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Scheuerfeld

Zimmermanns Pech ist Nagels Glück: Wallmenroth unterliegt Weitefeld 0:2

Die Serie der SG Wallmenroth/Scheuerfeld ist gerissen. Auf dem Scheuerfelder Hartplatz musste sich der Bezirksliga-Aufsteiger nach zuvor fünf ungeschlagenen Spielen der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/ Neunkhausen mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. „Wir waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, aber nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Alex Eberhard kam ein Bruch in unser Spiel, während Weitefeld immer stärker wurde“, fasste Wallmenroths Trainer Stefan Häßler zusammen.

Im Regen von Scheuerfeld drückte Wallmenroths Nikolai Heidrich (im blauen Trikot) den Ball in der 39. Minute über die Weitefelder Linie, stand dabei nach Auffassung der Schiedsrichter aber im Abseits. Ein Torerfolg war dem Aufsteiger gegen Weitefeld diesmal nicht vergönnt. Foto: Regina Brühl
Im Regen von Scheuerfeld drückte Wallmenroths Nikolai Heidrich (im blauen Trikot) den Ball in der 39. Minute über die Weitefelder Linie, stand dabei nach Auffassung der Schiedsrichter aber im Abseits. Ein Torerfolg war dem Aufsteiger gegen Weitefeld diesmal nicht vergönnt.
Foto: Regina Brühl

Wallmenroth/Scheuerfeld: Prudlo – Eberhard (63. Brocca), T. Fischbach, K. Fischbach, Grossert – Freudenberg, Zimmermann, Jashari (74. Plath), Germann – Mertens, Heidrich
Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen: Trippler – N. Weisang, Kempf, Becker, Lohmar – Neitzert (83. Schneider), Seibel, Cichowlas, Thom (76. Schönberger) – Mockenhaupt, M. Weisang (72. Nagel).
Schiedsrichter: Felix Eliah Salzmann (Hahnstätten).
Zuschauer: 140.
Tore: 0:1 Maik Oliver Seibel (71.), 0:2 Justin Nagel (89.).

Genauso wie schon in den zurückliegenden Wochen gegen Burgschwalbach, Bad Ems, Ellingen und Elbert standen die Wallmenrother auch diesmal wieder stabil in der Deckung und ließen die Angriffsbemühungen der durchaus offensiv ausgerichteten Weitefelder zunächst spätestens auf Höhe der Strafraumlinie an sich abprallen. Folglich musste Jonas Prudlo, der Schlussmann der Gastgeber, in den ersten 45 Minuten kein einziges Mal richtig eingreifen. Die Einheimischen strahlten bei einigen Angriffen über die Flügel Gefahr aus. So traf Sascha Mertens nach einer Flanke Philipp Freudenbergs von der rechten Seite in der zehnten Minuten nur den Außenpfosten des Weitefelder Gehäuses, und als Nils Germann nach einer halben Stunde von links auf Nikolai Heidrich zurücklegte, setzte der ehemalige Malberger seinen Schuss zu hoch an. Ins Tor traf Heidrich nach Freudenbergs Vorlage von der rechten Seite, aber der junge Assistent von Schiedsrichter Felix Eliah Salzmann sah Wallmenroths Angreifer im Gegensatz zu vielen Zuschauern im Abseits und erkannte den vermeintlichen Führungstreffer nicht an.

In der zweiten Hälfte bekam Weitefeld mit zunehmender Spieldauer Oberwasser und ging in der 71. Minute durch Maik Oliver Seibels Volleyschuss nach Dominik Neitzerts Vorarbeit in Führung. „Wallmenroth ließ nach, und wir haben uns gesteigert“, erklärte Gästetrainer Jörg Mockenhaupt das Kräfteverhältnis im zweiten Abschnitt. Sein Sohn Jan Niklas hatte zweimal die Vorentscheidung auf dem Fuß, aber sowohl in der 75. als auch in der 88. Minute klärte mit dem eingewechselten Manuel Plath beziehungsweise Jan Michel Grossert ein Wallmenrother Feldspieler für den bereits geschlagenen Prudlo in höchster Not.

Die Einheimischen warfen in der Schlussminute alles nach vorne – auch ihren Schlussmann, als sie noch einen Eckstoß bekamen. Eine Situation, in der Glück und Pech ganz nahe zusammen lagen. Wallmenroths Dominik Zimmermann hatte Pech, dass sein Kopfball an die Latte klatschte – das ergab im Konter die Gelegenheit für den eingewechselten Justin Nagel, der seinen Alleingang mit einem Schuss ins leere Tore zum „verdienten Sieg“ (Jörg Mockenhaupt) abschloss. Jens Kötting/rwe

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