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    Hahnstätten

    Kreisliga A: Niederneisen bricht Bann im Derby

    Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk machte sich die TuS Niederneisen am letzten Spieltag des Jahres in der Kreisliga A. Ausgerechnet beim Aar-Rivalen TuS Hahnstätten gelang mit dem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg der lang ersehnte erste Dreier der Saison.

    Timor Faruqui (grünes Trikot, hier mit Hahnstättens Moritz Bölter) war der gefeierte Spieler bei der TuS Niederneisen. Mit seinem Treffer entschied er das Aar-Derby in Hahnstätten und sorgte somit für den ersten Saisonsieg seiner Mannschaft.  Foto: Andreas Hergenhahn
    Timor Faruqui (grünes Trikot, hier mit Hahnstättens Moritz Bölter) war der gefeierte Spieler bei der TuS Niederneisen. Mit seinem Treffer entschied er das Aar-Derby in Hahnstätten und sorgte somit für den ersten Saisonsieg seiner Mannschaft.
    Foto: Andreas Hergenhahn

    Mit gesenkten Köpfen verließen die Hahnstättener Spieler das Feld, nachdem zum Abschluss der Englischen Woche die dritte Niederlage in Folge besiegelt war. Gegen den Tabellenletzten war von Anfang an klar, dass es sich um ein Geduldsspiel handeln würde.

    Im letzten Spiel von Trainer Manfred Rehbein hatte seine Elf deutlich mehr Ballbesitz, die Angriffe rollten ständig auf das Gästetor. Niederneisen schirmte seinen Strafraum mit sieben Spielern ab und überließ das Spiel dem Gegner. Die Spielweise war extrem unattraktiv. "Die Chelsea-Taktik hat gegriffen", freute sich Gästecoach Andreas Altenhof nach der Begegnung.

    Es ging fast pausenlos in eine Richtung. Es war aber zu wenig Bewegung im Spiel der Einheimischen, um das dichte Abwehrnetz der Grünhemden aufzureißen. Der erste nennenswerte Angriff Niederneisens durch Stephan Meckel war nicht einmal schlecht (23.), und danach war die Mannschaft aus dem Tabellenkeller besser drin in der Partie. Zwar scheiterten die Hausherren durch Moritz Bölter (24.) und Benjamin Deubner (30.) an Torwart Jens Lendle. Danach trat allerdings Ernüchterung ein.

    Timor Faruqui konnte ungehindert von der Strafraumgrenze abziehen, der kaum beschäftigte Christian Rehbein leistete Mithilfe - und plötzlich hatte der Außenseiter im Derby die Nase vorn (31.).

    Nach Wiederbeginn drängte die gastgebende TuS vehement auf den Ausgleich. In dieser besten Phase parierte Jens Lendle zweimal glänzend gegen Benjamin Deubner (48., 50.). "Jens hat unglaublich stark gehalten", lobte Altenhof seinen Schlussmann.

    "Das ist unser großes Manko", haderte Manfred Rehbein auf der Gegenseite mit den Abschlüssen seiner Angreifer. Dabei sah er ein Spiegelbild der ersten Halbzeit. Seine Jungs rannten an. Niederneisen verteidigte mit Mann und Maus und behielt die Ruhe. Die Gastgeber agierten aber auch ohne Fortune.

    Sascha Wolf setzte den Ball nach einem Alleingang aus spitzem Winkel an den Pfosten (65.). Bei einem direkten Freistoß Lukas Fachingers hielt Jens Lendle hinten die Null (73.). Die Hausherren vernachlässigten das Flügelspiel, die Angriffe liefen zu sehr durch die Mitte. Auch blieb eine gewisse Müdigkeit unübersehbar. Selbst nach der Ampelkarte gegen Christian Zyla behielten die Gäste die Ordnung und ließen sich nicht mehr von der Siegerstraße abbringen.

    "Wir spielen auf ein Tor und kriegen nichts rein", hatte sich Hahnstättens Trainer Manfred Rehbein seinen Abschied doch erfolgreicher vorgestellt. "Wir haben tief gestanden und hatten heute das Glück des Tüchtigen. Den Sieg haben wir uns dank unserer taktischen Strategie durchaus verdient", war Niederneisens spielender Trainer Andreas Altenhof nach der konzentrierten und disziplinierten Vorstellung seiner Mannschaft begeistert.

    Von unserem Mitarbeiter

    Rolf Schulze

    Hahnstätten: Rehbein - Anschütz, Jung, Altmeier, Fachinger - Gülbahce (47. Haas), Altun (60. Sciarrino) - Deubner, Cimendag (46. Wolf), Grasso, Bölter.

    Niederneisen: Lendle - Keller, Zyla, Mack, Altenhof - Meckel, Welter (46. Kaltwasser), Wagner - Nachreiner (55. Rauner) - Viehmann, Faruqui.

