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    TSV belohnt sich für engagiertes Spiel nach der Pause

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    Die Gründe für den Sieg der Heimischen sind eindeutig in der verbesserten Leistung in Hälfte zwei zu suchen. Die begann schon furios mit drei ansehnlichen Chancen der Langenlonsheimer. Der auffällige Erik Coutandin vergab einmal aus kurzer Distanz (47.) und per Kopf nach einer Ecke vom ebenfalls starken Christian Wawrock (51.). Dazwischen verpasste Nico Gonschorek den Ball nach einer Coutandin-Hereingabe nur knapp (49.). Auch wenn aus diesen Situationen kein Tor fiel: Der TSV deutete an, dass er präsent war und alles für die drei Punkte tun wollte. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings auch noch die Gäste in der Partie. Die größte Möglichkeit vergab der kurz zuvor eingewechselte Daniel Hauck, der nach einem Abpraller das Spielgerät frei stehend am leeren Tor vorbeischob (54.).

    Im Anschluss beruhigte sich das Geschehen etwas. Es machte sich aber bemerkbar, dass den Schoppern langsam die Luft ausging. Besonders im Umschalten von Offensive auf Defensive zeigten sie Defizite. Dies spielte den Platzherren in die Karten. Nach einem Ballverlust der Auswärtigen passte Erik Coutandin den Ball schnell an den gegnerischen Strafraum. Dort überließ Gonschorek Wawrock das Spielgerät, der mit einem platzierten Schuss SV-Torhüter Jan Wenninger keine Abwehrchance ließ (67.). Mit dem 1:0 war der Bann gebrochen. Die Langenlonsheimer machten nun genau das Richtige und setzten gegen einen angeschlagenen Gegner nach. Wenige Sequenzen später schloss Maximilian Dhom folgerichtig aus halblinker Position zum 2:0 ab (70.). Das dritte Tor ging auf das Konto von Erik Coutandin, der es einfach mal aus der Distanz versucht hatte. Sein toller Schuss senkte sich über Gäste-Keeper Wenninger in die Maschen (78.).

    Vor der Pause hatte sich das Ergebnis nicht wirklich angekündigt. Die Schopp-Kicker machten anfangs sogar den besseren Eindruck, ehe sich die Teams neutralisierten. "In der ersten Hälfte haben wir uns sehr schwergetan. Man hat gemerkt, dass ein gewisser Druck da war", erklärte TSV-Coach Lulzim Krasniqi, der sich kurz vor dem Halbzeitpfiff auswechseln musste. Bei einem rüden Foulspiel von Daniel Wildmoser hatte er sich an den Rippen verletzt. Mit dem Auftritt seiner Mannschaft in den zweiten 45 Minuten war Krasniqi absolut einverstanden: "Wir haben uns für unser engagiertes Spiel belohnt."

    TSV Langenlonsheim/Laubenheim: Bochinsky - Stoll, Scheel, A. Coutandin, Richter - W. Hase, E. Coutandin, Wawrock (89. Maurer), Krasniqi (44. A. Hase/81. Gutschick) - Dhom, Gonschorek.

    So geht's weiter: am Sonntag, 15. April, 15 Uhr, bei FCV Merxheim.

    Von unserem Mitarbeiter

    Lukas Erbelding

    Regionalsport Süd - Klasse 1 - Landesliga
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