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    WindesheimKleine Schweine sind die Lieblinge

    Auf den ersten Blick wirkt der Parkplatz am Schützenhaus des SV Windesheim wie ein großer Campingplatz. Viele der Bogenschützen sind zum Sommerturnier des SV mit einem Wohnwagen oder einem Wohnmobil angereist und haben es sich mit Zelten, Stühlen, Tischen und allem, was dazugehört, gemütlich gemacht. „Das Campen unterstreicht das familiäre Flair, das wir unseren Gästen bieten möchten“, sagte Tanja Wulf, die Organisationsleiterin.

    Geschulter Blick: Die Bogenschützen Markus Gräff (mit Bogen) und Werner Rohr, beide von den Bärenbacher Feldbogenschützen, nehmen eines der Ziele, eine 3-D-Tierattrappe, auf dem Parcours des SV Windesheim ins Visier.  Foto: Klaus Castor
    Geschulter Blick: Die Bogenschützen Markus Gräff (mit Bogen) und Werner Rohr, beide von den Bärenbacher Feldbogenschützen, nehmen eines der Ziele, eine 3-D-Tierattrappe, auf dem Parcours des SV Windesheim ins Visier.
    Foto: Klaus Castor

    Um den familiären Charakter zu wahren, haben die Windesheimer die Teilnehmerzahl auf 140 Schützen begrenzt. 135 fanden am Wochenende den Weg ans Schützenhaus. „Das ist eine gute Zahl, damit sind wir sehr zufrieden“, erläuterte Tanja Wulf. Unter den Gästen waren auch zwei frisch gebackene Weltmeister. Jannick und Adrian Dörr von den Bären aus Bärenbach haben sich vor wenigen Wochen in Florenz den globalen Titel gesichert. „Die Dörrs kommen aber jedes Jahr, egal, ob als Weltmeister oder nicht. Sie sind Stammgäste bei uns“, erläuterte Tanja Wulf. Und die Dörrs sind keine Ausnahme. Viele Bogenschützen steuern seit vielen Jahren regelmäßig im Juli Windesheim an, wissen das Ambiente zu schätzen. Dazu gehört auch das Sommerfest, das am Samstagabend gefeiert wurde. „Dabei wird auch der Schützenkönig inthronisiert. Das ist eine Veranstaltung, an der sich die Gäste stets gerne beteiligen“, berichtete Tanja Wulf.

    Doch bei allem Campen und Feiern, im Mittelpunkt steht natürlich der Sport. Am Samstag und Sonntag musste von den Bogenschützen jeweils ein Parcours mit 28 3-D-Tierattrappen, die in die Landschaft rund ums Schützenhaus verbaut worden waren, bewältigt werden. Die Windesheimer hatten sich dabei einiges ausgedacht, um die Starter zu überraschen. So wurden zwei kleine Schweinchen, Porkis genannt, zu den Lieblingen der Bogenschützen. Auch ein Bad-Hair-Chicken, ein Ziel, das einem Moorhuhn nachempfunden ist, fand großen Anklang. Klassiker wie Steinbock, Ginsterkatze oder Leopard durften natürlich nicht fehlen. Die meisten Ziele waren zwischen zehn und 50 Metern vom Abschussort platziert. Eine große Herausforderung für die Compoundschützen waren zwei Gänse, die lediglich in drei Metern Entfernung standen. „Die Visiere können die Compoundschützen nicht auf eine solch kurze Entfernung einstellen und müssen sich deshalb etwas einfallen lassen. Für die Blankbogenschützen ist solch ein Ziel dagegen kein Problem“, erklärte die Turnierorganisatorin.

    Die Beliebtheit des Windesheimer Turniers lässt sich übrigens auch am Einzugsgebiet der Teilnehmer ablesen. Nicht nur aus der gesamten Bundesrepublik reisten die Bogenschützen an, auch aus Luxemburg und den Niederlanden schrieben sich zahlreiche Schützen in die Starterliste ein – kein Wunder also, dass das Campen rund um Windesheim am Wochenende so beliebt war...

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

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