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VfL-Trainer Björn Weyl wünscht sich Verstärkungen

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Schmidt lächelte nach seinem Fehlversuch gequält. Das Tor hätte uns jetzt auch nicht mehr viel gebracht, wird er sich gedacht haben. Die Bad Kreuznacher hatten es bereits Wochen zuvor verpasst, die Grundlage für den Klassenverbleib zu legen. "In dieser Liga musst du einfach in jedem Spiel von Anfang an aufpassen", sagt Trainer Björn Weyl. Dies hatten seine Spieler nur selten gepackt. "Wir haben zwar fast immer das gespielt, was wir können, aber uns hat immer auch etwas die Tagesform und das Glück gefehlt", so Weyl.

Doch nicht nur in diesen Punkten zeigte der VfL Defizite. Nach den Abgängen von vier Leistungsträgern war der Kader einfach nicht groß genug, um in der 2. Regionalliga Bäume auszureißen. "Man braucht in dieser Liga neun bis zehn Spieler, wir hatten im Schnitt sieben bis acht, das war zu wenig", verdeutlicht Weyl. Die, die noch da waren, zeigten auch im letzten Spiel nicht die notwendigen Qualitäten im Torabschluss. Bezeichnend: Beim VfL trugen sich nur zwei Spieler (neben Weyl noch Christian Jammers) in die Torschützenliste ein – zu wenig.

Wie aber geht es weiter beim VfL? Im Feld gilt es ab April, das bisher noch leidlich gefüllte Oberliga-Punktekonto (vier Zähler nach sechs Spielen, Platz sechs) aufzustocken. Die nächste Hallensaison führt die Bad Kreuznacher dann ebenfalls wieder in die Oberliga. "Dort sollten wir eigentlich nicht in große Schwierigkeiten geraten. Die Liga ist ausgeglichen", prophezeit Weyl. Gleichwohl würde er lieber mit einem größeren Kader arbeiten und schielt insgeheim sogar auf Verstärkung vom Lokalrivalen Kreuznacher HC. Auf die Frage, ob er sich denn über Neue aus dessen Lager freuen würde, entgegnet Weyl lächelnd: "Wer würde sich nicht über Zugänge freuen?"

Von unserem Mitarbeiter

Christoph Erbelding

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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