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VfR Simmern spielt 8:8 beim Hung-Debüt

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Was wäre der VfR nur ohne sein vorderes Paarkreuz. Gegen Nieder-Roden holten Chen Zhibin und Evgheni Dadechin gleich vier Punkte, mussten aber im Abschlussdoppel ihren beiden Kontrahenten gratulieren. Damit hat es Simmern verpasst, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Zu allem Überfluss punkteten auch noch die unmittelbar vor dem VfR platzierten Mannschaften aus Hochheim und Watzenborn, sodass der Rückstand auf Nieder-Roden immer noch drei Punkte beträgt, auf die beiden anderen Mannschaften aber anwuchs.

Der Start verlief alles andere als optimal für Simmern. Lediglich Zhibin und Dadechin punkteten in den Eröffnungsdoppeln. Der Sieg von Dadechin über den bislang ungeschlagenen Richard Prause setzte aber ungeahnte Kräfte bei den Hunsrückern frei. Bislang hatte der ehemalige Männer-Bundestrainer Prause nur drei Spiele in der Regionalliga verloren, wobei eine Niederlage verletzungsbedingt zustande kam. An diesem Sonntag kam eine weitere hinzu. "Er hat clever gespielt und ein gutes Gefühl bewiesen", lobte Kapitän Markus Streicher Dadechin. Mit viel Spannung wurde der erste Auftritt des Chinesen Daryl Hung erwartet. Der 16-Jährige tat sich aber sehr schwer und unterlag folgerichtig im ersten Einzel. "Er brauchte etwas Zeit, um sich zu akklimatisieren. Man sieht, dass er riesiges Potenzial hat, dass er vielleicht noch besser gegen Mainz abrufen kann", so Streicher. Das zeigte Hung im zweiten Einzel und fertigte "Abwehrer" Markus Hock ab. Zur Halbzeit stand es 5:4 für die Gastgeber. Erst Zhibin legte den Schalter wieder um. Im besten Match des Tages besiegte er Prause glatt in drei Sätzen und sprach hinterher von "Bundesliganiveau". Dadechin und Hung bauten den Vorsprung aus, den der VfR bis zum 8:6 halten konnte. Der Vorteil lag bei den Hunsrückern, denn mit Zhibin/Dadechin wussten sie das beste Doppel der Liga in ihren Reihen. An diesem Tag jedoch endete es, wie es begonnen hatte. Simmern brachte den Sieg nicht nach Hause, weil im hinteren Paarkreuz nur ein Punkt dazukam und weil drei der vier Doppel verloren wurden. Das Schlussdoppel ging dabei denkbar knapp an die Gastgeber.

Streicher: "Zwar zählt am Ende jeder Punkt, aber heute haben wir einen verloren. Jetzt müssen wir weiterkämpfen und nächste Woche gegen Mainz gewinnen." pek

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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