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    Wer wird die Nummer eins im Kreis? Altenkirchen und Malberg im Fernduell

    Letzte Spieltage können mitunter undankbare Aufgaben mit sich bringen. So auch für zwei der drei heimischen Fußball-Rheinlandligisten. Denn während die SG 06 Betzdorf nach dem gewonnen „Endspiel“ um den Klassenverbleib endgültig auf der sicheren Seite ist und auch Gegner Leiwen als Schlusslicht feststeht, können die SG Altenkirchen am oberen und die SG Malberg am unteren Tabellenende noch das Zünglein an der Waage spielen.

    Verabschiedet sich die SG Altenkirchen/Neitersen mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison, gibt's auf der Gegenseite hängende Köpfe. Gegner SV Mehring ist zum Siegen verdammt, wenn es doch noch klappen soll mit der Rückkehr auf den zweiten Tabellenplatz.  Foto: Thomas Jäger
    Verabschiedet sich die SG Altenkirchen/Neitersen mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison, gibt's auf der Gegenseite hängende Köpfe. Gegner SV Mehring ist zum Siegen verdammt, wenn es doch noch klappen soll mit der Rückkehr auf den zweiten Tabellenplatz.
    Foto: Thomas Jäger

    SG 06 Betzdorf - SV Leiwen-Köwerich (Sa., 15 Uhr). Auch wenn sehr wahrscheinlich selbst der viertletzte Platz zum Nichtabstieg reichen wird: Mit dem 1:0 bei der SG Kyllburg haben die Betzdorfer auch die letzten Zweifel daran beseitigt. Und dass es durchaus noch welche gegeben hatte, zeigte die Ausgelassenheit, mit der die Grün-Weißen nach dem Spiel erst im Kreis feierten, um sich anschließend mit dem einen oder anderen Kaltgetränk auf dem Rasen in Gindorf niederzulassen. Dadurch befindet sich die Mannschaft von Marco Weller in der „angenehmen Situation“, so der Trainer, an diesem letzten Spieltag vollkommen befreit aufspielen zu können. „Wir haben keinen Druck mehr“, weiß Weller, der die Saison nun aber auch anständig zu Ende bringen will. Deshalb sollen die letzten 90 Minuten auf dem Platz trotz anschließender Grillade mit dem Anhang mit dem nötigen Ernst über die Bühne gebracht werden. Woraus die Sieg-Heller-Städter dabei noch mal Motivation beziehen? „Wir wollen immer gewinnen“, lautet Wellers simple Antwort, ehe er sich dann noch mal das Hinspiel genauer aus der Erinnerung hervorruft. „Das war schon krass“, sagt Weller, um anschließend genauer zu werden: „Das war schon unterirdisch, wie wir da aufgetreten sind.“ Hinzu kamen ein aufgeweichter Rasen sowie nasskalter Wind, und am Ende stand eine 0:1-Niederlage bei den Moselanern, die damals wie heute das Tabellenende zieren.

    SV Mehring - SG Altenkirchen/Neitersen (Sa., 17.30 Uhr). Obwohl längst gerettet, mischen die Altenkirchener und Neiterser bis zuletzt weiter fleißig mit, wenn es um diverse Entscheidungen in Sachen Auf- und Abstieg geht. In der Vorwoche verlangten sie der SG Mendig bei deren Kampf gegen den Abstieg alles ab, unterlagen dabei unglücklich mit 3:4. Genau sieben Tage später bietet sich der Mannschaft von Cornel Hirt nun die Gelegenheit, die Aufstiegsträume des SV Mehring endgültig zu begraben. Ohnehin müssen die Mehringer auf einen Ausrutscher der Eisbachtaler Sportfreunde in Koblenz hoffen, um dann bei einem eigenen Sieg vielleicht Relegationsplatz zwei vielleicht doch noch mal zurückzuerobern. Kurios: Sollten die Eisbachtaler nur einen Punkt und Mehring deren drei holen, stünden beide nach Punkten gleichauf. Da die Tordifferenz in diesem Fall auf Rheinlandebene keinen Wert hat, stünde somit ein Entscheidungsspiel an, das dem Sieger zwei weitere Spiele um den Aufstieg in die Oberliga ermöglichen würde. Für die Gastgeber an der Mosel könnte die Saison so kurz vor ihrem Ende also noch mal richtig Fahrt aufnehmen. Doch genug des Exkurses. Klar ist, dass es für Cornel Hirt wie schon am vergangenen Spieltag gegen seinen neuen Klub Mendig auch diesmal zu einer Art persönlichem Duell kommt. Allerdings hat der SG-Coach weniger mit dem Gegner an sich zu tun als vielmehr mit dessen Trainer Frank Meeth. Beide haben sich durch das Trainersein kennen- und schätzen gelernt, tauschen sich regelmäßig miteinander aus. Hirt und Meeth – das passt. Da trifft man sich auch unter der Woche gerne mal in der Eifel zum Fußballschauen, so geschehen Ende März beim Spiel Kyllburg gegen Eisbachtal. Seinem Kumpel die Punkte kampflos überlassen wird Hirt aber nicht. Auch wenn Meeth und seine Mannschaft in Anbetracht der weiterhin eklatanten Personalnot bei den Westerwäldern die wesentlich besseren Karten haben dürfte. So tritt die SG die Reise unter anderem ohne die Stammkräfte André Fischer und Florian Wirths an. Apropos Wirths: Der lange Innenverteidiger wechselt im Sommer gemeinsam mit seinem Trainer zur SG Mendig.

    SG Mendig - SG Malberg/Rosenheim (Sa., 17.30 Uhr). Nicht selten klagen Trainer darüber, dass ihre Mannschaft aus dem Haufen an Chancen, das sie sich erspielt, einfach zu wenig macht. Die jüngsten beiden Partien umfassend, zählt Michael Boll eher nicht dazu. „In Emmelshausen waren wir brutal effektiv, gegen Trier-Tarforst war das ähnlich“, sagt der Malberger Trainer. Mit 3:0 und 2:0 gewannen die Rot-Weißen die Begegnungen und haben damit die Möglichkeit, mit einem weiteren Dreier in Mendig ihre längste Erfolgsserie dieser Saison von dann drei Siegen nach Gang hinzulegen. Und dann ist da ja noch die Sache mit der „Nummer eins im Kreis“. In der Vorsaison sicherten sich die Malberger diese inoffizielle Meisterschaft und rollten nach dem letzten Spiel ein eigens dafür entworfenes Banner aus. In dieser Spielzeit drohen sie den kreisinternen Titel aber an die SG Altenkirchen zu verlieren, die vor dem letzten Spieltag zwei Punkte vor der Boll-Elf liegt. Die Konstellation ist einfach: Malberger Sieg in Mendig, kein Altenkirchener Sieg in Mehring – und der Titelverteidiger klettert aufgrund der besseren Tordifferenz doch noch auf „Platz eins“. Michael Boll sollte das Banner vorsichtshalber mal einpacken.

    Von unserem Redakteur Andreas Hundhammer

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