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Karbach: Achtungserfolg gegen TuS Koblenz, Pokalspiel abgesagt

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Am Mittwoch, 13. März, um 19.30 Uhr soll das Duell um den Einzug ins Viertelfinale (der Gegner wäre dort am 20. März der Rheinlandligist SG Neitersen) im fünften Anlauf endlich über die Bühne gehen. "Dann wird es klappen", ist sich FC-Trainer Torsten Schmidt sicher. "Aber am Dienstag wäre auf unserem Quintinsberg definitiv nichts gegangen."

Nach der Liga-Absage gegen Mülheim-Kärlich konnte Karbach immerhin testen – in Mülheim-Kärlich gegen die TuS Koblenz. "Toll, dass wir gegen einen Regionalligisten spielen durften, dementsprechend waren meine Spieler motiviert", sagte Schmidt, der mit dem 2:2 gegen die zwei Klassen höher agierenden Koblenzer sehr gut leben konnte.

Vor 150 Zuschauern nahm die TuS direkt das Heft in die Hand, erspielte sich ein klares Übergewicht, brachte aber FC-Nachwuchstorwart Marc Reifenschneider (Florian Bauer war krank, Lukas Schmitt verletzt) kaum in Bedrängnis – bis zur 34. Minute. Der Ex-Mayener Kevin Lahn bediente von der linken Seite den Routinier Anel Dzaka, der nur noch zum 1:0 einschieben musste. Doch mit dem Pausenpfiff zeigte sich wieder der Torriecher von Tobias Schinnen. Nach einer Flanke von Marco Gietzen drückte der FC-Torjäger den Ball zum 1:1 über die Linie.

Schock für Karbach nach dem Seitenwechsel: Keine Minute war gespielt, da führte die TuS wieder durch Stürmer Jerome Assauer. "Danach wurde es ein offenes Spiel, in dem wir Koblenz oft in Verlegenheit gebracht haben. Die TuS kam nicht mehr so zum Zug wie vor der Pause", sah Schmidt eine starke Reaktion seiner Mannschaft, die mit dem 2:2 nach 77 Minuten belohnt wurde. Schinnen bediente seinen Sturmkollegen Selim Denguezli, der einen Koblenzer stehen ließ und dann TuS-Torwart Dieter Paucken eiskalt verlud. Stark bei Karbach: Der 19-jährige Torwart Reifenschneider, der hinter Bauer und Schmitt eigentlich die Nummer drei ist. "Marc hat ein gutes Spiel gemacht. Insgesamt kann es für uns endlich losgehen", ist Torsten Schmidt guter Dinge vor dem Liga-Auftakt am Sonntag in Ellscheid. Bis dahin wird sich das Lazarett auch ein wenig gelichtet haben: Florian Bauer, Mirko Bernd, Philipp Flaßhaar und Oscar Feilberg fehlten krankheitsbedingt, Lukas Schmitt und Kapitän Patrick Schmidt verletzten sich im Training. Während sich Torwart Schmitt den Fuß verknackst hat und einige Tage pausieren muss, hat es Mittelfeldmann Schmidt richtig erwischt. Er riss sich die Außenbänder im Fuß. Der ehemalige Mainzer Mannschaftsarzt Klaus Gerlach entscheidet heute, ob Schmidt eventuell sogar operiert werden muss. bon

Regionalsport - Klasse 2 - Verbandsliga SW-Rheinlandliga
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