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Montabaur-Eschelbach

Der erste Sieg scheint nun endlich fällig

Nach dem DFB-Pokalspiel in Crailsheim und der Länderpokalpause am vergangenen Wochenende fiebert der 1. FFC Montabaur seinem zweiten Heimspiel in der 2. Frauenfußball-Bundesliga entgegen. Auf der Sportanlage in Montabaur-Eschelbach erwartet der Tabellenzehnte am Sonntag um 14 Uhr den Rangachten Alemannia Aachen zu einem Duell, in dem es für beide Mannschaften in der noch jungen Saison um den Kontakt zum Mittelfeld geht.

Nach achtbaren Ergebnissen sollen gegen Alemannia Aachen nun Punkte her: Montabaurs Alexandra Bigott im Duell mit Weinbergs Angelika Rößler (am Ball), hinten links FFC-Spielführerin Anna Zimmermann.  Foto: Tom Neumann
Nach achtbaren Ergebnissen sollen gegen Alemannia Aachen nun Punkte her: Montabaurs Alexandra Bigott im Duell mit Weinbergs Angelika Rößler (am Ball), hinten links FFC-Spielführerin Anna Zimmermann.
Foto: Tom Neumann

Alemannia Aachen fuhr nach zwei deutlichen Niederlagen zum Auftakt (1:4 gegen Bayern München II, 0:7 beim 1. FC Saarbrücken) am dritten Spieltag mit einem 2:1-Sieg gegen den 1. FFC Niederkirchen die ersten drei Punkte in Liga 2 ein. Vielleicht doch nicht ganz so überraschend wie man annehmen möchte, denn bei den ersten Begegnungen war das Team von Steve Brise wohl erheblich stärker, als es die Ergebnisse ausdrücken.

Defterli führt Nationalteam an

Dazu stachen gegen die Pfälzerinnen seine pfeilschnellen Trümpfe Laura Jendrzejko und Bilgin Defterli, die beide Treffer erzielten. Die Führung von Jendrzejko glich Niederkirchen zwar postwendend aus, dafür schlug Defterli aber mit ihrer ganzen Erfahrung zurück. Bei ihrem Zugang scheint den Gelb-Schwarzen vor Saisonbeginn der Überraschungscoup schlechthin gelungen zu sein. In der Spielführerin der türkischen Nationalmannschaft wechselte nämlich eine Galionsfigur des 1. FC Köln zur Alemannia, bei der mit "Neu"-Trainer Brise auch an der Seitenlinie ein Wechsel vollzogen wurde. Weitere Leistungsträgerinnen in den Reihen der Gäste sind Spielführerin Susanne Kasperczyk, Nicole Dziwisch und Vera Lottermann. Dziwisch lieferte zwei blitzsaubere Anspiele für die beiden Treffer, Linksfuß Lottermann dürfte Dietmar Krämers Montabaurer Elf noch aus verschiedenen Testspielen gegen Eintracht Wetzlar in Erinnerung sein.

Nach der Pokalbegegnung in Crailsheim geht seine Mannschaft im Vergleich zur Alemannia mit "nur" einer Woche Pause in die Begegnung. Wenngleich Anna Zimmermann & Co. bei den Franken die Segel streichen mussten, könnte ihnen ein weiteres Spiel mehr an Erfahrung in die Karten spielen.

Zum Heimauftakt gegen Weinberg und in Köln war man dicht dran am Punktgewinn, folglich sieht das Torverhältnis der beiden Aufsteiger auch ziemlich konträr aus (FFC -2, Alemannia -9). Zunächst zählen aber die Punkte in der Tabelle – und da hat der FFC am Sonntag die Gelegenheit, mit Aachen die Plätze zu tauschen und Anschluss ans Mittelfeld zu bekommen. Sportvorstand Michael Saal erwartet daher ein hochspannendes Duell gegen einen direkten Konkurrenten auf Augenhöhe.

Vorn muss der Knoten platzen

Dietmar Krämer wird seinen Spielerinnen vor allem die Köln-Partie in Erinnerung rufen: Seine Mannschaft arbeitete am Geißbockheim nahezu über die ganze Distanz hochkonzentriert, ließ nur ganz wenig zu und hatte selbst gute Gelegenheiten zum Treffer. "Da könnte bei der einen oder anderen Spielerin auch alsbald mal der Knoten vor dem gegnerischen Tor platzen, und wir bekommen ja nicht in jedem Heimspiel zwei Treffer aberkannt", gab sich Krämer unter der Woche bei guten Trainingseindrücken entspannt.

So können die FFC-Spielerinnen den Gästen durchaus selbstbewusst und mit der notwendigen Entschlossenheit entgegentreten. Vor heimischer Kulisse stehen Krämer die in Köln fehlenden Milena Schmitt, Hanna-Lena Diel und auch Elisa Karbach wieder zur Verfügung.

Dass die Westerwälderinnen in der 2. Bundesliga mithalten können, haben sie bereits in fünf Pflichtspielen dieser Saison in Meisterschaft und Pokal bewiesen. Nun soll nach dem 1:2 gegen Weinsberg, dem 0:1 in Köln und dem 0:2 im DFB-Pokalspiel in Crailsheim nicht nur gut ausgesehen, sondern auch (möglichst dreifach) gepunktet werden...

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