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Oberelbert

Elbert verpasst Heimsieg knapp – Dreimal Rot bei 0:0 gegen Weitefeld

Dass Jörg Mockenhaupt, Trainer der SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen, in der fünften Minute der Nachspielzeit seinen Rechtsaußen Dominik Neitzert mit dem Ball zur Eckfahne zitierte, statt noch einmal den Weg zum gegnerischen Tor zu suchen, sagt vieles aus über die Entwicklung der SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen. Die trotzte auf dem Rasen in Oberelbert nicht nur einem Spitzenteam der Bezirksliga Ost einen Punkt ab, sondern war einem Sieg weitaus näher als der Gegner, der mit dem 0:0 am Ende sichtlich zufrieden war.

Fabian Lohmar kommt hier zum Flanken, doch ansonsten brachte die SG Weitefeld bei der SG Elbert offensiv nur wenig zustande. Die Gastgeber um Marius Höber (rechts) verpassten einen Sieg nur knapp. Foto: Michelle Saal
Fabian Lohmar kommt hier zum Flanken, doch ansonsten brachte die SG Weitefeld bei der SG Elbert offensiv nur wenig zustande. Die Gastgeber um Marius Höber (rechts) verpassten einen Sieg nur knapp.
Foto: Michelle Saal

„Wenn ich darauf zurückblicke, wie sehr Weitefeld uns noch vor zwei Jahren leistungsmäßig überlegen war, und das mit dem heutigen Spiel vergleiche, macht mich das stolz“, schwärmte Elberts Trainer Michael Diel hinterher. „Wir werden mittlerweile anders wahrgenommen von solchen Gegnern, die schon seit Jahren um den Aufstieg mitspielen.“ Schon in der Vorsaison hatten die Elberter die Weitefelder mit einer 0:4-Packung zurück in den Oberwesterwald geschickt. Ein Kantersieg wurde es diesmal zwar nicht, aber es war schon beachtlich, wie die Gastgeber eine Mannschaft, die in der zurückliegenden Spielzeit die meisten Tore geschossen hat, auch diesmal in Schach hielten.

Elbert: Weißenborn – Bode, A. Stera, Gombert, Höber – Schaaf, Ferdinand – Klotz (75. Murphy), M. Stera (58. Otto), Simon (46. Brand) – C. Stera.
Weitefeld: Trippler – Lohmar, Kempf, Mudersbach, N. Weisang – Seibel – Thom (87. Nagel), Becker, M. Weisang (6. Cichowlas), Neitzert – Mockenhaupt (75. Akin).
Schiedsrichter: Max Roth (Kirchberg).
Zuschauer: 90.
Besonderheiten: Rote Karten gegen Elberts Marius Höber (40., grobes Foulspiel) sowie die Weitefelder Maik Oliver Seibel (40., Tätlichkeit) und Sören Trippler (74., Notbremse).

Ein Neitzert-Kopfball in der ersten (19.) und ein zu hoch angesetzter Schuss von Luca Thom in der zweiten Halbzeit (57.) – mehr brachten die Gäste am Sonntagnachmittag in Richtung gegnerisches Tor nicht zustande. „Uns hat irgendwie die Frische gefehlt“, war Jörg Mockenhaupt ein wenig ratlos ob der fehlenden Durchschlagskraft seiner Elf.

Besser sah das aufseiten der Einheimischen aus, die sehr variabel agierten und bei eigenem Spielaufbau mit je einem aufrückenden Innenverteidiger aus einer Vierer- eine Dreierkette machten, um im Mittelfeld eine Überzahl herzustellen – zumindest bis zur 40. Minute, ab der zunächst beide Teams mit einem Mann weniger auskommen mussten: Nach einem Foul von Elberts Marius Höber an Maik Oliver Seibel, der Höber daraufhin mit einem Schubser zu Boden brachte, sahen beide glatt Rot.

Fortan agierte Alexander Gombert aufseiten der Gastgeber nicht mehr in hinterster, sondern in vorderster Front. Der Kapitän war es denn auch, der die dicksten Möglichkeiten hatte, um die Elberter zum Sieg zu schießen. Nachdem er im ersten Abschnitt im Eins-gegen-Eins mit Sören Trippler noch den Kürzeren gezogen hatte (34.), war der Gästekeeper in der 74. Minute zwar geschlagen. Doch Trippler hinderte nach seinem Querschläger den einschussbereiten Gombert mit einer Notbremse daran, ins leere Tor einzuschieben. Die dritte Rote Karte der Begegnung brachte den Hausherren also noch mal eine Überzahl ein, aus der sie aber kein Kapital schlugen, obwohl sie gleich mehrfach die Gelegenheit dazu hatten. Den nach Tripplers Notbremse fälligen Freistoß schlenzte Marius Otto aus 20 Metern an den Pfosten (76.), dann traf Gombert endlich ins Tor, doch Schiedsrichter Max Roth hatte ihn zuvor im Abseits gesehen (85.).

So blieb es letztlich beim torlosen Remis, das beide Trainer einigermaßen zufriedenstimmte – mit dem Mockenhaupt angesichts des Spielverlaufs allerdings besser leben konnte als Diel.

Von unserem Redakteur Andreas Hundhammer

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