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Bingen

Nichts zu verlieren im Spitzenspiel: Wird die Hassia etwa doch noch Meister?

Die Chancen von Hassia Bingen im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga sind unter der Woche gestiegen. Der große Konkurrent um die zweite Position in der Fußball-Verbandsliga, RWO Alzey, ließ beim 0:2 im Nachholspiel beim SC Hauenstein Federn und steht zwei Spieltage vor Schluss vier Zähler hinter den Bingern.

Die Hassia kann nun befreit zum Topspiel bei Spitzenreiter FC Arminia Ludwigshafen fahren, das heute Abend um 19.30 Uhr im Südweststadion angepfiffen wird. Selbst bei einer Niederlage hätten es die Binger eine Woche später weiter in der Hand, die zweite Position, die zur Teilnahme an einer Aufstiegsrunde berechtigt, gegen den abgestiegenen Ludwigshafener SC zu sichern. Gewinnen die Binger heute, können sie sogar noch Meister werden – bei dann zwei Zählern Rückstand auf den FC.

So weit freilich mag Nelson Rodrigues, der Trainer der Hassia, nicht gehen. „Wir denken nicht an den ersten Platz, sondern wollen den zweiten Platz absichern. Selbst ein Punkt wäre für uns schon ein großer Erfolg.“ Die Binger haben sich in den vergangenen Wochen nach einer schwierigen Phase, in der ihnen nicht viel gelang und die positiven Ergebnisse ausblieben, gefangen. Drei Siege in Folge haben sie gelandet, allesamt ohne Gegentor – das machte Eindruck. Auch auf RWO. Die Alzeyer hatten es lange Zeit in der Hand, die Binger von Platz zwei zu kegeln. Sie wussten allerdings stets, dass sie sich keine Patzer in ihren zahlreichen Nachholspielen erlauben dürfen. Nun allerdings brach RWO auseinander, mit einem 0:4 gegen den FC Speyer, dem 0:2 in Hauenstein und Platzverweisen für Vllaznim Dautaj und Markus Moh Amar. Rodrigues: „Die Alzeyer haben sich etwas selbst bestraft. Mir war aber klar, dass es schwierig für sie wird, dem Druck über Wochen standzuhalten bei so vielen Spielen, die sie nachholen mussten.“

Die Hassia ihrerseits schaffte die Kehrtwende auch, weil sie sich gegen Saisonende neu erfand. „Wir haben viele Dinge ausprobiert, von denen wir überzeugt waren, dass sie uns in dieser Phase helfen könnten“, erläutert Rodrigues. Dazu zählt unter anderem, dass Kapitän Enes Softic aus der Innenverteidigung vermehrt ins Mittelfeld rückte. Wichtig war für Rodrigues auch, dass es die Binger geschafft haben, sich zuletzt nicht zu sehr unter Druck zu setzen: „Dass wir nichts zu verlieren haben und nur etwas gewinnen können, haben wir uns schon in den vergangenen Wochen immer wieder selbst gesagt.“

Nun fordern die Binger also den Spitzenreiter heraus, so wie im Hinspiel, das zwar nur mit einem Treffer und einem 1:0 für die Hassia endete, die Zuschauer allerdings verzückte. „Das war kein normales Verbandsligaspiel, eher eine Oberligapartie aus der oberen Tabellenhälfte. Es war auch als Trainer ein Genuss. Ludwigshafen hat mehrfach umgestellt, wir mussten reagieren“, erinnert sich Rodrigues und erwartet nun eine ähnliche Auseinandersetzung: „Die Ludwigshafener haben immer wieder Phasen im Spiel, in denen sie das Tempo drosseln. Anschließend geben sie dann Gas. Darauf müssen wir aufpassen und die Außenpositionen im Blick behalten.“ Rodrigues muss auf Fabien Spreitzer verzichten. Baris Yakut ist allenfalls ein Kandidat für die Ersatzbank, Christopher Lind kehrt erst kurz vor der Partie aus dem Urlaub zurück. Christoph Erbelding

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