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    Niederdreisbach

    Fußball-Kreisliga A: VfB Niederdreisbach will gegen Mündersbach die Null möglichst lange halten

    Halbwegs entspannt Spiele auf der Trainerbank miterleben? Das gibt's für Volker Seibert in dieser Saison nicht. "Ich kann mich an keine Partie erinnern, die richtig deutlich verlief", sagt der Trainer des Westerwald/Sieg-A-Ligisten VfB Niederdreisbach. Seine Mannschaft ist der Spezialist schlechthin für minimalste Unterschiede in den Ergebnissen nach 90 Minuten. Viermal gewann der Tabellenelfte bislang mit einem Tor Unterschied, dreimal spielte er unentschieden, schon acht Partien gingen mit einem Treffer Differenz verloren.

    Der VfB Niederdreisbach (grüne Trikots) zeigte gegen Wallmenroth und Weyerbusch starke Leistungen, holte insgesamt aber nur einen Punkt. In Mündersbach wird es am Sonntag ebenfalls nicht einfach.  Foto: Perro
    Der VfB Niederdreisbach (grüne Trikots) zeigte gegen Wallmenroth und Weyerbusch starke Leistungen, holte insgesamt aber nur einen Punkt. In Mündersbach wird es am Sonntag ebenfalls nicht einfach.
    Foto: Perro

    Im Auswärtsspiel bei der SG Mündersbach/Roßbach auf dem Mündersbacher Kunstrasen am Sonntag ab 14.30 Uhr würde sich Seibert allerdings über eine enge Begegnung freuen. Die Vorzeichen stehen nicht prickelnd für die Gäste. "Wir hatten schon in der vergangenen Woche zahlreiche Ausfälle, jetzt kommen noch zwei Spieler hinzu, die sich im Urlaub befinden. Wir pfeifen aus dem letzten Loch." Trotz des dünnen Aufgebots zeigte der VfB nach der Winterpause achtbare Leistungen beim 3:4 gegen Wallmenroth/Scheuerfeld und dem 1:1 gegen Weyerbusch. "Beide Male war mehr drin", blickt Seibert zurück.

    An die Kombinierten aus Mündersbach und Roßbach haben die Niederdreisbacher gute Erinnerungen. Die vergangenen drei Partien gewannen sie allesamt. Die letzte Niederlage gegen Mündersbach datiert noch aus Zeiten der Spielgemeinschaft mit Daaden und Biersdorf (Saison 1999/00). Allerdings ist die laufende Runde seitdem auch erst die zweite Saison, in der beide Teams der gleichen Liga angehören. Sollte der Lauf gegen die Elf von Helmut Meuer anhalten, wäre das eine Überraschung. "Wir wollen zunächst einmal so lange wie möglich hinten die Null halten. Dann lassen wir uns überraschen, was noch möglich ist", sagt Seibert. Dass das alles andere als einfach wird, versteht sich angesichts der Mündersbacher Offensivqualität von selbst.

    Die Gastgeber haben sich durch das 1:3 gegen Niederroßbach und das 1:1 gegen Steineroth zunächst einmal aus dem Spitzenquartett des Westerwald/Sieg-Kreisobershauses verabschiedet (sieben Punkte Rückstand auf Betzdorf II). Niederdreisbach hat die Punkte als Elftplatzierter nötiger, schafften es die Verfolger aus Honigsessen und Wied zuletzt doch, den Rückstand zu minimieren. "Es wären Punkte für den Klassenverbleib", macht Seibert deutlich, worum es für sein Team wohl bis zum Saisonende geht. Die starken Auftritte in den ersten 180 Punktspielminuten des Jahres machen Mut, dass dieses Vorhaben ein positives Ende nimmt. "Eigentlich könnten wir deshalb zuversichtlich vorausschauen - wenn nur die vielen Ausfälle nicht wären."

    Von unserem Mitarbeiter René Weiss

    TuS Wied - SG Steineroth (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach zwei unglücklichen Unentschieden hofft die SG Steineroth auf den ersten Dreier des Jahres. Sowohl gegen Weyerbusch als auch gegen Mündersbach verliefen die Partien aus SG-Sicht nach einem ähnlichen Muster: In den letzten Minuten ging die Führung flöten. Somit warten die Kombinierten in der Rückrunde noch auf den ersten Sieg. Gegen den Vorletzten besteht die Möglichkeit, diese Serie zu beenden und gleichzeitig Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage zu nehmen.

    SG Wallmenroth - SSV Weyerbusch (Sonntag, 14.30 Uhr). In den vergangenen elf Partien hat Wallmenroth 29 Punkte gesammelt (neun Siege, zwei Unentschieden). Dieser Lauf hielt beim torlosen Remis in Betzdorf zwar, aber auf Wissen verlor die SG zwei Punkte. "Für uns hat sich die Situation nicht dramatisch verändert", will Spielertrainer Enis Caglayan das Ergebnis nicht überbewerten. Im Hinspiel gewann Weyerbusch mit 4:3. "Wir werden auf unsere Stärken bauen und wollen uns die in der Hinrunde verlorenen Punkte zurückholen. Dazu ist eine konzentrierte Defensivleistung nötig", fordert Caglayan.

    SG Betzdorf II - VfB Wissen (Sonntag, 14.30 Uhr). Die zweite Betzdorfer Garnitur trug mit ihrem Remis gegen Wallmenroth vor einer Woche dazu bei, dass Wissen mit dem gleichzeitigen Sieg über Alsdorf nun als alleiniger Spitzenreiter die Liga anführt. Ein Dankeschön dafür kann die Oberligareserve am Sonntag auf dem Bühl allerdings nicht erwarten. Entscheidet Betzdorf das Spitzenspiel für sich, schaffen die 06er den Anschluss an die Plätze ganz vorne. Aktuell beträgt die Lücke zwischen dem VfB und den Gastgebern sechs Zähler.

    SG Alsdorf - TuS Honigsessen (Sonntag, 14.30 Uhr). "Wir haben bei den Niederlagen gegen Wissen und Betzdorf zu viele leichte Fehler gemacht. Diese gilt es nun mit neuen Kräften abzustellen", fordert Alsdorfs Trainer Christian Ningel vor dem Heimspiel gegen den TuS Honigsessen auf dem Alsdorfer Rasenplatz, wo sich vorher übrigens auch die Reserven gegenüberstehen. Für beide Mannschaften geht es um drei ganz wichtige Zähler, befinden sie sich als Zehnter mit 17 (Alsdorf) beziehungsweise Zwölfter mit 14 Punkten (Honigsessen) doch in akuter Abstiegsgefahr.

    SG Meudt - SV Derschen (Sonntag, 14.30 Uhr). In Meudt stehen sich zwei im Jahr 2014 noch sieglose Mannschaften gegenüber. Die heimische SG muss aufpassen, dass der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht weiter schrumpft. Schlusslicht Derschen rehabilitierte sich mit dem Remis gegen Niederfischbach zumindest halbwegs für das 0:3 gegen Wied.

    SV Niederfischbach - FC Niederroßbach (Sonntag, 14.30 Uhr). Der FC Niederroßbach weist nach fünf Rückrundenpartien noch eine blütenreine Weste auf. Fünf Spiele, fünf Siege - mehr geht nicht. Niederfischbach hat es nach den Partien gegen Honigsessen und Derschen diesmal wesentlich schwerer als in den ersten beiden Partien des Jahres. rwe

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