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Tennis: Düsseldorf setzt Siegesserie auch in Siershahn fort

Siershahn/Ransbach-Baumach – Düsseldorf – wer sonst? Bereits zum dritten Mal in Folge haben die Männer 65 des Deutschen Sportklubs Düsseldorf die deutsche Meisterschaft gewonnen. Der amtierende Europameister musste sich jedoch beim 5:4-Erfolg im Finale gegen den TC GW Luitpoldpark München kräftig strecken. Der Gastgeber der Endrunde, der TC Siershahn, sicherte sich mit einem 5:4-Sieg gegen TC BW Berlin den dritten Platz. Gespielt wurde an den beiden Finaltagen auf den Tennisanlagen in Siershahn und in Ransbach-Baumbach.

Hans-Erich Hess (vorne) und Dieter Roth waren mit 70 Jahren die beiden ältesten Spieler der Finalrunde. Gemeinsam holten sie einen von zwei Doppelpunkten des TC Siershahn gegen Titelverteidiger Düsseldorf. Fotos: Tom Neumann
Hans-Erich Hess (vorne) und Dieter Roth waren mit 70 Jahren die beiden ältesten Spieler der Finalrunde. Gemeinsam holten sie einen von zwei Doppelpunkten des TC Siershahn gegen Titelverteidiger Düsseldorf. Fotos: Tom Neumann
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Der Siershahner Zdenek Suchomel lieferte sich im Halbfinale ein packendes und hochklassiges Duell mit dem Düsseldorfer Henk Korteling, musste sich am Ende erst im Champions-Tie-Break knapp mit 9:11 geschlagen geben.
Der Siershahner Zdenek Suchomel lieferte sich im Halbfinale ein packendes und hochklassiges Duell mit dem Düsseldorfer Henk Korteling, musste sich am Ende erst im Champions-Tie-Break knapp mit 9:11 geschlagen geben.
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Die Westerwälder hatten gehofft, nicht schon im Halbfinale gegen den Favoriten aus Düsseldorf gelost zu werden, doch es kam genau so. "Mit der Auslosung war ich nicht so glücklich", sagte Siershahns Mannschaftskapitän Dieter Roth. "Ich habe ja selbst die Teams gezogen. Wir hätten sicherlich lieber gegen Berlin gespielt. Das war nicht optimal, aber so ist das eben bei einer Auslosung."

Weil obendrein mit Willi Hagner die starke Nummer zwei beim TC wegen eines im DM-Halbfinale in Bad Neuenahr zugezogenen Muskelfaserrisses fehlte, war die Partie früh entschieden. Schon nach fünf gespielten Einzeln führte Düsseldorf uneinholbar mit 5:0, auch wenn manche Partien spannender liefen als es das nackte Ergebnis aussagt. Das packendste Duell lieferten sich dabei der Siershahner Zdenek Suchomel, erst vor kurzem in seiner tschechischen Heimat Meister geworden, gegen den für Düsseldorf spielenden Holländer Henk Korteling. Suchomel kämpfte sich nach 2:5-Rückstand ins Match, holte Satz eins mit 7:6, verlor den zweiten dann aber mit 5:7 und den Champions-Tie-Break mit 9:11.

Beim Gesamtstand von 5:0 gab Düsseldorfs Nummer eins Keith Bland sein Match gegen den Siershahner Jairo Velasco-Ramirez (der hatte Satz eins mit 7:6 gewonnen) auf. Von den abschließenden drei Doppeln wurden zwei gewertet, nur eines gespielt. Dabei schlugen die beiden einzigen Siershahner im Team, Hans-Erich Hess und Dieter Roth, das Duo Klaus Weiß/Jürgen Franke mit 6:4 und 6:4. Roth und Hess werden beide in diesem Jahr 70 Jahre alt und waren damit die ältesten Spieler der Titelkämpfe. "Dass wir in diesem Jahr die südwestdeutschen Meisterschaften gewonnen haben und hier diese deutsche Meisterschaft ausrichten durften, ist für mich im Tennis die Krönung", sagte Roth.

Im Spiel um Platz drei bewahrheitete sich, dass man auf Augenhöhe mit dem Team aus der Hauptstadt war. Nach sechs teils sehr spannenden Einzeln stand es 3:3, die Entscheidung musste in den drei abschließenden Doppeln fallen. Hier konnten sowohl das Duo Zdenek Suchomel/Dietmar Stern als auch Jairo Velasco-Ramirez/ Hans-Erich Hess ihre Doppel gewinnen und Rang drei sichern.

Im Finale gestaltete der Außenseiter aus München die Partie bis zum Schluss offen. Im Halbfinale hatte man Berlin klar mit 6:3 geschlagen, und auch im Endspiel setzte man erste Ausrufezeichen. Beide Spitzeneinzel gingen an die Bayern, nach den Einzeln stand es 3:3. Und auch im ersten Doppel lag das Duo Michael Mijuca/Alexander Cernoch nach dem ersten Satz mit 6:4 in Führung gegen Düsseldorfs Topduo Keith Bland/Henk Korteling. Doch die britisch-niederländische Kombination aus dem Westen holte sich das Match noch mit 6:2 und 10:8 im Champions-Tie-Break. Es war der zweite Doppelerfolg für Düsseldorf, der 5:4-Sieg war perfekt.

"Ich muss sagen, es war viel schwerer als in den beiden Vorjahren, die Meisterschaft zu gewinnen", sagte Düsseldorfs Teamkapitän Georg Gogolin. "Das Finale war unheimlich eng. Wir hatten auf die Stärke unserer Doppel gebaut, und das hat geklappt. Diesen Titel zum dritten Mal in Folge zu gewinnen, das ist schon etwas ganz Besonderes für uns."

Von unserem Mitarbeiter

Tom Neumann

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