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Montabaur

Frauenfußball: Kein Schnick-Schnack in Bitburg

Nach zwei Heimsiegen in Folge reisen die Fußball-Regionalliga-Frauen des 1. FFC Montabaur am Sonntag mit Selbstvertrauen zum Spiel beim Aufsteiger FC Bitburg, das um 15 Uhr angepfiffen wird. Auf dem Papier sieht das für die Tabellenzweiten aus dem Westerwald gegen den Zehnten nach einer lösbaren Aufgabe aus, wäre da nicht eine schmerzliche Erinnerung an das Aufeinandertreffen im Rheinland-Pokalfinale 2010. Damals gaben die Bitburgerinnen dem favorisierten Regionalligisten mit 3:2 das Nachsehen. Dabei wurde die Mannschaft aus der Eifel letztlich für ihren unermüdlichen Kampfgeist belohnt. Und an genau diese Tugend wird FCB-Trainer Jürgen Reuter sein Team erinnern.

Genau hier sieht Montabaurs Coach Dietmar Krämer die größte Gefahr: "Mit Schnick-Schnack werden wir in Bitburg sicher keinen Blumentopf gewinnen. Die werden alles in die Waagschale legen, um Anschluss ans Mittelfeld zu finden." Zu spüren bekam das in dieser Saison auch schon der FSV Jägersburg, der in Bitburg nicht über ein 3:3 hinauskam. Auch Saarwellingen musste sich mit einem Unentschieden begnügen. Grund genug also, den Gegner keineswegs zu unterschätzen oder sich von den aktuellen Tabellenpositionen blenden zu lassen.

Aber auch aus anderen Gründen erwartet Krämer keinen leichten Gang. "Wir kompensieren unsere verletzungsbedingten Ausfälle inzwischen auch damit, dass Spielerinnen zwangsläufig auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kommen." Am Wochenende wird er beruflich bedingt zudem auf Mirvet Arabaci verzichten müssen. "Das ist sicher nicht optimal, aber gerade deshalb sollten wir auch nicht fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgehen."

Trotz der beiden jüngsten Erfolge sprach Krämer damit ein Manko der vergangenen Spiele an. Da ging seine Elf bisweilen verschwenderisch mit den Chancen um. Mehr Blick zur besser postierten Mitspielerin und mehr Abgeklärtheit bei den Torabschlüssen fordert er daher von seinen Offensivkräften: "Da gibt’s sicherlich noch Luft nach oben." Als Kritik wollte Krämer das aber nicht unbedingt verstanden wissen, sondern vielmehr als Anstoß, sich weiter zu verbessern: "Bei nur einer Niederlage und zwei Unentschieden in den vergangenen 18 Spielen haben wir ganz sicher auch sehr viel richtig gemacht."

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