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    Karbach: "Hand-Elfer" sorgt für Wirbel beim 1:2

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    Hier hatten die Karbacher (von links) Andy Felgner, David Eberhardt, Patrick Schmidt und Chris Ströter gegen Schweichs Kapitän Patrick Quary die Lufthoheit. Am Ende aber durfte sich Quary freuen, denn er verwandelte beide Strafstöße, die zum 2:1-Sieg führten, souverän. 
Foto: Verena Schmidt
    Hier hatten die Karbacher (von links) Andy Felgner, David Eberhardt, Patrick Schmidt und Chris Ströter gegen Schweichs Kapitän Patrick Quary die Lufthoheit. Am Ende aber durfte sich Quary freuen, denn er verwandelte beide Strafstöße, die zum 2:1-Sieg führten, souverän.
    Foto: Verena Schmidt

    Oscar Feilberg hatte die Gästeführung aus der siebten Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Gästekapitän Patrick Quary nach 31 Minuten ausgeglichen. Und in der 76. Minute kam es zu einem umstrittenen Handelfmeter, den Quary in der 76. Minute zum Sieg für die abstiegsbedrohten Moselaner im Karbacher Tor unterbrachte.

    Stinksauer reagierte FCK-Trainer Torsten Schmidt auf den Pfiff von Schiedsrichter Fabian Schneider aus der 76. Minute: "Der Schiri entscheidet das Spiel durch seinen klaren Fehler. Ein 1:1 wäre gerecht gewesen." Eine Erklärung zum Pfiff wollte Schneider nach der Partie nicht abgeben. Wohl aber Karbachs Mirko Bernd, der den Ball in der Mauer nach einem Freistoß von der Strafraumgrenze an die Hand bekommen haben soll: "Ich habe den Freistoß ganz klar mit dem Kopf geklärt. Ich glaube, der Schiedsrichter hat kurz nach dem Pfiff gemerkt, dass es falsch war. Aber leider gab es für ihn kein Zurück mehr. Es ist aber ziemlich bitter, wenn du genau weißt, dass es falsch war und du trotzdem nichts ändern kannst." Quary nutzte die Gelegenheit und traf cool ins Eck.

    Begonnen hatte die Begegnung auf dem Karbacher Hartplatz mit einer starken Gästevorstellung. Aggressiv in den Zweikämpfen und mit Zug zum Tor überraschte die Mosella die Gastgeber. Nach nur sieben Minuten drehte sich Schweichs Angreifer Andreas Schneider in den FCK-Abwehrspieler David Eberhardt, der hielt ihn - und es gab den ersten Elfmeter.

    Karbach antwortete mit pausenlosen Angriffen auf das Schweicher Gehäuse. Teilweise übermotiviert handelten sich die Karbacher Akteure Aschur David, Patrick Schmidt und vor allem Oscar Feilberg nach nur 28 Minuten schon gelbe Karten ein. Feilberg stand kurz vor einem Platzverweis. Dennoch war er es, der nach schönem Pass von Bernd den 1:1-Ausgleich mit einem überlegten Heber erzielte. Kurz zuvor hatte Feilberg Pech mit einem Kopfball an den Innenpfosten gehabt. Im zweiten Abschnitt musste der Gast eine kurze Drangphase überstehen. "Ab der 55. Minute haben wir wieder gut gespielt und nicht unverdient gewonnen", freute sich Mosella-Trainer Hans Schneider und fügte hinzu: "Auswärts sind wir besser organisiert als zu Hause. Zwei Remis und ein Sieg in diesem Jahr sprechen dafür."

    Bis zum zweiten Elfmeterpfiff war es ein offener Schlagabtausch. "Ich habe nichts gesehen", waren sich Schneider und der Assistent an der Linie, Armin Grauel, einig. An der Entscheidung änderte sich aber nichts. Karbach antwortete mit wütenden Angriffen in den Schlussminuten. Selbst Keeper Lukas Schmitt war nur noch im Angriff zu finden. Zum Ausgleich reichte es trotz einiger Halbchancen für die Gastgeber nicht mehr. "Wenn das ein Handelfmeter gewesen sein soll, wo war dann die gelbe Karte", fragte Schmidt immer noch erregt über Fabian Schneiders Pfiff.

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Mattern

    Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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