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Rheinböllen/Oberwesel

Ritter weiß: Gubetini ist heiß

Erster Spieltag in der Fußball-Bezirksliga – und direkt steht das erste von zehn Rhein-Hunsrücker Duellen in der Hinrunde auf dem Programm: Der TuS Rheinböllen begrüßt am Sonntag (14.30 Uhr) den SV Oberwesel.

Beim letzten Bezirksliga-Duell in Rheinböllen trennten sich der TuS (rechts Rafal Czarnecki) und der SV Oberwesel (mit Jonas Strunk) nach Schneefällen im November 2017 mit 0:0. Am Sonntag wird es deutlich wärmer sein, eine enge Partie könnte es dagegen wieder geben. Foto: B&P Schmitt
Beim letzten Bezirksliga-Duell in Rheinböllen trennten sich der TuS (rechts Rafal Czarnecki) und der SV Oberwesel (mit Jonas Strunk) nach Schneefällen im November 2017 mit 0:0. Am Sonntag wird es deutlich wärmer sein, eine enge Partie könnte es dagegen wieder geben.
Foto: B&P Schmitt

David, Ritter, Bittner, Gubetini – das sind die Namen, die im Vorfeld dieses Spiel prägen. Rheinböllens neuer Trainer Reyad David sagt zu seinem Pflichtspieldebüt beim TuS: „Schön, dass es direkt mit so einem Derby losgeht.“ Auf der Gegenseite sitzt Peter Ritter, der mit dem SVO an seine alte Wirkungsstätte nach Rheinböllen zurückkehrt. Aber das ist auch für den sehr erfahrenen Ritter ein alter Hut: „Ich habe mal gezählt: Ich habe, glaube ich, schon mehr als 20 Mal gegen einen meiner Ex-Vereine gespielt. Dazu gehört auch Rheinböllen. Das ist für mich also nix Besonderes mehr.“

In der Vorsaison erkämpften sich Ritters Oberweseler ein 0:0 in Rheinböllen, das Rückspiel vor drei Monaten am Rhein gewann Rheinböllen mit 1:0 durch ein Tor von Christoph Bittner. Und das ist eigentlich die brisanteste Personalgeschichte: Bittner stürmt nicht mehr für Rheinböllen, sondern nun für Oberwesel. Den umgekehrten Weg ging Iljaz Gubetini. Schwer abzusehen, wer mehr von diesem Stürmertausch profitiert. Beide werden auf jeden Fall für ihre neuen Klubs am Sonntag von Beginn im Sturmzentrum auflaufen. Das bestätigte David auf der einen und Ritter auf der anderen Seite.

Und beide werden extrem motiviert sein. Das wissen auch beide Trainer. „Chris Bittner ist noch ein junger Spieler, er spielt zum ersten Mal in seiner Karriere gegen seinen Ex-Verein, für ihn wird das auf alle Fälle etwas Besonderes sein“, weiß Ritter von seinem Hoffnungsträger zu berichten. „Klar ist das für Iljaz gegen den alten Verein etwas ganz Besonderes“, wählt David die gleichen Worte in Gubetinis Fall. Über Gubetini hat auch „Gegner“ Ritter etwas zu sagen: „Iljaz hat meistens einen guten Start, wenn er gewechselt ist, das war auch bei uns so in Oberwesel. Wie ich ihn kenne, wird er sehr heiß auf das Spiel gegen uns sein.“

Gubetini ist gut drauf, im Pokal (2:0 in Mastershausen) schoss er Rheinböllen im Alleingang weiter, im letzten Test am Dienstag beim 4:0 gegen Nahe-Bezirksligist Türkgücü Ippesheim netzte er auch – genau wie Fabio Aquila, Luca Hankammer und Rafal Czarnecki. „Wenn wir so spielen wie gegen Ippesheim, dann wird es für uns auch gegen Oberwesel gut ausgehen“, sagt David: „Wir sind bereit, alle Spieler sind fit. Ich hoffe, ich finde die richtige Elf für Sonntag.“

Auch Ritter hat keine Ausfälle gegenüber dem Pokalsieg nach Elfmeterschießen in Cochem zu beklagen. Dort hütete Julian Retzmann das Tor, weil Sebastian Hanß wegen eines Staus zu spät kam – Retzmann wurde zum Matchwinner. „Das war ein außergewöhnliches Ding“, blickt Ritter zurück: „Ich hätte nie gedacht, dass Julian nach seiner Knie-OP und mehrmonatiger Verletzungspause direkt so ein gutes Spiel macht. Ich hatte schon meine Bedenken, denn ein Wettkampf ist wieder etwas anderes. Dennoch: Julian braucht noch Zeit.“ In Rheinböllen geht deswegen Hanß ins Tor. Michael Bongard

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