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    Oberliga: Burgbrohl übt sich in Geduld

    "Nur nicht nervös werden und Ruhe bewahren" lautet das Motto beim Fußball-Oberligisten SpVgg Burgbrohl vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim FSV Salmrohr.

    Selbstbewusst auftreten, dann klappt es irgendwann auch einmal mit einem Auswärtserfolg. Mit dieser Einstellung will Burgbohl (hier mit Marius Kroener) auch ins Spiel beim FSV Salmrohr gehen.  Foto: Vollrath
    Selbstbewusst auftreten, dann klappt es irgendwann auch einmal mit einem Auswärtserfolg. Mit dieser Einstellung will Burgbohl (hier mit Marius Kroener) auch ins Spiel beim FSV Salmrohr gehen.
    Foto: Vollrath

    So ordentlich, wie sich die Ausbeute zu Hause ausnimmt (vier Spiele, drei Siege), so bescheiden ist sie auswärts: vier Spiele, vier Niederlagen, drei Tore. Was die Mannschaft von Trainer Klaus Adams zuletzt vom 0:1 beim VfB Borussia Neunkirchen mitnehmen konnte: Ein Lob des Gegners, was nach einem eigenen Sieg naturgemäß leichter über die Lippen kommt. "Burgbrohl hat hier sehr gut gespielt und hatte seine Chancen", meinte Neunkirchens Geschäftsführer Dieter Lüders nach dem mühsamen 1:0-Erfolg über den Aufsteiger.

    Schon nach dem 0:3 in Ludwigshafen hatten die Burgbrohler die Heimreise mit dem Gefühl antreten müssen, nicht das Optimum erreicht zu haben. Dennoch sah Burgbrohls Trainer Klaus Adams einen deutlichen Unterschied: "Wir hatten in Ludwigshafen kaum Chancen. Das war in Neunkirchen ganz anders. Da hatten wir eine Reihe von großen Möglichkeiten."

    Was am Ergebnis aber nichts änderte: null Tore. Wie erklärt es sich also, dass Burgbrohl zu Hause besser trifft als auswärts, gelangen zuletzt in zwei Heimspielen doch immerhin acht Tore? Ganz einfach für Adams: "Die Spiele sind für uns etwas glücklicher gelaufen. Da haben wir das 1:0 und 2:0 vorlegen können. Wenn ein Gegner dann aufmacht, ist es einfacher nachzulegen."

    Heißt also: Die Mannschaft müsste auswärts auch einmal ein 1:0 vorlegen und dann - anders als etwa beim 2:4 in Idar-Oberstein - nicht gleich den Ausgleich kassieren. Grundsätzlich jedenfalls sieht Adams keinen Grund, an der taktischen Grundausrichtung etwas zu ändern: "Es ist einfach eine Frage der Geduld, bis es klappt. Wir dürfen uns weiterhin auswärts nicht verstecken, müssen nach vorn verteidigen und agieren - nicht reagieren." Klingt angesichts eines ambitionierten Gegners mit klangvollem Namen wie FSV Salmrohr durchaus selbstbewusst. Für Adams hingegen ist es reiner Pragmatismus: "Das ist in der Oberliga der Weg zum Erfolg, so spielen die Mannschaften nun einmal in dieser Klasse."

    Klasse hat der nächste Gegner allemal. Die Frage ist aber auch: Hat er nicht auch viel an Klasse verloren? In der vergangenen Saison wurde die Mannschaft von Trainer Patrick Klyk mit 73 Punkten Tabellenzweiter, acht Punkte hinter Meister SVN Zweibrücken. In der Sommerpause hat der FSV Salmrohr mit Johannes Kühne (Etzella Ettelbrück/Luxemburg) und Andreas Hesslein (SV Mehring) zwei wichtige Defensivspieler verloren. Als Ersatz wurde unter anderem Lars Schäfer geholt, der kurz vor Saisonbeginn noch vom luxemburgischen Erstligisten Swift Hesperange kam, aber auch schon beim TuS Mayen und in Burgbrohl gespielt hat. Wie weit der neue Abwehrverbund schon eingespielt ist und ob er an das Vorjahresniveau heranreicht, bleibt abzuwarten.

    Ebenso wie die Antwort auf die Frage, ob Mittelfeldspieler Gustav Schulz nach Verletzungspause am Samstag sein Comeback gibt. "Er hat eine außergewöhnliche Qualität", meint Adams anerkennend: "Von mir aus kann er noch eine Woche mehr pausieren." Zumindest kann er selbst aus dem Vollen schöpfen, fehlt doch nur der verletzte Matthias Hein. map

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