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    Koblenz/Vallendar

    Es geht um alles oder nichts

    Das FLP Boxteam Koblenz ist eine eingeschworene Mannschaft – das ist zu spüren, wenn die FLP-Hauptverantwortlichen um Manager und Trainer Detlef Loritz zusammensitzen. „Wir sind wie eine Familie , jeder ist für den anderen da“, sagt Dennis Ronert, das Aushängeschild des Koblenzer Teams.

    „Wir geben immer alles und holen uns den Sieg mit, oder wir gehen unter wie Männer.“ Das sagt Dennis Ronert (links) vom Koblenzer Profiboxteam FLP um Trainer und Manager Detlef Loritz. Am Samstag, 7. Oktober, richten Loritz und sein Team einen Kampfabend in der neuen Vallendarer Stadthalle aus. Einer der Höhepunkte: ein Kampf mit Dennis Ronert. Foto: Heil
    „Wir geben immer alles und holen uns den Sieg mit, oder wir gehen unter wie Männer.“ Das sagt Dennis Ronert (links) vom Koblenzer Profiboxteam FLP um Trainer und Manager Detlef Loritz. Am Samstag, 7. Oktober, richten Loritz und sein Team einen Kampfabend in der neuen Vallendarer Stadthalle aus. Einer der Höhepunkte: ein Kampf mit Dennis Ronert.
    Foto: Heil

    Ronert ist 25 Jahre alt und kommt aus Koblenz. 27 Kämpfe hat er in seiner Profilaufbahn bestritten, 26 davon gewonnen, 18 durch K.o.. „Diesen Rekord habe ich mir ehrenvoll erboxt“, sagt Ronert, der mit 18 Jahren Deutscher Meister im Cruisergewicht wurde und damit der jüngste Titelgewinner seiner Gewichtsklasse war. Ein Jahr später, am 26. Mai 2012, gewann Ronert durch K.o. in der ersten Runde gegen den bis dahin ungeschlagenen Weißrussen Aliaksei Marchenka und wurde somit jüngster deutscher WM-Titelgewinner aller Zeiten.

    Das ist nun schon einige Jahre her, und der Koblenzer hat immer noch mit der einzigen Niederlage seiner bisherigen Karriere zu kämpfen. Vor zweieinhalb Jahren boxte er gegen Kai Kurzawa um die Internationale Meisterschaft der IBF, verlor jedoch durch Mehrheitsentscheidung der Punktrichter. Ronert war damals ganz und gar nicht einverstanden mit der Entscheidung. „Ich war gekränkt, der Kampf hat an mir genagt“, erinnert sich Ronert, „aber mein Trainer hat mich wieder aufgebaut, er hat sich Zeit und Mühe gegeben.“ Ronerts Trainer ist Detlef Loritz, und der veranstaltet nun wieder einen Kampfabend vor der Haustüre: Am kommenden Samstag, 7. Oktober, gibt es in der neuen Vallendarer Stadthalle (Einlass um 18 Uhr, Kampfbeginn um 19 Uhr) sechs bis sieben Kämpfe.

    Zu den Hauptkämpfen zählt natürlich Ronerts Auftritt im Cruisergewicht. „Ich freue mich sehr über den Kampfabend in Vallendar. Das ist für mich Heimat, und da werde ich alles geben und noch mehr“, sagt Ronert. Ebenfalls ein Höhepunkt ist ein Kampf mit FLP-Boxer Yakup Saglam, dessen größten Erfolge die Internationale deutsche Meisterschaft 2008 und Deutscher Meister Schwergewicht GBA 2014 waren. In seiner Profilaufbahn hat er in 41 Kämpfen 37 Mal gewonnen, 34 Mal durch K.o..

    Für den Koblenzer Sandro Reinhardt ist der Kampfabend in Vallendar derweil ein Härtetest. Denn der Mittelgewichtler (bis 72,5 Kilogramm) kämpft im Dezember in Australien um die Junioren-Weltmeisterschaft. „Ich habe mit dem Titelkampf in Australien ein festes Ziel, daher bin ich auch hoch motiviert für meinen Kampf in Vallendar“, sagt Reinhardt, für den es wie für alle anderen Profiboxer auch beim Kampfabend um viel geht. „Durch Siege müssen sich die Boxer in eine bessere Position für einen großen Kampf bringen“, weiß Loritz. Und umgekehrt? „Bei einer Niederlage fällst du um 20 Plätze zurück, das ist dramatisch. Es geht immer um alles oder nichts.“ Für den Kampfabend wünscht sich Loritz viel Publikum und „dass unsere Leute gewinnen“. Was keine Selbstverständlichkeit ist, wie Loritz weiß: „Boxen ist kein Tischtennis, da kann mit einem Schlag alles entschieden werden.“

    Karten für den Kampfabend am 7. Oktober in Vallendar gibt es an der Abendkasse oder bei Detlef Loritz, Telefon 0171/317 4897

    Von unserem Redakteur

    Stefan Lebert

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