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Idar-Oberstein

Fußball: SC Idar: Mit Nico Pantano gegen Burgbrohl gewinnen

it einem Neuzugang geht der SC Idar-Oberstein das Fußball-Oberligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SpVgg Burgbrohl an. Der Wunsch von Trainer Thomas Riedl wurde erhört und Nico Pantano verpflichtet. "Wir haben den Spieler für diese Saison unter Vertrag genommen", erklärt Manager Christian Schupp. Pantano war nach Ablauf der vergangenen Saison vertragslos (zuvor kickte er für den 1. FC Kaiserslautern II), hielt sich aber in einer Trainingsgruppe der TSG Hoffenheim fit. "Er ist körperlich auf der Höhe und macht einen ganz guten Eindruck", findet Olaf Marschall, der zweite Idarer Coach.

Shakehands nach dem Unentschieden in Neunkirchen. Christoph Schunck (rechts) und Andy Riemer (links) klatschen ab, Ex-Mitspieler Tim Schwartz (in weiß) hat sich unter die Idarer gemischt. Am Samstag möchte der SC Idar-Oberstein nach einem Sieg gegen Burgbrohl die Hände schütteln.  Foto: Jahn
Shakehands nach dem Unentschieden in Neunkirchen. Christoph Schunck (rechts) und Andy Riemer (links) klatschen ab, Ex-Mitspieler Tim Schwartz (in weiß) hat sich unter die Idarer gemischt. Am Samstag möchte der SC Idar-Oberstein nach einem Sieg gegen Burgbrohl die Hände schütteln.
Foto: Jahn

Pantano ist ein Mann für die linke Seite und erhöht die bisher eingeschränkten Handlungsoptionen der Trainer. Wegen des schon mehrfach thematisierten Leistungsabfalls innerhalb des Kaders sind Alternativen rar. Ob Pantano auch gleich in der Startformation steht, lässt Marschall allerdings offen – doch eigentlich gibt es keinen Grund, die Startelf zu ändern, die beim 1:1 in Neunkirchen speziell im zweiten Durchgang eine gute Leistung abgeliefert hatte. Verzichten muss der SC nur auf Eugen Koslowski, dessen Knieverletzung sich als Meniskuseinriss herausgestellt hat. "Das ist natürlich nicht so langwierig wie ein Kreuzbandriss, den wir zuerst befürchtet hatten", sagt Marschall, gibt aber zu Bedenken: "Bis Ende August haben wir ein Viertel der gesamten Saison gespielt, deshalb ist auch diese Verletzung für uns schlimm genug." Keine Folgen hat im Übrigen die Gelb-Rote Karte, die Christoph Schunck in Neunkirchen kurz vor Schluss gesehen hatte. In der Regionalliga wäre er gesperrt worden, in der Oberliga darf der neue Kapitän gleich wieder ran.

Das Heimspiel gegen Burgbrohl bietet dem SC Idar die Chance, aus einem ordentlichen Start einen guten zu machen. Alles andere als ein Sieg gegen den Aufsteiger aus der Rheinlandliga wäre enttäuschend, zumal die SpVgg bei ihrem ersten Oberliga-Auftritt am vergangenen Wochenende vollkommen chancenlos war. 0:4 hieß es zu Hause gegen den SC Hauenstein, der von Sascha Hildmann, dem Vorgänger von Riedl und Marschall auf dem Idarer Trainerposten gecoacht wird.

Marschall ist das natürlich auch klar und stellt fest: "Beide Mannschaften gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Spiel. Wir kommen aus der Regionalliga, Burgbrohl von unten. Da ist doch klar, dass alle einen Sieg von uns erwarten."

Bewerkstelligen soll der SC diese Erfolg mit einem konzentrierten und abgeklärten Auftritt. "Wir müssen sicher und sauber kombinieren und unsere Möglichkeiten nutzen", fordert Marschall. Gerade das Herausspielen und Verwerten von Tormöglichkeiten war ein Manko beim SC in Neunkirchen und wurde vom Trainer auch klar als verbesserungswürdig angesprochen. Doch Marschall ist weit davon entfernt, seine Offensive über Gebühr zu kritisieren. Als ehemaliger Klasse-Torjäger kann er sich in seine Angreifer hinein versetzen. Der WM-Teilnehmer von 1998 erklärt: "Dass der letzte Pass und der Torabschluss funktionieren, ist eine Sache des Selbstvertrauens. Wenn man frei ist im Kopf, dann kriegt man die Dinger auch rein." Doch an diesem Selbstvertrauen mangelt es nach Meinung der Trainer einigen Spielern noch. Marschall rät zu mehr Variabilität beim Abschluss. "Nicht einfach draufhauen, sondern schauen und überlegen ist wichtig", sagt er und ergänzt: "Ich hoffe, dass der Knoten am Samstag platzt." Und zwar möglichst schnell. "Ein frühes Tor für uns wäre gut, das würde die Partie offener machen, denn Burgbrohl ist sicher zunächst darauf aus, zu Null zu spielen", erklärt Marschall.

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