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Rhein-Lahn

Döblitz: Jetzt beginnt die Restrunde

Zum ersten Mal mit voller Kapelle am Start will der TuS Gückingen am Sonntag den ersten Sieg nach der Winterpause in der Kreisliga A einfahren. Das Team von Trainer Mike Döblitz geht denn auch als Favorit in das Spiel zwischen dem gastgebenden Tabellendritten und dem Rangzwölften TuS Niederneisen. Die Partie auf dem Kunstrasen am Gückinger Königstein wird um 14.30 Uhr angepfiffen.

Gibt es nach zwei Nullnummern in der Fremde am Sonntagnachmittag für die Gückinger Carl Pregardien, Darius Kloft und Niklas Isselbächer (von links) wieder Zählbares zu bejubeln?  Foto: Andreas Hergenhahn
Gibt es nach zwei Nullnummern in der Fremde am Sonntagnachmittag für die Gückinger Carl Pregardien, Darius Kloft und Niklas Isselbächer (von links) wieder Zählbares zu bejubeln?
Foto: Andreas Hergenhahn

Mit sechs Siegen in Serie war Gückingen in die Winterpause gegangen. Seitdem in der A-Klasse wieder der Ball rollt hat der TuS jedoch zwei Niederlagen einstecken müssen – mit 2:3 in Nievern und mit 1:3 in Arzbach. „Starke Teams, bei denen du verlieren kannst“, sagt Mike Döblitz. „Wer aber unsere Aufstellung verfolgt, der wird gesehen haben, dass wir nicht mit dem Stammkader am Start waren. Wir hatten um Spielverlegungen gebeten, denen wurde aber nicht zugestimmt. Wenn du zudem zu so starken Gegnern wie nach Nievern und Arzbach musst, dann wird es halt schwer.“

Döblitz hatte in der Not unter anderem Akteure aus der zweiten Mannschaft eingesetzt. „Es hat einfach noch nicht alles so zusammengepasst, wie wir uns das vielleicht erhofft hatten“, sagt der TuS-Trainer. „Aber das waren Niederlagen, die wir fast ein wenig einkalkuliert hatten. Wenn wir ehrlich sind, dann beginnt für uns jetzt mit dem Spiel gegen Niederneisen quasi die zweite Saisonhälfte so richtig. Wir sind auch mit den Niederlagen noch voll im Soll.“

Gückingen ist derzeit Tabellendritter (35 Punkte), mit deutlichem Abstand hinter Klassenprimus Nievern (54) und nur knapp hinter Altendiez (38). „Nievern ist durch, das hat sich erledigt und ist auch okay so“, lobt Döblitz die Konstanz des Teams von der Früchter Straße. „Für uns wird es darum gehen, am Ende der Saison erneut wieder unter den besten fünf Teams der Liga zu stehen. Dafür werden wir schon am Sonntag gegen Niederneisen wieder alles geben, nachdem ich zuletzt mit dem Spiel in Arzbach nicht ganz zufrieden war. Da haben wir den Kampf nicht angenommen. Aber auf heimischem Platz wollen wir jetzt die Antwort geben.“

Und das gegen einen Gegner, der zwar in der Tabelle deutlich hinter den Gückingern steht, aber erfolgreicher aus der Winterpause zurückgekehrt ist. Die TuS holte nach einer 1:3-Niederlage gegen Dahlheim auf heimischem Platz einen souveränen 5:0-Erfolg gegen Eppenrod. „Gegen Dahlheim bekommen wir beim Stand von 1:1 einen blöden Elfmeter gegen uns“, sagt TuS-Trainer Peter Kaiser. „Und dann machen wir auf und kassieren noch das dritte Gegentor. Gegen Eppenrod haben wir dann aber den Pflichtsieg eingefahren – in einem absolut fairen Spiel.“

Drei Zähler, die Niederneisen derzeit mit 20 Punkten auf dem Konto knapp im grünen Bereich sehen, punktgleich mit Birlenbach und Welterod. „Und das nach einer bescheidenen Vorbereitung“, sagt Kaiser. „Wintervorbereitungen sind halt nie der Knaller. Wir haben ein bisschen auf dem Minispielfeld bei uns gekickt. Dann haben wir erst mit den Leichtathleten gemeinsam in der Halle trainiert und dann mit einer Tanzgruppe. Kurzum: Wir haben versucht das Beste aus der Situation zu machen.“

