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VfR Kirn: Kossligk-Elf wiegt sich zu früh in Sicherheit

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Die erste Spielminute war noch nicht um, als der Ball schon zum zweiten Mal am Anstoßkreis lag. Jens Diel stand nach einem langen Ball aus der VfR-Defensive ohne Gegenspieler im Strafraum. Er holte die Kugel runter, nahm Maß und vollstreckte zum 1:0 (1.). "Ich dachte, dass das Sicherheit gibt", sagte Kossligk. "Vielleicht war es aber auch zu viel. Wir haben uns danach zu sicher gefühlt." Die Gäste kauften den Platzherren mit einfachsten Mitteln den Schneid ab. Typischerweise schlugen die Pfälzer hohe Bälle auf ihren Sturmriesen Christian Zarbel. Zudem gingen sie extrem aggressiv in die Zweikämpfe und entschieden die meisten Duelle für sich. "Wir hatten in dieser Phase kaum noch Zugriff aufs Spiel", sagte Kossligk. Schließlich war es ein hoher Freistoß, der den Ausgleich brachte. Zarbel lauerte am langen Pfosten. VfR-Torhüter Sascha Kreuzer zögerte beim Rauslaufen und kam nicht mehr an den Ball heran.

Erst nach der Pause brachte sich auch der VfR wieder vermehrt ein. Die Laufbereitschaft nahm zu, und das Offensivspiel lief wieder an. Diel fand mit einer Flanke Keven Lang-Lajendäcker, der an Torwart Felix Groh scheiterte (46.). In der Folge entwickelte sich ein Privatduell zwischen Groh und Lang-Lajendäcker. Der Torwächter behielt allerdings stets die Oberhand. Egal, ob es Lang-Lajendäcker per Kopf (60.) oder Seitfallzieher (85.) versuchte, bei Groh war Endstation. "Die zweite Hälfte hat mir deutlich besser gefallen als die erste", sagte Kossligk trotz der schwachen Chancenverwertung. zca

VfR Kirn: Kreuzer – Wagner, Müller, Priez, Übel (73. Aliakar) – Purper, Spenst – Mudrich (83. Braumbach), Ullrich, Diel (70. Bauer) – Lang-Lajendäcker.

So geht's weiter: am Samstag, 17 Uhr, beim SC Birkenfeld.

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