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VfR Kirn: Ruck dank Rückkehrer Alex Bauer

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"Wir waren konzentriert, sehr engagiert, und vor allem haben wir diesmal die Zweikämpfe aggressiver geführt. Das war in Ordnung", erklärte VfR-Trainer Willi Kossligk. Umso mehr wurmte ihn das Ergebnis. "Vom Spielverlauf her wäre mehr möglich gewesen. Wir hatten mehr von der Partie", ergänzte der Coach. Vielleicht wäre die Begegnung anders verlaufen, wenn Tobias Ullrich die größte Chance der gesamten Partie genutzt hätte. In der 20. Minute hatte er den ASV-Torsteher bereits umkurvt, zögerte dann aber mit dem Abschluss, sodass sich der Keeper aufrappeln konnte und in Richtung Torlinie hechtete, wo er von Ullrich angeschossen wurde.

So gelang den Gastgebern nach 65 Minuten das 1:0. Nach Abstimmungsproblemen zwischen André Müller und Marcel Priez, die einen langen Ball aufspringen ließen, schoss ein Winnweilerer von der Strafraumgrenze in den Winkel.

Doch das wollten die Kirner nicht auf sich sitzen lassen. Zunächst traf Andreas Spenst. Das Tor wurde aber wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt. In der 80. Minute glich dann Alex Bauer bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause aus der Distanz aus. "Das war hochverdient", bilanzierte Kossligk. Bauer lobte er: "Wenn er auf dem Platz ist, geht ein Ruck durch die Mannschaft. Mit seiner Präsenz ist er ganz wichtig für uns. Über Kurzeinsätze wollen wir ihn wieder heranführen." olp

VfR Kirn: Kreuzer – Übel (70. Braumbach), Priez, Müller, Wagner – Spenst, Purper (60. Bauer) – Diel, Mudrich, Ullrich (70. Aliakar), Lang-Lajendäcker.

So geht's weiter: am Sonntag, 15 Uhr, gegen die SG Eppenbrunn.

Regionalsport Süd - Klasse 1 - Landesliga
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