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    Treis-Karden

    TuS kann Ausfälle nicht kompensieren

    Der TuS Treis-Karden hat nach vier Siegen in Folge mal wieder verloren. Und das verdient: Gegen den TV Bad Bergzabern gab es in eigener Halle eine 55:72 (28:41)-Niederlage.

    Nur selten ließ Bad Bergzaberns Philipp Behrendt (rechts) die Treis-Kardener Spieler wie hier Boris Sewenig so zum Korb ziehen wie in dieser Szene bei der Heimniederlage des TuS gegen Behrendts TV.  Foto: Jens Fiedermann
    Nur selten ließ Bad Bergzaberns Philipp Behrendt (rechts) die Treis-Kardener Spieler wie hier Boris Sewenig so zum Korb ziehen wie in dieser Szene bei der Heimniederlage des TuS gegen Behrendts TV.
    Foto: Jens Fiedermann

    Im Vorfeld hatte Treis-Kardens Trainer Marek Betz noch darauf gehofft, dass es auch ohne die Nitzsche-Brüder Christopher und Steffen gehen wurde, die beiden fehlten aus privaten Gründen. Vor allem das Fehlen von Christopher Nitzsche machte sich in jeder Sekunde bemerkbar - und das gerade unter den Körben. Kaum Entschlossenheit bei den Rebounds, leichte Turnovers, wenig Treffer von außen - es passte nicht bei den Moselanern. Bei den Gästen dagegen schon. Sie wirkten spritziger und aggressiver. Und sie führten bereits nach fünf Minuten mit 12:6, diesen Vorsprung bauten sie innerhalb von zwei Minuten auf 18:8 aus. Nach einer Auszeit von Betz lief es dann etwas besser bei den Hausherren, nach dem ersten Viertel stand es deshalb "nur" noch 16:22 aus Sicht der Treis-Kardener.

    Aber auch im zweiten Viertel kam der TuS nicht richtig in die Gänge, nach 15 Minuten hieß es 19:33. Der TuS hatte in diesen fünf Minuten nur drei Körbe gemacht, Stefan Haupt zwei und Boris Sewenig einen nach einem Freiwurf. Was aber augenscheinlich war: Die Gastgeber hatten Bad Bergzabern physisch an diesem Abend nicht viel entgegenzusetzen.

    Etwas von der Stärke der letzten Partie flackerte im dritten Viertel auf, in erster Linie war es Dominic Neeb, der sich in Szene zu setzen wusste. Nach 27 Minuten brachte Neeb sein Team mit zwei Dreiern innerhalb von 24 Sekunden auf 45:49 heran, aber Bad Bergzabern antwortete mit einem Dreier von Philipp Behrendt, der am Ende mit 20 Punkten zum Topscorer avancierte, dicht gefolgt von Neeb (19) Nach dem dritten Viertel stand es 45:53, Treis-Karden war einigermaßen dran. Allerdings hatte die Aufholjagd auch Kraft gekostet und das merkte man in den letzten zehn Minuten. Da zog der TV wieder weg und der TuS konnte nicht folgen. Nach 40 Minuten trennten beide Teams fast 20 Punkte, Bad Bergzabern siegte verdient mit 72:55.

    Betz ärgerte sich zwar über die Niederlage, aber er sagte auch: "Wir sind da oben noch gut positioniert. Aber klar, die Niederlage tut weh, und wir müssen diesen Rückschlag jetzt wegstecken. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, jeder hat nach seinen Möglichkeiten das Beste gegeben." Neben dem Fehlen der Nitzsches gab es weitere Gründe für den schwächeren Auftritt, so lagen Benni Keifenheim und André Küpper unter der Woche mit einer Grippe flach, Thomas Lippe hatte mit Rückenproblemen zu kämpfen. All' das mündete in die Heimniederlage.

    Gäste-Coach Florian Hatt war das letzten Endes egal, er freute sich über den Auswärtserfolg: "Ich muss meine Mannschaft loben. Egal, wie Treis-Karden verteidigt hat, wir haben immer Mittel dagegen gefunden. Als sie auf Zone umgestellt haben, haben wir von außen getroffen." Hier tat sich vor allem Behrendt hervor, der seine Größenvorteile ausnutzte und der beste Akteur bei den Bad Bergzabernern war. Ein Christopher Nitzsche hätte ihn sicherlich bearbeiten können, aber der fehlte eben.

    Von Jens Fiedermann

    und Mirko Bernd

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