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    Fußball: Schlusslicht und Spitzenreiter zu Gast im Hunsrück

    Besonders im Blickpunkt stehen die beiden Heimspiele der vier Hunsrücker Bezirksligisten am Wochenende. Der TuS Kirchberg hat den Spitzenreiter zu Gast, für die SG Argenthal steht ein wichtiges Heimspiel gegen den Tabellenletzten an. Unzenberg und Rheinböllen treten auswärts an.

    Auch wenn die Kirchberger Florian Daum (links) und Artur Stürz alles versuchten, bezwingen konnten sie den ehemaligen Moselkerner Julien Ndolumingu im Plaidter Tor nicht. Dennoch war das 0:0 auswärts ein Erfolg für den Aufsteiger, der am Sonntag Spitzenreiter Metternich zu Gast hat.  Foto: Andreas Walz
    Auch wenn die Kirchberger Florian Daum (links) und Artur Stürz alles versuchten, bezwingen konnten sie den ehemaligen Moselkerner Julien Ndolumingu im Plaidter Tor nicht. Dennoch war das 0:0 auswärts ein Erfolg für den Aufsteiger, der am Sonntag Spitzenreiter Metternich zu Gast hat.
    Foto: Andreas Walz

    SF Höhr-Grenzhausen - SG Unzenberg/Sargenroth (So., 14.30 Uhr). Wer hätte das nach dem bescheidenen Start gedacht? Unzenberg winkt bei günstigem Verlauf nach dem neunten Spieltag der dritte Tabellenplatz. "Lass' ihn winken", schmunzelt Unzenbergs Trainer Markus Stelter. So abwegig ist es aber nicht: Sollte die SG (6. Platz/13 Punkte) in Höhr-Grenzhausen (3./15) gewinnen, würden die Westerwälder hinter die Hunsrücker rutschen. Und wenn sich Andernach (4./14) und Rheinböllen (5./14) unentschieden trennen, wäre der Sprung nach oben perfekt. Rechenspiele, die Stelter nicht beschäftigen: "Wir sind die letzten drei Spiele ungeschlagen und peilen in Höhr ein Unentschieden an." Den Grund für den Höhenflug, der mit dem 1:0 gegen Kirchberg begann und nach der glücklichen Fügung der "Grüne-Tisch-Punkte" aus Mülheim-Kärlich in den Partien gegen Argenthal (2:0), Andernach (1:1) und zuletzt im 6:0 gegen ATA Urmitz gipfelte, kennt Stelter: "Wir verteidigen als Mannschaft viel besser und leisten uns nicht mehr so viele Fehler in der Vorwärtsbewegung." Und jetzt trifft auch noch Torjäger Daniel Georg, gegen Urmitz gleich viermal. "Daniel hatte auch vorher Chancen, er arbeitet viel und hat sich das verdient. Ich hoffe, dass bei ihm Torinstinkt und Kaltschnäuzigkeit zurück sind." Zum Personal: Markus Dämgens Einsatz, der gegen Urmitz grippekrank fehlte, ist auch in Höhr fraglich. Sein Vertreter Engin Ari machte seine Sache laut Stelter gut. Also fast alle an Bord, außer wie gehabt Krzysztof Mysliwy.

    TuS Kirchberg - FC Metternich (So., 14.30 Uhr). Metternich führt die Liga mit sieben Siegen und einem Remis an, auch im Rheinlandpokal hat der FC für Furore gesorgt und Rot-Weiß Koblenz eliminiert. Es sieht danach aus, dass Metternich in dieser Saison nach jahrelangem Anlauf der Sprung in die Rheinlandliga gelingen kann. Momentan läuft alles auf einen Zweikampf mit Oberwinter heraus. Mit Timo Hoffmeyer (von Ost-Bezirksligist Nievern) hat der FC einen richtig starken Mann verpflichtet. "Er ist vielleicht das Mosaiksteinchen, das Metternich in den letzten Jahren gefehlt hat", sagt Kirchbergs Trainer Christian Schneider, der seinem Tabellendrittletzten TuS im Heimspiel gegen den Spitzenreiter aber durchaus etwas zutraut: "Wir müssen mehr laufen als der Gegner, dagegenhalten und hellwach sein. Wenn alles normal läuft, wird es schwer für uns. Ist das aber nicht der Fall, dann müssen wir bereit sein." Gegenüber dem Kader vom 0:0 in Plaidt ergibt sich eine Änderung: Vitali Eichler ersetzt Alex Malysch, der wieder zur B-Klasse-Reserve zurückkehrt. Im Tor wird auch gewechselt: Peter Kunz spielt für Wladimir Alexandrov. "Die Rotation geht weiter, beide Torhüter kommen damit gut zurecht", sagt Schneider.