    Schiedsrichter: Roman Herberich (Kaub).

    Zuschauer: 130.

    Tor: 0:1 Timor Faruqui (31.).

    Vorkommniss: Gelb-Rote Karte gegen Christian Zyla (85.,Niederneisen) wegen wiederholten Foulspiels.

    Der Blick auf die anderen Plätze:

    Nassau - Dahlheim 0:1

    TuS Nassau: Hafermann, Hofmann, Schmidt, P. Becker, Cimen, V. Becker, Barutcu, Hillenbrand, Stoffels, Vogt, Yildirim (61. Ens).

    SG Dahlheim/Prath: Herberich (46. Kern), Gemmer, Schmidt, Fechner (76. Rudolf), Friesenhahn, Warkentin, Minor, D. Klein, J. Klein, Bodenbach (76. Bildhauer), Solbach.

    Schiedsrichter: Philipp Bodewing (Altendiez). Tore: 0:1 Benedikt Friesenhahn (28.). Zuschauer: 60. Zitate: TuS-Trainer Cengiz Balkaya: "Das Spiel hat keinen Sieger verdient. Das war einfach ein schlechtes A-Klassen-Spiel." SG-Trainer Norbert Klein: "Wir haben nur zehn Minuten Fußball gespielt und dafür 80 Minuten gekämpft bis aufs Blut."

    Altendiez - Dachsenhausen 3:4

    VfL Altendiez: Altmann, Hölzer, Knoll (73. Siekmann), Breuer, Riffel, Stahlhofen, Rothweiler (55. Winter), Wenig, Merk, Stoll, Hannappel.

    SG Dachsenhausen/Gemmerich: Obel, Schmidt, Gitzen (75. Guglimino), Becker, Klein, Müller, Stark (89. S. Klinger), Walter, L. Klinger, Schemmer, Klassmann (45. Emmel).

    Schiedsrichter: Sören Müller (Oberneisen). Tore: 1:0, 2:0 beide Niklas Breuer (15., 25.), 2:1, 2:2 beide Florian Becker (40., 50.), 2:3 Pierre Gitzen (55.), 2:4 Sven Walter (80.), 3:4 Kevin Siekmann (88.). Zuschauer: 110. Zitate: VfL-Trainer Timo Wimmer: "Eigentlich muss man so ein Spiel gewinnen. Aber ein Teil der Mannschaft hat den Rest im Stich gelassen. Dachsenhausen hat hingegen durch Kampf und Arbeit verdient gewonnen." SG-Trainer Pierre Gitzen: "Ein Arbeitssieg und ein schöner Abschluss für das Jahr 2014."

    Bad Ems - Bogel 2:2

    VfL Bad Ems: Werner, Bär (62. Hensel), Behnke, Emeka, Thisse-Gemmer, Fuselbach, D. Imgrund, K. Jockel (42. Oyono), Acar, C. P. Knoll, Kesckemeti.

    SG Bogel/Reitzenhain/Bornich: Michel - Dillenberger, Geisel, Breithaupt, Schleise, Debus, Leonhard, Itzel, Ritter, Kern (68. Groß), W. Al-Najjar.

    Schiedsrichter: Karl Sahm (Lahnstein). Tore: 0:1 André Dillenberger (28.), 1:1 Etienne Kesckemeti (62., Foulelfmeter), 2:1 Gökhan Acar (82.), 2:2 Mateusz Groß (89.). Zuschauer: 80. Zitate: VfL-Vorsitzender Ulrich Schneider: "Unsere Mannschaft hatte ein bisschen mehr vom Spiel. Uns haben die Stürmer gefehlt, daher war die Durchschlagkraft nicht gegeben." SG-Trainer Patrick Marner: "Bad Ems war spielbestimmend, was auch daran lag, dass uns fünf, sechs Stammspieler gefehlt haben. Aufgrund der guten Einstellung haben wir uns aber den Punkt verdient."

    Arzbach - Birlenbach 8:0

    SG Arzbach/Kemmenau: Yüksel - Neithöfer, Gilberg, D. Turan, U. Turan (75. Gerharz), Lehmler, Feist (66. Gilles), Panny, F. Schupp, B. Schupp, Klee.

    SG Birlenbach/Balduinstein: Groß - R. Stumpf, Trapp, Berg, Sass, Grontzki, Kösterke (62. Steinke), W. Stumpf, Arnolds, Thiesen, Dillenberger (79. Chulie).

    Schiedsrichter: Dirk Huster (Kasdorf). Zuschauer: 40. Tore: 1:0 Kai Feist (7.), 2:0 Kevin Klee (12.), 3:0 Fabian Schupp (52.), 4:0 Florian Panny (59.), 5:0 Bastian Schupp (71.), 6:0 Fabian Schupp (73.), 7:0 Florian Panny (83.), 8:0 Patrick Gilles (89., Handelfmeter).

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