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    Für Hirt zählen nur drei Punkte

    Nur kurz durchschnaufen, dann geht's weiter im Takt: Zum Abschluss der Englischen Woche stehen für Malberg und Neitersen Heimspiele auf dem Plan, während die Betzdorfer zu ihrem Spiel in der Fußball-Rheinlandliga 133 Kilometer fahren müssen.

    Yannik Tsannang (weißes Trikot) muss mit der SG Malberg beweisen, dass das 6:2 in Koblenz mehr als nur ein kurzer Glückmoment war. Christoph Lichtenfeld und seine Betzdorfer sind in Ellscheid gefordert.  Foto: Thomas Jäger
    Yannik Tsannang (weißes Trikot) muss mit der SG Malberg beweisen, dass das 6:2 in Koblenz mehr als nur ein kurzer Glückmoment war. Christoph Lichtenfeld und seine Betzdorfer sind in Ellscheid gefordert.
    Foto: Thomas Jäger

    SG Malberg/Rosenheim – SG 99 Andernach (Sa., 16 Uhr). Kampfgeist, Wille, Leidenschaft – das waren für Michael Boll die Faktoren, die seinen Malbergern den 6:2-Triumph bei der Reserve der TuS Koblenz gebracht haben. „Da war jeder einzelne von uns seinem Gegenspieler einen Schritt voraus“, sagt der Trainer. Hinzu sei ein Element gekommen, auf das bis jetzt kein Verlass war: Glück. „Wir haben uns auch ein paar Unachtsamkeiten erlaubt, aber darauf hatten wir immer die richtigen Antworten“, sagt Boll, für den der größte Fehler wäre, jetzt gegen Andernach einen Selbstläufer zu erwarten. „Es wird eine Kopfsache, ob wir wieder so entschlossen gegen den Gegner arbeiten.“ Der Einsatz, den seine Mannschaft in Koblenz gezeigt habe, sei überdurchschnittlich gewesen. „Das geht so nicht über eine ganze Saison“, weiß Boll. „Aber wir haben das bis jetzt zu selten gezeigt.“

    SG Ellscheid – SG 06 Betzdorf (So., 15 Uhr). Auf eine breitere Brust hofft Betzdorfs Trainer Marco Weller nach dem beachtlichen Ergebnis gegen Tabellenführer Eisbachtal. Vor allem die angagierte Arbeit der Defensive machte den bis dato so treffsicheren Sportfreunden das Leben so schwer. Im 133 Kilometer entfernten Ellscheid wird es weniger auf diesen Aspekt ankommen, mit gerade mal elf Törchen stellt der Tabellenzehnte die zweitschlechteste Offensive der Liga. Vielmehr müssen sich die Betzdorfer im Abschluss für den hohen Aufwand belohnen, den sie immer wieder betreiben.

    SG Neitersen/Altenkirchen – SG Mendig (So., 15 Uhr, in Altenkirchen). „Ich denke, da wird sich der ein oder andere freuen“, sagt Neitersens spielender Co-Trainer Lukas Haubrich zur Rückkehr von Cornel Hirt, betont aber zugleich: „Das wird auf das Spiel keinen großen Einfluss haben.“ Hirt selbst sieht das ähnlich: „Ich habe dort lange und gerne gearbeitet. Die neue Mannschaft hat Qualität, von der ich mich selbst schon dreimal überzeugen konnte. Dennoch kann es für uns nur heißen, drei Punkte mitzunehmen.“ Letzteres zu ermöglichen, wäre für Haubrich und seinen Trainerkollegen Maik Rumpel wahrlich zu viel der Gastfreundschaft. Durch die jüngsten Niederlagen gegen Koblenz II und zuletzt in Andernach ist die SG auf Rang 15 abgerutscht und muss sehen, dass sie sich nach wieder Luft nach unten verschafft. „Mendig ist eine spielstarke Truppe, die einiges an Erfahrung mitbringt“, erwartet Haubrich eine schwere Aufgabe, zumal die Gäste am Mittwochabend einen souveränen 4:0-Heimsieg gegen Oberwinter feierten. „Bei unserer lernwilligen Mannschaft kommt es darauf an, wie sie sich in den entscheidenden Momenten verhält“, sagt der Spielertrainer. „Da liegen wir noch nicht immer richtig. Aber das ist ein Prozess, der auch noch nicht abgeschlossen sein kann.“ ros

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