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    AH-Fußball: Viel Ärger beim Kreispokal um ein nachträglich aberkanntes Tor

    Der neue Fußball Kreispokalsieger der Alten Herren Ü40 heißt TSG Idar-Oberstein. Auf dem heimischen Gelände in Hammerstein setzten sich die Lokalmatadoren im Turniermodus Jeder gegen jeden denkbar knapp gegen die favorisierte SG Hoppstädten-Weiersbach durch.

    Da war die Freude groß: Die TSG Idar-Oberstein nutzte den Heimvorteil und sicherte sich in Hammerstein den Kreispokal für Ü-40-Mannschaften. Letztlich hatte die TSG einen Treffer mehr erzielt als die SG Hoppstädten-Weiersbach, die Zweiter wurde.  Foto: Joachim Hähn
    Da war die Freude groß: Die TSG Idar-Oberstein nutzte den Heimvorteil und sicherte sich in Hammerstein den Kreispokal für Ü-40-Mannschaften. Letztlich hatte die TSG einen Treffer mehr erzielt als die SG Hoppstädten-Weiersbach, die Zweiter wurde.
    Foto: Joachim Hähn

    Dabei war die Ausgangslage der TSG vor ihrem letzten Gruppenspiel alles andere als einfach. Nach einem Erfolg gegen die SG Mörschied (1:0), und zwei Remis gegen den SC Idar-Oberstein und die SG Hoppstädten benötigten die Gastgeber einen 6:0-Erfolg, um die bis dahin in Führung liegende SG Hoppstädten vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Die TSG erwischte einen Blitzstart und führte nach fünf Minuten durch die Treffer von Lars Bohrer (3.) und Markus Kunz (5.) bereits mit 2:0. Kurz vor der Pause erhöhte Bohrer (9.) sogar auf 3:0. Die SG Bollenbachtal, die mit lediglich elf Spielern angereist war, musste ihren engagierten Leistungen in den ersten Spielen Tribut zollen. Die konditionell deutlich stärker wirkende TSG schraubte den Spielstand auf 5:0 hoch. Volker Klein (12.) und Jürgen Grasmück (15.) zeichneten sich verantwortlich. Kurz vor dem Abpfiff bescherte Sven Ohlsen (19.) seinem Team mit dem Treffer zum 6:0 den Turniererfolg. "Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss", analysierte Ohlsen die Punktladung seines Teams mit einem Augenzwinkern. Allerdings führte Ohlsen auch sportliche Gründe für den Erfolg der TSG Idar-Oberstein an: "Unsere geschlossene und ausgeglichene Mannschaftsleistung war ausschlaggebend", freute er sich.

    Lange Gesichter gab es dagegen bei der SG Hoppstädten-Weiersbach. Nach Erfolgen gegen den SC Idar-Oberstein (2:0) und die SG Mörschied, (4:0) mussten sich die die Hoppstädtener und Weiersbacher nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses geschlagen geben. Dabei hatte sich die SG beim hohen Sieg gegen Mörschied durch die Treffer der Langzeittorjäger Andreas "Asi" Schmidt (12.) und Franz Josef "Jupp" Johann, (7./14.) sowie einem Eigentor in eine komfortable Ausgangslage gebracht. Die SG Mörschied erwischte dagegen einen schwarzen Tag. Der amtierende Ü 32-Hallenkreispokalsieger erspielte sich lediglich einen Zähler gegen die SG Bollenbachtal und musste sich mit dem fünften Rang begnügen. Die Bollenbacher landeten mit zwei Punkten auf dem vierten Rang und damit einen Platz hinter dem SC Idar-Oberstein. Trotzdem erzielte ein Schmuckstädter das Tor des Tages. Nach feiner Vorlage von Albert Nicodermus, führte Außenspieler Roman Uglesic mit einem sehenswerten Seitenfallzieher die Führung gegen die SG Bollenbachtal herbei. Zum Gesamtverlauf der Veranstaltung zog Ohlsen, der auch Vorsitzender der gastgebenden TSG Idar-Oberstein ist, ein positives Fazit: "Die Mannschaften waren mit vielen ehemaligen Landesliga- und sogar Regionalligaspielern gespickt. Ich denke, die Zuschauer haben ein ausgeglichenes und spannendes Turnier gesehen", konstatierte er.

    Protest der SG Hoppstädten-Weiersbach wird abgeschmettert

    Für Aufruhr im Lager der Hoppstädtener und Weiersbacher sorgte eine Entscheidung von Schiedsrichter Horst Zimmermann im ersten Spiel der SG gegen die SG Bollenbachtal. Der von Ricardo Kunz erzielte Führungstreffer der SG Hoppstädten wurde von Zimmermann zunächst als regulär angesehen, schließlich aber aufgrund eines vermeintlichen Foulspieles von Erik Schröck an SGB-Schlussmann Ralph Maxmini zurückgenommen.

    Die Entscheidung Zimmermanns resultierte aus einem Gespräch mit Andreas Röhrig (TSG-Spieler und Schiedsrichter), der das Foulspiel an Maxmini gesehen hatte. "Das ist eine Farce. Die Turnierleitung hatte den Treffer bereits durchgesagt. Wir wurden hier verarscht", ärgerte sich Hoppstädtens Schlussmann Peter Schmidt. "An Röhrigs Stelle hätte ich mich da lieber nicht eingemischt", bekannte auch Sven Ohlsen.

    Die SG Hoppstädten-Weiersbach legte sogar Protest bei der Turnierleitung ein. Dieser Einspruch wurde allerdings vom Vorsitzenden des Kreises Birkenfeld, Axel Rolland, abgeschmettert. "Der Schiedsrichter hat das Spiel vor seiner Meinungsänderung nicht fortgesetzt. Deshalb lag kein Regelverstoß vor. Außerdem habe ich auch ein Foulspiel gesehen", erklärte Rolland. Und auch Bollenbachtals Schlussmann Maxmini meldete sich zu Wort: "Der Spieler hat mich an der Hand getroffen. Ich bin liegen geblieben und erst gefühlte 15 Sekunden später ist der Ball im Tor gelandet", bemängelte er das Fair-Play-Verhalten der SG Hoppstädten.

    Daneben sorgte Peter Schmidt für einen Eklat, als er im entscheidenden Spiel zwischen der TSG Idar-Oberstein und der SG Bollenbachtal mit Geldscheinen in Richtung Schiedsrichter Zimmermann wedelte, um seinen Unmut zu äußern. "So verhält man sich sich mit 46 Jahren nicht", kritisierte AH-Staffelleiter Lothar Fey. Zuspruch für ihr Unverständnis erntete die SG Hoppstädten von Seiten der Gastgeber. "Als Sportsmann muss ich sagen, dass ich mich auch über die Entscheidung des Schiedsrichters aufgeregt hätte", sagte Ohlsen. Trotzdem stellte er fest: "Man muss Horst Zimmermann für seine Leistung Respekt zollen."

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