40.000
Aus unserem Archiv
Idar-Oberstein

Fußball-Oberliga: Olaf Marschall nach Idarer 1:2: Wir sind nicht Barcelona

Der SC Idar-Oberstein hat die Nagelprobe nicht bestanden. Die Mannschaft des Trainerduos Olaf Marschall und Thomas Riedl unterlag in der Fußball-Oberliga bei Arminia Ludwigshafen verdientermaßen mit 1:2. Damit endete eine Serie von drei Siegen in Folgen, und es bleibt festzuhalten, dass der SC Mittelmaß darstellt. Offenbar ist die Mannschaft gut genug, um nicht den Abstiegskampf zu geraten, aber es reicht nicht, um doch noch einmal im oberen Tabellendrittel anzugreifen. Dabei hätte ein Sieg in Ludwigshafen die Idarer bis auf fünf Punkte an den Tabellenzweiten FSV Salmrohr herangebracht.

Doch um zu gewinnen, bot der SC schlicht zu wenig. Die scheinbar abgestellten Mängel waren schuld an der Niederlage. Der SC wurde nicht wirklich gefährlich und leistete sich haarsträubende individuelle Fehler, die zu Gegentoren führten.

Bis zur 24. Minute war der SC Idar-Oberstein die bessere Mannschaft. Defensiv kompakt und ballsicher präsentierten sich die Schmuckstädter. Doch schon diese gute Phase kritisierten die Trainer zu Recht: "Wir spielen und spielen, und freuen uns, dass wir den Ball halten. Aber wir spielen keinen entscheidenden Pass in die Spitze", bemängelte Marschall, und Riedl ergänzte: "Das liegt auch daran, dass keiner den Weg in die Tiefe geht und eine Passmöglichkeit anbietet." Vor allem Marschall war ob dieser Niederlage ziemlich angesäuert: "Wir sind nicht Barcelona", knurrte er. "Dieses Ballbesitzspiel mit hunderttausend kurzen Pässen ist schön und gut, wenn man führt, aber nicht bei 0:0 oder sogar bei einem Rückstand." Richtig gefährlich wurde der SC bis zur 24. Minute tatsächlich nicht, wenngleich Nico Pantano einmal aus der Ferne an Ludwigshafens Torwart Peter Klug scheiterte (7.).

In der 24. Minute aber geriet der SC auf die Verliererstraße. Erstens weil Pantano in seiner Ballverliebtheit einen völlig unnötigen Ludwigshafener Einwurf verursachte. Und zweitens weil dieser Einwurf beim bärenstarken Stefan Litzel landete. Der Ludwigshafener Mittelfeld-Chef zog aus 25 Metern halblinke Position ab. Nico Adami ließ die halbhohe Kugel beim Fangversuch abprallen und war dann gegen den Nachschuss von Jens Leitmann machtlos – 1:0 (24.).

Schlimmer als das Gegentor war für den SC, dass die bis dahin schlafmützig wirkenden Arminen nun wach und in den Zweikämpfen präsent waren. Trotzdem wurde der SC noch zweimal einigermaßen gefährlich – und jedes Mal nach den von den Trainern eigentlich geforderten Bällen und Wegen in die Spitze. Zunächst schoss Andy Riemer drüber (27.) und dann scheiterte Christoph Lawnik nach Doppelpass mit Andy Riemer aus spitzem Winkel am Torwart (35.).

Bei Lawniks Chance stand es aber schon 2:0, denn Ludwigshafen hatte mit seinem zweiten Schuss aufs Tor zum zweiten Mal getroffen. Litzel flankte aus dem Halbfeld, Adami klebte auf der Linie, Eugen Vetter gewann zwar noch das Kopfballduell gegen Leithmann, doch die Kugel kam zu Janosch Diemer. Der zog ab, Vetter fälschte ab und Idar lag 0:2 hinten (32.). Zehn Minuten später hatte Ludwigshafen noch einmal Glück, dass Torwart Klug mit einer Kamikaze-Aktion gegen Andy Riemer außerhalb des Strafraums rettete. Schiedsrichter Florian Benedum ließ weiterlaufen, aber Freistoß für Idar und Rot für den Keeper wäre genauso möglich gewesen (42.).

Die zweite Hälfte ist in drei Phasen unterteilbar. Zunächst hatte der SC Glück, nicht das 0:3 zu kassieren. Dann, nachdem Moussa Dansoko und der Brasilianer Alex (er hatte keine Bindung zum SC-Spiel) ausgewechselt worden und Timo Riemer sowie Alfonso Marte gekommen waren, drückte der SC. Und kam zum 1:2, als Pantano endlich mal schnörkellos zur Grundlinie durchbrach und sofort flankte. Marte drückte am langen Pfosten ein – 1:2 (65.).

In der dritten Phase der zweiten Hälfte besaß der SC noch zwei, drei Halbchancen zum Ausgleich (die beste hatte Andy Riemer, der knapp verzog/69.), doch vor allem boten sich der Arminia nun Konterchancen in Hülle und Fülle, die sie unkonzentriert alle vergaben, so dass es beim 2:1 blieb.

Sport Idar-Oberstein Birkenfeld Baumholder
Meistgelesene Artikel
Sport-Lokalteile
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Fußball Männer
Südwestdeutscher Fußballverband (SWFV)
Auf ihn kommt es am Sonntag an: David Holste (rechts) muss sich in die Angriffsversuche des Tabellenführers SV Morlautern werfen und die Abwehr der SG Hüffelsheim/Niederhausen organisieren. Foto: Klaus Castor

Landesliga/Verb.liga

Bezirksliga Nahe

A-Klassen

B-Klassen

C-Klassen

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Fußball Frauen
Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

im Rheinland

- Westerwald

- Mittelrhein/Mosel

- Rhein-Lahn

im Südwesten

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Fußball Mix
Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

Jugendfußball

- im Rheinland

- im Südwesten

Fußballpokale

Hallenfußball

 späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

Regionalsport Mix
  • Regionalsport
  • Newsticker
  • Lokalticker
Anzeige