Nicht das Maximum herausgeholt hatte die TuS aus dem Hinspiel, als die Aar-Elf nach frühem Rückstand zwischenzeitlich mit 3:1 gegen Gückingen führte, am Ende beim 3:3 aber nur einen Punkt einfahren konnte. „Das war schon sehr nervenaufreibend“, erinnert sich Kaiser. „Aber es war auch ein klasse Spiel. Gückingen hat eine hohe Qualität im Kader, die meisten Spieler kenne ich schon sehr lange. Ich wette, dass die Mannschaft von Mike Döblitz am Ende wieder auf einem der vorderen Plätze stehen wird. Wir werden versuchen uns dort so teuer wie möglich zu verkaufen.“

A-Liga: Der Blick auf die anderen Plätze

SV Eppenrod - VfL Altendiez (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 0:6): Kein Sieg, 95 Gegentreffer nach zwei Dritteln der Spielzeit – bei den Rot-Weißen werden alle Beteiligten heilfroh sein, wenn diese Runde zu Ende ist. Dennoch: Einfach so abschenken wird es auch in den restlichen Partien nicht geben, die Isola-Elf setzt alles daran, ihren Kontrahenten das Siegen so schwer wie möglich zu machen. Über die Rolle des krassen Außenseiters kommen die Eppenroder auch gegen den Gast vom Lahnblick nicht hinaus.

TuS Katzenelnbogen/Klingelbach - SG Miehlen/Nastätten (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 1:0): Drei Siege hintereinander geben den Einrichern die vorzeitige Gewissheit auch ab Sommer im Kreis erstklassig mitkicken zu dürfen. Daher darf gegen die seit vier Runden unbezwungenen Kombinierten am Hellenhahn mit einem kurzweiligen Kick gerechnet werden.

SG Arzbach/Kemmenau - SG Birlenbach/Balduinstein (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 3:0): Auch ohne ihren Angreifer Florian Panny, der sich unlängst beim 3:1-Heimsieg gegen den TuS Gückingen einen Bruch des Schienbeinkopfs zuzog, und den an einem Kreuzbandriss laborierenden italienischen Stammkeeper Giuseppe Selvino peilen die von Marc Neithöfer und Markus Kluger trainierten Balltreter von der Burgwiese den dritten Dreier des Jahres an. Bezirksliga-Absteiger SG Birlenbach blickt längst in den Abgrund und muss zusehen so langsam die Kurve zu kratzen, sonst droht der ersten Garnitur der Sturz in die B-Klasse.

SV Braubach - SV Diez-Freiendiez (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 1:5): Die Braubacher, die bisher witterungsbedingt die wenigsten Partien aller heimischer A-Ligisten bestreiten konnten, haben gehörigen Nachholbedarf – vor allem, was das recht schmale Punktekonto anbelangt. Sorgen bereiten dürften Trainer Michael Reibel vor allem die löchrige Defensive, die nach Schlusslicht Eppenrod die meisten Gegentreffer einstecken musste. Hier gilt es unbedingt den Hebel anzusetzen, um im harten Kampf um den Klassenverbleib bestehen zu können. Die Gäste vom Wirt haben nach 19 Punkten aus den vergangenen acht Partien die 30-Zähler-Marke überschritten und können im dicht gedrängten Feld sogar von einem Rang unter den top vier in der Endabrechnung träumen.

FSV Welterod - SG Dahlheim/Prath (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 0:2): Während in der Vogtei nach der dritten Niederlage im Kalenderjahr längst nach unten geschaut werden muss haben die im Vorjahr nur knapp dem Abstieg entgangenen Dahlheimer und Prather als aktueller Fünfter ihre sportlichen Schäfchen im Trockenen. Mit einem Dreier in Welterod können Lothar Hamms Grünschnäbel ihre komfortable Position weiter festigen.

TuS Singhofen - TuS Holzhausen (So., 14.30 Uhr, Hinrunde 0:2): Besser als bei der jüngsten 0:4-Pokal-Klatsche wollen es die abstiegsbedrohten Singhofener in der Neuauflage des Bäderstraßen-Derbys machen. Max Minors Jungs haben den nötigen Ehrgeiz um auch den dritten Saisonvergleich mit dem Nachbarn schadlos zu überstehen. Stefan Nink

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