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Mülheim-Kärlich steht vor einer echten Probe

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Eine 0:4-Klatsche gab es für Marko Sasic (vorn) und die SG Mülheim-Kärlich im Pokalspiel gegen TuS Koblenz. In der Rheinlandliga zu Hause gegen die SG Stadtkyll soll es wieder erfolgreicher laufen.
Foto: Wolfgang Heil
Eine 0:4-Klatsche gab es für Marko Sasic (vorn) und die SG Mülheim-Kärlich im Pokalspiel gegen TuS Koblenz. In der Rheinlandliga zu Hause gegen die SG Stadtkyll soll es wieder erfolgreicher laufen.
Foto: Wolfgang Heil

SG Mülheim-Kärlich -

SG Stadtkyll So., 14.30 Uhr

Die Enttäuschung über das Ausscheiden in der vierten Runde des Rheinlandpokals beim übermächtigen Regionalligisten TuS Koblenz war im Lager der SG 2000 groß. Denn der Mülheimer Trainer Marco Wagner hatte sich im stillen Kämmerlein gegen den Nachbarn durchaus einiges ausgerechnet. Schmerzhafter als das Aus war aber wohl die Art und Weise: Denn beim 0:4 war es die TuS, die von Beginn an der Herr im Hause war. Das hatte sich Mülheim ganz anders vorgestellt.

Wagner relativierte aber die Niederlage und stellte sich demonstrativ vor seine Mannschaft, die aus den eigenen Reihen reichlich Kritik erfuhr: "Wir hatten auf einen Sahnetag in Verbindung mit einem schwachen Tag der TuS gehofft. So war es aber nicht." Mülheims Sportlicher Leiter Wilfried Zils befand: "Wir haben nicht gut gespielt, der Rucksack, den wir uns selbst auferlegt hatten, war wohl doch zu schwer." Doch kaum ist das Kapitel Pokal geschlossen, steht für die SG 2000 wieder der Liga-Alltag an. Und dort gastiert mit der SG Stadtkyll am Sonntag um 14.30 Uhr ein höchst unangenehmer Gegner in Mülheim-Kärlich.

"Das wird für uns eine echte Probe. Ich bin selbst gespannt, ob wir uns von den Gedanken des Pokalspiels lösen und unseren Mann stehen können", sagt Zils. "Normalerweise solltest du gegen Stadtkyll zu Hause einen Dreier einfahren, in unserer Situation ist das aber ein unangenehmer Gegner." Das musste zuletzt auch bereits der TuS Mayen beim 1:1 vor heimischer Kulisse schmerzhaft erfahren. Die Gäste, deren Trainer Markus Kranz einst mit dem 1. FC Kaiserslautern während der Regentschaft von Otto Rehhagel am Betzenberg den Gewinn der Deutschen Meisterschaft feierte, werden sich auch in Mülheim tief in der eigenen Hälfte einigeln und auf Konter lauern. "Spielerisch sind sie begrenzt, kämpferisch sind sie aber sehr stark", weiß auch Zils.

TuS Rot-Weiß Koblenz -

SG Badem So. 14.30 Uhr

Nach dem Sieg in Schweich vor Wochenfrist wollen die Rot-Weißen auch ihr Heimspiel-Debüt im Jahr 2012 erfolgreich bestreiten und ihre Spitzenposition festigen. "In Schweich sind wir mit einem blauen Auge davongekommen", beschreibt Rot-Weiß-Trainer Michael Maur das Geschehen an der Mosel. "Gegen Badem muss schon eine Steigerung her, sonst könnte es mehr als nur ein blaues Auge geben. Schon im Hinspiel haben wir uns beim 1:1 schwer getan, die spielstarken Eifeler sind ein unangenehmer Gegner und können an einem guten Tag jeder Mannschaft das Leben schwer machen."

Aber der Trainer vertraut seiner Mannschaft: "Die Jungs sind erfahren genug, dazu hat die Truppe eine vernünftige Selbsteinschätzung, was die eigene Leistung betrifft. Dies bestätigen mir auch die letzten Trainingseindrücke." Und aus diesem Grund gibt es für Maur auch nur eine Devise am Sonntag: "Unser klares Ziel sind drei Punkte, dafür werden wir alles tun."

SV Morbach -

TuS Koblenz II So.14.30 Uhr

Auch wenn der Erfolg vom vergangenen Sonntag gegen Linz am seidenen Faden hing, die drei Punkte tun der TuS-Reserve sehr gut und verbessern die Situation im Abstiegskampf. "Am besten wäre es, wenn wir in Morbach sofort nachlegen könnten", sagt der Koblenzer Trainer Markus Breitbach. Wohl wissend, wie schwer es ist, in Morbach zu punkten. "Wir sind immerhin seit sechs Spielen ungeschlagen und wollen dies auch am Sonntag bleiben. Wir wollen schon versuchen, mit einem Dreier die Heimreise anzutreten, aber je nach Spielverlauf wäre ich schon mit einem Unentschieden zufrieden", erklärt Breitbach.

Der TuS-Coach denkt von Spiel zu Spiel und hofft wieder auf Unterstützung aus dem Regionalligakader: "Das würde unsere Qualität merklich verbessern und unsere Chancen auf ein erfolgreiches Abschneiden erhöhen", hofft Breitbach. "Im Hinspiel, das wir verloren haben, hatten wir nicht gut gespielt. Wir können es sicher besser, auch das wollen wir am Sonntag zeigen." dag, wzi

Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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