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Kreisliga A: Niederfischbach schlägt aus Lautzerts nächstem Patzer kein Kapital – Weyerbusch enttäuscht beim Letzten

Désirée Rumpel

In der Kreisliga A Ww/Sieg bleibt die Situation an der Tabellenspitze nahezu unverändert. Der Spitzenreiter aus Lautzert verlor zwar das Derby gegen den SC Berod-Wahlrod. Verfolger SV Niederfischbach konnte die Gunst der Stunde aber nicht nutzen und verlor ebenfalls gegen die SG Neitersen II.

Henrik Udert (links, hier im Zweikampf mit Lautzerts Igor Melcher) steuerte einen Treffer zum Überraschungserfolg des SC Berod-Wahlrod gegen den Spitzenreiter bei.  Foto: byJogi
Henrik Udert (links, hier im Zweikampf mit Lautzerts Igor Melcher) steuerte einen Treffer zum Überraschungserfolg des SC Berod-Wahlrod gegen den Spitzenreiter bei.
Foto: byJogi

Spiel der Woche

SC Berod-Wahlrod – Spvgg Lautzert-Oberdreis 3:1 (2:0). Nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Folge konnte der SC zum ersten Mal nach der Winterpause wieder ein „echtes“ Heimspiel in Berod austragen. Den Heimvorteil nutzte der SC und schlug den zuletzt schwächelnden Spitzenreiter mit 3:1. Zur Pause führten die Hausherren durch die Treffer von Mario Pavelic (29., Foulelfmeter) und Henrik Udert (34.). Die Gemütslage der Trainer war in der Kabine entsprechend unterschiedlich. „In der ersten Hälfte haben wir bärenstark gespielt und hätten schon höher führen können“, sagte SC-Spielertrainer Thomas Schäfer. Frank Wohlert auf der anderen Seite schimpfte: „Ich war in der Halbzeit stinksauer. So kann man sich in einem Derby nicht präsentieren.“ Er wechselte zur Pause zweimal und seine Elf kam danach besser ins Spiel. Walter Buchholz erzielte den Anschlusstreffer (55., Foulelfmeter). Danach erhöhten die Gäste weiter den Druck, ließen aber zwei gute Chancen zum Ausgleich liegen. Beim SC schwanden nach und nach die Kräfte, in der Nachspielzeit glückte Stefan Schäfer aber dann das entscheidende Tor zum 3:1 (90.+2). „Ich bin fast schon ein bisschen sauer. Wenn wir mit dem Enthusiasmus und der Leidenschaft auch in die letzten Spiele gegangen wären, stünden wir jetzt besser da“, so Schäfer. Lautzert wahrte zwar den Vorsprung an der Tabellenspitze, aber Wohlert warnte zurecht: „Wir können nicht immer auf die anderen gucken, sondern müssen auf uns schauen. Auf die Leistung der zweiten Hälfte können wir aber aufbauen“, meinte er.

Berod: Spitzer – Sautter, Weller, Velten, Neumann, S. Schäfer, Kuhfeld, (68. Wisser) Frohn (65. Brandenburger), Udert, Houck, Pavelic (58. T. Schäfer).

Lautzert-Oberdreis: Zenz – Marquart, Heiser, Gleich (75. Jankowski), Hildebrandt, Lang, Buchholz, Friedrich (46. Melcher), Benthaus (46. Wycisk), Trippler, Keller.

SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn – SG Herdorf 0:2 (0:0). Im ersten Abschnitt sahen die Zuschauer eine zerfahren geführte Partie, in der sich das Geschehen nur zwischen den Strafräumen abspielte. Nach der Pause änderte sich daran nicht allzu viel, allerdings nutzten die Gäste zwei ihrer Möglichkeiten konsequent. Luca Petri (65.) und Felix Burbach (73.) trafen ins Schwarze.

SG Rennerod/Irmtraut/Seck – SG Daaden/Biersdorf 1:1 (0:0). Die Renneroder verpassten den Sprung auf Tabellenplatz zwei. Gegen die Gäste aus Daaden hatten sie deutlich mehr Spielanteile und ein Chancenplus, nutzten aber ihre Möglichkeiten nicht oder scheiterten am gut aufgelegten Gäste-Keeper Tim Daub. Maurice Weimer hatte für das überfällige 1:0 gesorgt (60.). In der Schlussphase sicherte Daadens Spielertrainer Max Ramb (86.) seiner Elf aber noch einen Zähler. Rennerods Marco Schwarze sah wegen wiederholten Meckerns noch Gelb-Rot (88.).

SV Stockum-Püschen – SSV Weyerbusch 4:0 (0:0). Der letzte Sieg des SV datiert vom 29. Oktober letzten Jahres, von daher war der deutliche Erfolg gegen Weyerbusch durchaus überraschend. Auch wenn das an der ausweglosen Tabellensituation der Hausherren nichts ändert, war der Dreier gut für die Moral. In den ersten Minuten waren die Gäste besser, mit dem 1:0 durch Peter Ferger (11.) wendete sich aber das Blatt zugunsten der Hausherren. Sascha Gehrlein (35.) und Fabian Thomaser (75., 86.) sorgten für den Endstand.

VfB Niederdreisbach – SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau 0:0. Nach der torlosen Punkteteilung trauerte VfB-Trainer Dennis Reder einem möglichen Sieg hinterher. „Wir hatten mehr vom Spiel und besonders in der ersten Hälfte einige gute Chancen. Der Wille und Einsatz stimmte auch heute wieder, aber im letzten Drittel waren wir einfach nicht entschlossen genug“, lautete sein Fazit nach dem Schlusspfiff.

SG Steineroth/Dauersberg/Molzhain – SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach 3:2 (0:1). Vor zwei Wochen sah die Welt in Steineroth noch mehr als düster aus. Mit dem zweiten Sieg in Folge hat die Mannschaft die richtige Antwort auf dem Platz gegeben, und mit nur drei Punkten Rückstand auf den zweiten Platz kann die Saison aller äußeren Umstände zum Trotz noch eine sehr erfolgreiche werden. „Das ist natürlich Balsam für die Seele. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie trotzdem 100 Prozent gibt. Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg verdient“, resümierte Steineroths Spielertrainer Björn Hellinghausen. Die Tore: 0:1 Jannik Nies (45.+2), 1:1 Michael Kleinhenz (59.), 2:1 Florian Gerhardus (61., Foulelfmeter), 3:1 Martin Schäfer (78.), 3:2 Daniel Kötting (90.+1, Foulelfmeter).

SG Neitersen/Altenkirchen II – SV Niederfischbach 3:1 (1:1). Die zuletzt so formstarken „Adler“ konnten den Patzer von Tabellenführer Lautzert nicht ausnutzen. Die erste halbe Stunde verlief ausgeglichen, dann brachte Jan Schmidt die Gäste in Front (31.). Mit dem Rückstand wurde aber plötzlich die SG stärker, nach dem Lattentreffer von Björn Bonacker (40.) glich Kevin Schumacher zum 1:1-Halbzeitstand aus (45.). Den Schwung nahm die SG mit in die zweite Hälfte und erneut Schumacher traf zum 2:1 (47.). Nico Hees stellte auf 3:1 (65.). Daran änderte sich nichts mehr, da zum einen Dennis Weller wegen Foulspiels und Meckerns die „Ampelkarte“ sah (72.) und zum anderen die Gäste in der 80. Minute nur die Latte trafen.

Von unserer Mitarbeiterin Désirée Rumpel

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