher eingefahren. Das ist eigentlich tatsächlich keine Angst einflößende Bilanz, doch Yasar warnt: „Salmrohr ist klar im Aufwind und hat nicht umsonst gerade in Morlautern 1:1 gespielt.“ Dort also, wo der SC 0:1 verloren hat. Im Übrigen glaubt Yasar, dass in Salmrohr genauso gedacht wird wie in Idar-Oberstein – nur die Rollen sind vertauscht. „Die sagen sich sicher, dass gegen den Aufsteiger SC Idar der erste Dreier fällig ist“, mutmaßt der SC-Coach. Klar, dass die Idarer das verhindern und ihre kleine Serie fortsetzen wollen.

    Denn immerhin ist der SC Idar-Oberstein seit nunmehr drei Partien ungeschlagen. Fünf Punkte sprangen dabei heraus. Zwei mehr waren drin, wenn der SC gegen Dudenhofen seine 3:2-Führung kurz vor Schluss über die Runden gebracht hätte. Doch diese Partie auf der „Gefühlsachterbahn“ (O-Ton Yasar) ist abgehakt. „Vielleicht hatten wir gegen Dudenhofen das Matchglück nicht, dass wir im Heimspiel vorher gegen Kaiserslautern hatten“, sagt der SC-Coach, ehe er sich der Partie gegen Salmrohr widmet.

    „Salmrohr ist eine typische Rubeck-Mannschaft. Defensive Stabilität ist zunächst einmal das Wichtigste.“ Tatsächlich holte der FSV seine ersten drei Punkte mit drei 0:0-Spielen. Insofern erwartet Yasar die Salmrohrer erst einmal als Betonblock, der sein Heil in Kontern und Standards sucht. „Beides müssen wir besser verteidigen als gegen Dudenhofen“, fordert Yasar, ehe er einen taktischen Vorteil für seine Mannschaft aufzeigt: „Salmrohr steht in der Tabelle vier Punkte hinter uns, und zumindest das soll auch am Samstagabend noch so sein.“ Heißt im Klartext, dass auch der SC wohl nicht mit fliegenden Fahnen zu Werke gehen wird.

    Leichte Sorgen bereitet Yasar die personelle Lage. Christoph Schunck wird wegen eines geschwollen Knies weiter ausfallen, Florian Galle wird am Knie und Alexander Davidenko wegen eines Leistenbruchs operiert. Christian Henn und André Petry wurden von einer Erkältung genervt, sollten aber einsatzfähig sein.

    Ein Thema war auch die Disziplin. Zum wiederholten Male musste Yasar gegen Dudenhofen Thiago wegen akuter Platzverweisgefahr auswechseln. „Ich habe ihn gefragt, wann er wieder einmal 90 Minuten spielen will“, erzählt Yasar bissig, den speziell unsinnige Gelben Karten auf die Nerven gehen. So wie jene gegen Lucas, der sich bei seinem Torjubel das Trikot auszog, um seinen Adonis-Körper zu präsentieren. „Es ist jetzt mal gut. Wir wissen alle, wie sein Oberkörper aussieht“, hatte sich Martin Schneider, der sportliche Leiter des SC schon unmittelbar nach dem Spiel gegen Dudenhofen geärgert. „Lucas zieht grundsätzlich gerne seine Trikots aus“, meint Yasar, um dann aber festzuhalten: „Jetzt wird es sowieso kälter, da hat sich das bald von selber erledigt.“ Aber wenn Lucas das entscheidende Tor in Salmrohr schießt, hat bestimmt keiner etwas gegen einen erneuten Strip des Brasilianers. Sascha Nicolay

    SC Idar-Oberstein
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