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    Weyand regt Kreis-Fusion mit Birkenfeld an

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    Diese neun Männer leiten in den nächsten vier Jahren die Geschicke der Fußballer an der Nahe (von links): Wolfgang Staub (Wallhausen), Christoph Dengel (Gutenberg), Christian Wendel (Hundheim-Offenbach), Otfried Seefeldt (Waldlaubersheim), Berthold Schick (Boos), Kreisvorsitzender Karl-Heinz Weyand (Weinsheim), Jürgen Marx (Bretzenheim), Rainer Peitz (Hennweiler) und Holger Jung (Simmertal).
Foto: Olaf Paare
    Diese neun Männer leiten in den nächsten vier Jahren die Geschicke der Fußballer an der Nahe (von links): Wolfgang Staub (Wallhausen), Christoph Dengel (Gutenberg), Christian Wendel (Hundheim-Offenbach), Otfried Seefeldt (Waldlaubersheim), Berthold Schick (Boos), Kreisvorsitzender Karl-Heinz Weyand (Weinsheim), Jürgen Marx (Bretzenheim), Rainer Peitz (Hennweiler) und Holger Jung (Simmertal).
    Foto: Olaf Paare

    Nach dem Kreistag präzisierte Weyand seine Idee. "Mir wurde bei der Vorbereitung des Kreistages deutlich, wie verzahnt wir an der Nahe sind. Im Spielbetrieb oder bei der Jugend beispielsweise. Da läuft ja bereits alles zusammen. Beide Schiedsrichter-Vereinigungen haben große Probleme. Ich glaube, das alles würde besser in einem Kreis gehen. Es war mir eine Herzensangelegenheit, das mal loszuwerden." Weyand traf auf offene Ohren der Verbandsbosse. Das komplette geschäftsführende Präsidium des SWFV hatte sich auf den Weg nach Roxheim gemacht. Vize-Präsident Jürgen Veth sagte anschließend: "Ich halte diese Idee von Karl-Heinz Weyand für nicht schlecht."

    Eine Fusion der Kreise ist noch Zukunftsmusik. Die nächsten vier Jahre geht Weyand mit einem nahezu unveränderten Team an. Otfried Seefeldt erhielt als Stellvertreter genauso den Zuschlag wie Jürgen Marx als Frauen- und Mädchen-Beauftragter und die Beisitzer Holger Jung, Christoph Dengel, Wolfgang Staub und Rainer Peitz. Bestätigt wurden die von ihren Fachbereichen bereits gewählten Berthold Schick (Jugend) und Christian Wendel (Schiedsrichter).

    In seinen Ausführungen sparte Weyand die Problemfelder des Kreis-Fußballs nicht aus: Er ging auf den Rückgang an Teams ein, beispielsweise bei der Jugend. Auch die Spielgemeinschaften machen dem Kreisvorsitzenden Sorgen. "39 einst eigenständige Vereine spielen in 18 Spielgemeinschaften. Ich bin kein Freund davon, aber für viele Vereine gibt es keine Alternative." Zudem kündigte Weyand an, die Hallenmeisterschaften für Männer und Alte Herren sowie im Futsal auf den Prüfstand zu stellen. "Das Interesse der Vereine und damit auch der Zuschauer ist gering", konstatierte er. Die AH-Teams zeigen laut Weyand auch wenig Interesse an den Freiluft-Angeboten. "Das wundert mich sehr. Schließlich spielen doch immer mehr ältere Menschen Fußball, und denen wollen wir einen Anreiz geben. Vielleicht komme ich mal an die Nahe und setze mich mit den Vereinen an einen Tisch", sagte Veth, der Vize-Präsident Sport.

    Vor den Wahlen und Weyands Bericht hatten zahlreiche Politiker und Funktionäre in Grußworten die Themen Jugendarbeit und Ehrenamt aufgegriffen und die Bedeutung des Fußballsports für die Gesellschaft betont. In einem pointierten Vortrag regte Bertram Kühn, Vorstandsmitglied des TuS Roxheim, einen Geld-Pool an, in den alle Vereine und Verbände bezahlen. Aus diesem sollen die Vereine mit vielen Schiedsrichtern Zahlungen erhalten. Kühn: "Das bisherige System mit Strafen ist überholt." Dafür gab es einen Sonderapplaus der Vereins-Delegierten. Die Beteiligung war mit 74,70 Prozent aller Stimmberechtigten übrigens gut.

    Die "Alten Säcke" des VfL Sponheim und die Jugendabteilung des TSV Hargesheim dürfen sich über Trainingsutensilien freuen. Sie belegten die ersten Plätze bei einem Foto-Wettbewerb des SWFV.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    Regionalsport Süd - Klasse 7 - Kreisklassen
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