    SG Argenthal/Liebshausen/ Mörschbach - TuS Hausen (So., 14.45 Uhr). Eine enorm wichtige Begegnung steht für die Argenthaler gegen das Schlusslicht an. SG-Trainer Patrik Welches, der in dieser Woche in einem lange geplanten Urlaub weilte und von Co-Trainer Sven Lauterbach und Torwarttrainer Michael Schwegel vertreten wurde, weiß: "Wir müssen jetzt mal einen Dreier einfahren, nur mit Unentschieden kommen wir nicht weiter." Und vor allem nicht aus dem Dunstkreis der Abstiegskandidaten heraus, denn der Vorletzte Immendorf hat nur vier Punkte weniger als Argenthal, der Drittletzte Kirchberg sogar nur zwei. Bei Hausen sind es immerhin acht und diese Differenz soll sich auf elf vergrößern. Für Welches ist das fünfte Liga-Spiel seiner Amtszeit ähnlich wichtig wie in der Vorwoche das Derby in Rheinböllen, das 1:1 endete. Das Lokalduell war für ihn übrigens ein großer Schritt in die richtige Richtung: "Ich war absolut zufrieden, die Einstellung hat gepasst. Schade, dass wir so früh unglücklich in Rückstand geraten sind, aber danach haben wir das toll gemacht, auch fußballerisch." Ob die gleichen Spieler gegen Hausen auflaufen werden wie gegen Rheinböllen, weiß Welches noch nicht. Offene Fragen sind: Wie hat Roman Theise, der zur Pause für Erdusch Gubetini kam, seinen ersten Einsatz nach längerer Verletzungspause verkraftet? "Wenn er Schmerzen hat, macht es keinen Sinn. Aber wie ich Roman kenne, will er spielen. Er wollte auch gegen Rheinböllen ein Zeichen setzen mit seinem Einsatz." Daniel Hilgert-Walber war vor dem Derby angeschlagen, kam nur rein, dürfte aber morgen wieder anfangen. Das ist auch bei Alex Boos, der in dieser Runde eher der Reserve zuzuordnen war, möglich. Welches dazu: "Klar merkt man, dass ihm der Bezug zur Ersten bisschen fehlt, weil er nicht immer trainieren kann. Aber ich halte viel von ihm." Kapitän Lars Silbernagel wird wegen seines Handbruchs noch drei Wochen Gips tragen. Für ihn trug Keeper Michael Reuther die Binde und wird die Elf auch gegen Hausen aufs Feld führen.

    SG Andernach - TuS Rheinböllen (So., 15 Uhr). Rheinböllens Kapitän Philipp Steigerwald kehrt nach zwei Wochen USA-Urlaub wieder in den Kader zurück. Aber auch direkt auf den Platz? "Da muss ich mal mit meinem Co-Trainer sprechen...", schmunzelt TuS-Coach Peter Ritter. Der Grund: Steigerwald ist dieser Co-Trainer. Ritter hatte sich vor dem Urlaub nicht unbedingt erfreut darüber geäußert. "Wir telefonieren am Samstag noch mal", sagt er und ergänzt: "Für Philipps Einsatz spricht, dass wir gegen Argenthal auf seiner Position Probleme hatten im Verbindungsspiel zwischen Viererkette und Mittelfeld." Da zudem Marius Augustin (Kapselriss in der Hand) mindestens eine Woche ausfällt und auch Rafal Czarnecki angeschlagen ist, dürfte Steigerwald beginnen. Manuel Acht hat noch etwas Trainingsrückstand, ein Startelfeinsatz ist Ritter zu risikoreich. Generell ist der Rheinböllener Trainer zuversichtlich, dass auch bei den punktgleichen Andernachern (beide 14 Zähler) etwas zu holen ist. Dass die Gastgeber nicht ganz vorne mit dabei sind, liegt auch daran, dass sie bereits fünfmal unentschieden gespielt haben. Verloren haben die Andernacher bislang noch nicht. Der TuS hat zwei Remis auf dem Konto, das 1:1 gegen Argenthal und das 2:2 gegen Hausen zum Start. "Es ist schade, weil beide durch Fehlentscheidungen von ansonsten sehr guten Schiedsrichtern zustande gekommen sind", sagt Ritter und ärgert sich noch sehr über den Argenthaler Ausgleich per Elfer: "Die vier Punkte mehr aus diesen beiden Spielen hätten uns gut getan. Nicht, weil wir nach oben gucken, sondern, weil wir mit ihnen ein tolles Polster nach unten gehabt hätten." mb/bon

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