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Simmerns Tischtennis-Elite will mindestens drei Punkte

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War lange fraglich, steht nun aber doch beim Doppelheimspieltag an der Platte: Simmerns Nummer Drei Daniel Sporcic.
Foto: B&P Schmitt
War lange fraglich, steht nun aber doch beim Doppelheimspieltag an der Platte: Simmerns Nummer Drei Daniel Sporcic.
Foto: B&P Schmitt

Mindestens drei Punkte sollten es für den VfR am Wochenende werden. Fest eingeplant sind dabei die Punkte gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Kandel. Die Gäste am Sonntag konnten bislang noch keinen Zähler in der Regionalliga holen und hatten in keiner Partie auch nur den Hauch einer Chance. Mit 10:108 Spielen war Kandel bislang der Prügelknabe der Liga. Kandel spielt zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in der Regionalliga, dürfte aber den Leistungsunterschied ein wenig unterschätzt haben. Zu allem Überfluss fehlte in der Hinrunde auch noch Spitzenspieler Torsten Becker verletzungsbedingt. Der ist zwar mittlerweile wieder an Bord, die Ergebnisse in den ersten beiden Saisonspielen waren aber ebenso schlecht wie ohne Becker. In der Hinrunde siegte der VfR ohne Daniel Sporcic mit 9:2. Der ist nun aber wieder an Bord, sodass einem klaren VfR-Erfolg am Sonntag nichts mehr im Wege stehen dürfte. Alles andere wäre eine faustdicke Überraschung.

Da dürfte das Spiel am Samstag gegen Frankfurt enger verlaufen. Für die Hessen ist bereits die sechste Partie in der Rückrunde, der VfR hatte bislang nur einen Einsatz beim 6:9 gegen Besse. Der Spielplan der Regionalliga ist schon verwunderlich: Die Hessen bestreiten ihr letztes Saisonspiel bereits am 21. März, der VfR hingegen erst vier Wochen später. "Der Spielplan ist zwar sehr durcheinander, aber das liegt auch an den Vereinen, die die zahlreiche Spielverlegungen ja wollen – wie wir natürlich auch", so Markus Streicher.

Gut, dass der VfR doch in Bestbesetzung antreten kann. Daniel Sporcic war bis Donnerstag noch fraglich, da er einen Einsatz als Verbandstrainer gehabt hätte. Sporcic kann nun aber doch mitwirken. Das wird auch bitter nötig sein, denn die Stärken der Gäste liegen im mittleren Paarkreuz. Ivan Sestak und Dennis Haberle weisen zusammen eine 34:12-Bilanz auf und dürften den beiden VfR-Akteuren Kopfzerbrechen bereiten. Vorteile hat der VfR aber im vorderen Paarkreuz, in dem der VfR im Hinspiel vier Punkte holte. Den Unterschied beim 9:6-Hinspiel-Erfolg machte das hintere Paarkreuz aus. Lucas Senscheid und Jan Limbach holten drei der vier Einzel und zeigten auch eine gute Leistung im Doppel. Ob die beiden Nachwuchstalente das am Samstag wiederholen können ist unklar, es sollte dem VfR aber zumindest Mut machen. Mut machen sollte auch die Tatsache, dass Frankfurts Spitzenspieler Sascha Röhr im Hinspiel entnervt aufgab und die letzten beiden Sätze gegen Chen Zhibin schenkte. pek

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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