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    Weierbach gegen Nahbollenbach: Emotionen in richtige Bahnen lenken

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    Vielleicht spielen die Weierbacher ja auch selbst noch um eine eigene minimale Aufstiegschance. Peters postuliert das als Tabellensiebter mit derzeit acht Zählern Rückstand auf den zweiten Platz zwar nicht offensiv, doch Martin Fey, der Trainer der Nahbollenbacher, ist der Überzeugung, dass der VfL noch nach oben schaut. "Sie sind nach der Winterpause gut wieder reingekommen und rechnen sich bestimmt noch eine kleine Chance aus, wenn sie bis Ostern alle Spiele gewinnen", vermutet Fey. Das will er mit seiner Truppe verhindern. "Wir sind gewappnet. Ich als Trainer muss natürlich versuchen, die Emotionen, die so ein Derby mit sich bringt, in die richtigen Bahnen zu lenken." Viele Akteure, die am Sonntag auf dem Platz stehen, haben schon in beiden Teams gespielt, im vergangenen Jahr war sogar ein Kamerateam dabei und übertrug das Spiel im Internet. "Aber letztlich geht es nur um drei Punkte", stellt Fey klar, der keinerlei Verletzte zu beklagen hat. Die Weierbacher hingegen müssen ohne Matthias Müller und Marvin Ensch auskommen, bauen dafür auf die Klasse der hoch dekorierten Neuzugänge Stanislaw Gonscharik, Mathias Düwel und Alexander Davidenko.

    Sollte das Trio die Nahbollenbacher ärgern, würde das die zweitplatzierte Spvgg Teufelsfels freuen, die sich dann mit einem Erfolg gegen die SG Wildenburg/ Hottenbach absetzen könnte. Doch Vorsicht: Auch die Wildenburger haben als Vierter die ersten beiden Positionen bei drei Zählern Rückstand noch auf dem Radar.

    Sollte das Teufelsfels-Team gewinnen, würde es vorübergehend sogar auf Platz eins springen, da das Spiel des Tabellenführers Spvgg Hochstetten gegen den TuS Oberbrombach wegen eines Trauerfalls innerhalb des gastgebenden Vereins abgesagt wurde – gleiches gilt übrigens auch für das Duell der beiden Reserveteams in der Kreisklasse. Die beiden weiteren Verfolger des Spitzenduos genießen derweil Heimrecht. Der Bollenbacher SV (5.) empfängt die TSG Idar-Oberstein (10.), der SC Birkenfeld II (6.) hat die Spvgg Fischbach (12.) zu Gast. Im Tabellenkeller ist der SV Oberhausen, der als Schlusslicht vier Zähler Rückstand auf den ersten möglichen Nicht-Abstiegsplatz hat, gegen die SG Idarwald (9.) gefordert. Der Vorletzte ASV Langweiler/Merzweiler könnte gegen den TuS Hoppstädten II (11.) einen Sieg gut gebrauchen. Selbiges gilt auch für den Drittletzten VfR Baumholder II, der mit der achtplatzierten SG Rötsweiler/Mackenrodt ebenfalls ein Team aus der gesicherten Tabellenregion zu Gast hat. ce

    Regionalsport Süd - Klasse 4 - Bezirksklassen
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