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    Hundsangen

    Erst in Unterzahl platzt der Knoten – Emmerichenhain dreht Spiel in Hundsangen

    Zu elft tat sich die SG Emmerichenhain/Niederroßbach schwer im Bezirksliga-Spiel bei der SG Hundsangen/Obererbach, doch in Unterzahl lief es dafür umso besser. Binnen acht Minuten drehten die ambitionierten Gäste das Spiel und setzten sich mit 2:1 (0:1) durch. „Wir haben gut begonnen und die erste Hälfte bestimmt“, sagte Hundsangens Trainer Martin Scherer nach der Niederlage. „Wir hätten auch das 2:0 machen können. Nach der Pause zeigte Emmerichenhain dann eine andere Körpersprache. Ausgerechnet durch den Platzverweis ist bei denen der Knoten geplatzt.“

    Ein heftiger Schauer sorgte dafür, dass der ohnehin tiefe Hundsangener Rasen noch schwerer zu bespielen war. Doch nicht nur damit hatte die favorisierte SG Emmerichenhain (schwarze Trikots) ihre Probleme..  Foto: Michelle Saal
    Ein heftiger Schauer sorgte dafür, dass der ohnehin tiefe Hundsangener Rasen noch schwerer zu bespielen war. Doch nicht nur damit hatte die favorisierte SG Emmerichenhain (schwarze Trikots) ihre Probleme..
    Foto: Michelle Saal

    Die Gastgeber begannen abwartend und mit einer Maßgabe: stabil stehen. Die Dreier-Abwehrreihe agierte meist als Fünfer-Riegel, der gegen die favorisierten Emmerichenhainer einen guten Eindruck hinterließ. In der Offensive versuchten sie, die Gäste durch engagiertes Angehen im Mittelfeld zu Fehlern zu zwingen, den Ball zu erobern und Konter zu entwickeln. Gegen diesen Plan fand die SG aus dem Hohen Westerwald lange Zeit kein geeignetes Mittel, wenngleich sie mit zunehmender Spieldauer mehr Ballbesitz hatte. Auch die erste Chance des Spiels ging auf das Konto der Gäste: Marko Zelenika zog aus 20 Metern ab, doch Leon Schmitt klärte zur Ecke (8.). Nach einer Balleroberung im Mittelfeld ging es auf der Gegenseite schnell. Der auf der rechten Seite starke Lukas Faulhaber bediente im Zentrum Lukas Tuchscherer, der den Ball mit links annahm und diesen dann mit rechts ins lange Eck schoss – 1:0 (14.). Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Nach dem Anstoß lupfte Zelenika über die Abwehr, doch Torjäger David Quandel verzog aus 14 Metern.

    Danach beruhigte sich das Spiel etwas. Hundsangen lauerte, während Emmerichenhain versuchte, das Geschehen unter Kontrolle zu bekommen. Es blieb aber ein recht ausgeglichener Schlagabtausch, bei dem beide Teams über ihre rechte Angriffsseite viel Druck nach vorne machten und gleichermaßen zu Chancen kamen. Tuchscherer hatte Emmerichenhains Torwart Filippos Papadopoulos bereits umspielt, legte sich den Ball dann aber zu weit vor (27.). Mittelstürmer Sebastian Schneider kam gleich zu zwei Gelegenheiten, scheiterte aber jeweils an Papadopoulos, der einmal per Fuß und einmal zur Ecke klärte (35., 37.). Die besten Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen, hatten bei Emmerichenhain David Quandel, dessen Schuss auf der Linie geklärt wurde (32.), und Maximilian Stähler, der in der Schlussphase des ersten Durchgangs an Hund-sangens Torhüter Leon Schmitt scheiterte (41., 45.).

    Der zweite Abschnitt begann für Emmerichenhain mit einem Dämpfer, als Julian Jung Gelb-Rot sah (52.). Doch der vermeintliche Nachteil entpuppte sich als Wachmacher: Nach Vorarbeit von Maximilian Stähler besorgte David Quandel aus sieben Metern mit seinem starken linken Fuß den Ausgleich (54.). Sieben Minuten später brachte der eingewechselte Mario Kulmer Sora Terada in Position, dessen Schuss zwar geblockt wurde. Doch Quandel war in Abstaubermanier zur Stelle und brachte die Gäste in Führung. Hundsangen reagierte, stellte defensiv auf Viererkette um und kam vorn zu Gelegenheiten. Doch weder Sebastian Schneider (71.) noch Tim Weimer (72.), Finn Schmidt (77.) oder am Ende Daniel Hannappel (87.) hatten das Glück auf ihrer Seite.

    Emmerichhains Marko Zelenika hatte auf der Gegenseite Pech, dass Hannappel nach seinem Schuss den Ball noch auf der Linie klärte. „Das war ein schwieriges Spiel“, meinte nach dem Abpfiff Gäste-Coach Nihad Mujakic. „In der Pause habe ich an die Mannschaft appelliert, eine Reaktion zu zeigen. Das ist ihr in Unterzahl gelungen.“ asa/ros

    SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt - Faulhaber, Schmidt, D. Hannappel, Weimer (62. Hürter), Poppe - J. Steinebach, Brühl, N. Steinebach, Tuchscherer - Schneider.

    SG Emmerichenhain/Niederroßbach: Papadopoulos - Kolb, L. H. Jung, J. Jung, Sehner (53. Kulmer) - Stähler (90. Graf), Zelenika, Bese, Göbel - Terada (83. Hayashi), Quandel.

    Schiedsrichter: Sören Müller (Burgschwalbach).

    Zuschauer: 150.

    Tore: 1:0 Lukas Tuchscherer (14.), 1:1, 1:2 David Quandel (54., 61.).

    Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Emmerichenhains Julian Jung (52., wiederholtes Foulspiel).

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