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    Basketball: 450 Zuschauer sehen Lützeler Sieg über Treis

    Vor 450 Zuschauern sind die Lützel Baskets im Derby gegen den TuS Treis-Karden der Meisterschaft in der Basketball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar einen großen Schritt näher gekommen. Fast über die gesamte Spieldistanz führten die Hausherren in der Goethe-Realschule knapp, erst in den Schlussminuten ließen die Moselaner abreißen. So stand am Ende ein etwas zu deutliches 82:65 (43:34) auf der Anzeigetafel. Nun fehlt den Baskets lediglich ein weiterer Sieg, um den angestrebten Aufstieg in die 2. Regionalliga Süwest- Nord perfekt zu machen.

    Mit einem ängstlichen Blick wie ein Kaninchen vor der Schlange: Wohin soll der Treis-Kardener Boris Sewenig, abgedeckt vom Ex-Treiser und Neu-Lützeler Dominique Tholey, mit dem Ball? Foto: Wolfgang Heil
    Mit einem ängstlichen Blick wie ein Kaninchen vor der Schlange: Wohin soll der Treis-Kardener Boris Sewenig, abgedeckt vom Ex-Treiser und Neu-Lützeler Dominique Tholey, mit dem Ball?
    Foto: Wolfgang Heil

    Die Traineranalysen nach dem heißen Derby ähnelten einander. Sowohl Lützel-Coach Marcel Kastor als auch Treis-Kardens Trainer Marek Betz sahen "viele Unkonzentriertheiten" bei ihren Teams. Logische Schlussfolgerung: Es war kein Spiel auf hohem Oberliganiveau. Die Partie war von Beginn an vom Kampf geprägt. Insgesamt 61 Fouls, ausgeglichen verteilt, wurden von den Unparteiischen gepfiffen. Dennoch war es kein unfaires Derby.

    Lützels US-Import Damon Franklin erzielte die ersten Punkte einer ausgeglichenen Anfangsphase. Nach sieben Minuten führten die Gäste knapp mit 13:10, ehe der Lützeler Dustin Szafranski mit einem Distanzwurf ausglich. Dies war der Startschuss eines 9:0-Laufes, der den Hausherren die 21:15- Führung zum Ende des ersten Viertels bescherte. Auch im zweiten Spielabschnitt war kein Team wirklich besser. Auf Treis-Kardener Seite bereitete Betz die Foulbelastung seines Centerspielers Christopher Nitzsche Sorgen. Vor der Halbzeit kassierte Nitzsche bereits seinen vierten Pfiff, der ihn dazu zwang, das dritte Viertel zu pausieren. Beide Teams haderten auch mit ihren Wurfquoten. Insgesamt waren die Moselaner durch Dominic Neeb nur einmal von jenseits der Drei-Punkte-Linie erfolgreich, die Gastgeber trafen durch Franklin und Szafranski (2) auch nur drei Versuche aus der Distanz. Franklins verwandelter Dreier war auch der Schlusspunkt unter die erste Halbzeit. Mit 43:34 ging es in die Kabinen.

    Nach dem Seitenwechsel blieben die Hausherren zunächst ganze fünf Minuten ohne Korberfolg. Treis schaffte einen 8:0-Lauf, und so war die Partie beim 43:42 (25.) wieder vollkommen offen. Erst zwei verwandelte Freiwürfe von Tim Kröber beendeten die Lützler Durststrecke. Die Moselaner gewannen den dritten Spielabschnitt knapp. Mit einem 50:57-Rückstand ging es in das Schlussviertel. Auch da blieb Treis-Karden in Schlagdistanz. Fünf Minuten vor dem Ende war beim 64:58 für Lützel noch immer alles offen. Ärgerlich aus Treiser Sicht: In den zwei Minuten zuvor vergaben gleich vier Akteure sechs Freiwürfe. Dann verabschiedete sich Center Nitzsche mit seinem fünften Foul, obendrein bekam Nitzsche wegen Beschwerens über diesen Pfiff noch gleich ein technisches Foul dazu. Danach konnte Treis-Karden nicht mehr den Anschluss halten, was aber nicht an der Hinausstellung Nitzsches lag. Lützel fand plötzlich seinen Rhythmus. 18 Punkte erzielten die Hausherren in den letzten vier Minuten, Treis nur noch sieben. Die Partie war entschieden.

    "Wir haben erst spät den Faden gefunden. Zuvor haben nicht alle Rädchen ineinandergegriffen. Am Ende haben wir den Ball gut laufen lassen und das Teamplay hat überzeugt. Es war uns klar, dass die Partie vom Kampf geprägt sein würde. Wir haben diesen Kampf angenommen und letztendlich verdient gewonnen. Glückwünsche zum Aufstieg nehme ich aber nicht entgegen. Uns fehlt noch ein weiterer Sieg", fasste Kastor zusammen. Betz kommentierte: "Kämpferisch habe ich meinem Team nichts vorzuwerfen, aber wir haben heute gegen ein schlagbares Lützeler Team verloren. Wir waren immer dran, in den entscheidenden Phasen haben wir aber zu viele Fehler gemacht. Teils waren es unnötige Fouls, teils waren wir mit anderen Dingen beschäftigt und hatten eine schlechte Wurfauswahl. Aber es hat Spaß gemacht vor so einer tollen Kulisse. Dafür ist man Sportler. Gratulation an Lützel. Das war wohl der Aufstieg."

    Lützel: Both (2), Chojnowski (9), Franklin (20), Hild, Hochhalter, Kröber (3), Lemesevszkij (2), Schneider (15), Szafranski (16), Tholey (14), Welter.

    Treis-Karden: Adams (5), Bröhl (13), Haupt, Hennerici (14), Keifenheim (7), Küpper (1), Monix, Neeb (14), Christopher Nitzsche (6), Steffen Nitzsche, Sewenig (5).

    Spielfilm: 10:10 (6.), 21:15 (10.), 30:26 (15.), 43:34 (20.), 43:42 (25.), 57:50 (30.), 64:58 (35.), 76:63 (38.), 82:65 (40.).

    Von unserem Mitarbeiter

    Lutz Klattenberg

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