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    Fußball-Regionalliga: West-Vertreter setzen weiterhin auf U23-Teams

    Sechs von 19 Mannschaften der laufenden Saison in der Fußball-Regionalliga West sind Zweitvertretungen von Erst- oder Zweitligisten. Diese Zahl könnte sich im Sommer reduzieren. Die Deutsche Fußball-Liga hat entschieden, dass Profi-Klubs ab der Spielzeit 2014/15 nicht mehr zwangsläufig eine U 23-Mannschaft aufbieten müssen. "Die Entscheidungshoheit liegt nun bei den Vereinen selbst, was ihnen mehr Flexibilität im Umgang mit ihren Nachwuchsteams ermöglicht", erklärte Reinhard Rauball, Präsident des Ligaverbandes. Die RZ-Sportredaktion hat bei den Vereinen nachgefragt und ist auf eine nahezu einheitliche Resonanz pro Reservemannschaft gestoßen.

    Der Antragsteller ist in der Regionalliga West beheimatet: Bayer Leverkusen. Doch ob der Ideengeber auch tatsächlich von der neuen Freiheit, die zweite Mannschaft streichen zu können Gebrauch macht, ist noch offen. "Wir werden das Thema nun intern final diskutieren", sagt Meinolf Sprink, Geschäftsleitungs-Mitglied im Bereich Kommunikation bei Bayer Leverkusen.

    Deutlicher äußern sich andere Vereine, der 1. FC Köln zum Beispiel. "Wir werden unsere zweite Mannschaft aufrechterhalten, da sie ein Teil unseres Nachwuchskonzeptes ist. Die Entscheidung der DFL, es den Vereinen freizustellen, unterstützen wir allerdings auch, da wir nachvollziehen könnten, wenn andere Vereine im Rahmen ihres Nachwuchskonzeptes auf eine zweite Seniorenmannschaft verzichten", gibt Kölns Medienbeauftragter Frederic Latz zu verstehen. Ähnlich sieht es auch Fortuna Düsseldorf: "Für Fortuna ist ein Abmelden der U 23 keine Sache, mit der wir uns beschäftigen. Wir finden es prinzipiell gut, dass es jeder selbst entscheiden kann. Das Thema ist zu vielschichtig, um da eine einheitliche Lösung für alle Vereine zu haben. Es geht immer darum: Wie organisiere ich den Übergang vom Nachwuchsleistungszentrum zur Profimannschaft? Was unstrittig ist: Die Marktführer, also Erst- und Zweitligisten, müssen verpflichtet sein, auszubilden. Dann gibt es einen großen Topf, in dem alle gut ausgebildeten Spieler sind. Da soll jeder Verein selbst entscheiden, ob er eine Zwischenstufe wie die U 23 braucht. Da gibt es so viele Aspekte, die eine Rolle spielen. Das muss jeder Verein für sich gewichten", beschreibt Düsseldorfs Sportvorstand Helmut Schulte seine Sicht der Dinge.

    Borussia Mönchengladbach hält ebenfalls an seiner Regionalliga-Mannschaft fest. "Die U 23 ist für uns als höchste Ausbildungsstufe sehr wichtig", betont Sportdirektor Max Eberl. Roland Virkus, Borussias Direktor Jugend und Amateure, ergänzt: "Viele Spieler sind erst in dieser Mannschaft zum Einsatz gekommen, bevor sie Bundesligaspieler geworden sind, das jüngste Beispiel ist Julian Korb."

    Bei Schalke 04 wird sich zunächst ebenfalls nicht ändern. "Wir gehen definitiv mit unserer U 23 in die kommende Saison und werden schauen, wie sich die Situation künftig darstellt. Es gilt erst einmal, mit dem neuen Modell Erfahrungen zu sammeln", erklärt die Medienverantwortliche Stefanie Pennekamp.

    Der VfL Bochum II schwebt in akuter Abstiegsgefahr, hat aber auch bereits konkrete Pläne: "Sollten wir uns qualifizieren, werden wir in der kommenden Saison in der Regionalliga spielen. Wir haben bereits Verträge für die Saison 2014/15 unterschrieben. Wie wir anschließend mit unserem Nachwuchskonzept verfahren, werden wir im Verlauf der nächsten Saison prüfen", so VfL-Pressesprecher Christian Schönhals. René Weiss

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