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Die Rockets schlagen Ratingen im Top-Spiel – EGDL dreht Pokalspiel in Bremen

Serie ausgebaut: Die EG Diez-Limburg hat in heimischer Halle die Ice Aliens aus Ratingen mit 4:3 (2:0, 1:2, 1:1) geschlagen und ist damit vorerst auf den zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Regionalliga West geklettert. Der Erfolg im Spitzenspiel war bereits der vierte Sieg in Folge für die Rockets in der Liga. Und er hätte durchaus auch höher ausfallen können, hätten die Gastgeber ihre Chancen noch besser genutzt.

In der Schussbahn: Joey Davis von der EG Diez-Limburg zieht ab, während Torschütze Tim Ansink auf den Puck lauert.  Foto: fischkoppMedien
In der Schussbahn: Joey Davis von der EG Diez-Limburg zieht ab, während Torschütze Tim Ansink auf den Puck lauert.
Foto: fischkoppMedien

Von der ersten Minute an bestimmte die Mannschaft von Arno Lörsch trotz einiger Umstellungen das Spielgeschehen. Florian Böhm war gesperrt, die Verteidiger Nils Krämer und Dennis Stroeks fehlten ebenso verletzungsbedingt wie der zuletzt regelmäßig eingesetzte Förderlizenzspieler Janik Langer aus Bad Nauheim. Offensiv drückten schon im ersten Drittel zwei Spieler der Partie ihren Stempel auf, die am Ende des Abends an allen vier Toren beteiligt sein sollten: Tim Ansink und Matt Fischer. Verteidiger Ansink traf in Überzahl zum 1:0 (5.), Stürmer Fischer ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 2:0 (15.). Was erneut nicht funktionieren wollte, war ein Treffer in doppelter Überzahl.

Im zweiten Drittel mussten die Rockets dann aber gleich mehrere Rückschläge hinnehmen. Da waren zunächst zwei Gegentore, die zum zwischenzeitlichen Ausgleich führten: Sven Schiefner traf zum 1:2 (23.), Thomas Dreischer wenig später in Überzahl zum 2:2 (26.). Zudem musste Konstantin Firsanov vorzeitig zum Duschen: Beim Versuch, eine von einem Gegenspieler mit dem Körper abgedeckte Scheibe herauszuspitzeln, kassierte der Routinier eine Spieldauerstrafe wegen Stockstich. In der anschließenden Unterzahl traf Julian Grund nach tollem Pass von André Bruch zum 3:2. Weil Ratingens Keeper Christoph Oster aber, so die Unparteiischen, das Tor verschoben hatte, wurde der Treffer nicht gegeben. Dennoch gingen die Rockets auch nach 40 Minuten mit einer Führung in die Pause: Bei Matt Fischers starkem Handgelenkschuss zum 3:2 (28.) gab es keine Einwände. Zudem überstand die EGDL die große Strafe für Firsanov ohne Gegentor.

Mit seinem dritten Treffer des Abends, allesamt vorbereitet von Ansink, erhöhte Matt Fischer in der 46. Minute auf 4:2 für die Gastgeber. Die Messe schien gelesen. Zumal die Rockets auch im letzten Drittel für mehr als eine Minute in doppelter Überzahl auf dem Eis standen. Doch wer gegen einen starken Gegner wie die Ice Aliens den Sack nicht zumacht, der muss am Ende unnötig zittern: Dustin Schumacher verkürzte noch einmal auf 3:4 (58.), für mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Rockets-Trainer Lörsch meinte: „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass die Spiele gegen die Topteams in der Regel alle sehr knapp ausfallen und Kleinigkeiten entscheiden. Schön zu sehen, dass wir da oben auf Augenhöhe mitspielen können.“

EG Diez-Limburg: Schönfelder (Themm) – Löwing, Schophuis, Ansink, Kärkäs, Hemmerich, Bruch – Niestroj, Davies, Fischer, Firsanov, Wex, Flemming, Bauscher, Mainzer, Kail, Grund, Majer.

Schiedsrichter: Jan Breckenfelder.

Zuschauer: 306.

Tore: 1:0 Tim Ansink (5., +1), 2:0 Matt Fischer (15., +1), 2:1 Sven Schiefner (23.), 2:2 Thomas Dreischer (26., +1), 3:2 Matt Fischer (28.), 4:2 Matt Fischer (46.), 4:3 Dustin Schumacher (58.).

Strafen: Diez-Limburg 13 + 20 Firsanov (Spieldauer), Ratingen 22.

Norddeutscher Pokal

Mit einem Sieg in Bremen ist die EG Diez-Limburg in die Gruppenphase des Norddeutschen Pokals eingezogen. Keine 16 Stunden nach dem Sieg im Topspiel gegen Ratingen liefen die Rockets bei den Weserstars in Bremen auf. Dennoch

gelang es, aus einem 0:1-Rückstand beim Spitzenreiter der Regionalliga Nord noch einen 3:1-Auswärtssieg zu machen. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem, was die Jungs in den beiden Spielen geleistet haben“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Wer sich diese Belastung anschaut und auch noch die mehr als sechs Stunden Busfahrt hinzuzählt, der muss vor dieser Leistung einfach den Hut ziehen.“ Das erste Drittel lief durch viele Ausfälle nicht zu Lörschs Zufriedenheut. „Bremen hat sehr strukturiert gespielt, wir mussten erst einmal sehr geduldig spielen und uns gut organisieren.“ Erst im zweiten Drittel ließen die Gäste, die spielerische Vorteile hatten, auch erste gute Chancen der Weserstars zu. Eine dieser Chancen führte prompt zur Bremer Führung. Doch auch mit dem Rückstand nach 40 Minuten wurden die Rockets noch nicht hektisch – wohlwissend, dass sie trotz der Belastung noch Körner übrig haben würden. Mit dem Ausgleichstreffer durch Tim Ansink in Überzahl (45.) setzte sich aber immer mehr die individuelle Klasse der Rockets durch. Joey Davies (52.) und Marc Hemmerich (56.) drehten das Spiel.

Regionalsport extra (R)
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