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Irmenach: Der Druck ist riesig

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13 von 30 Partien sind in der Oberliga absolviert, Irmenach ist nach fünf Niederlagen in Folge mittlerweile im Tabellenkeller angekommen. Der jahrzehntelange Drittligist steht – momentan – auf der Schwelle zur fünftklassigen Rheinlandliga. Eine Situation, mit der in Irmenach niemand gerechnet hat. "Das ist ungewohnt für uns, die Stimmung ist deshalb auch nicht ideal", hat Trainer René Vasek festgestellt. Er weiß, dass der Druck auf seine Mannschaft am Samstag gegen die um einen Rang und einen Punkt bessere Saarlouiser Reserve riesig sein wird – genau wie im letzten Auswärtsspiel am 19. Dezember beim Schlusslicht Völklingen.

"Wir brauchen eigentlich zwei Siege aus den beiden Spielen, nur dann können wir in Ruhe Weihnachten feiern", sagt Vasek, der an seine Mannschaft noch glaubt: "Wir haben vergangene Woche beim Tabellendritten Saarpfalz eine Halbzeit super gespielt." Doch dann hagelte es Zeitstrafen für die Hunsrücker, die Saarpfalz eiskalt bestrafte – und mit 32:25 gewann.

Es passt ins Bild, dass den Hunsrückern ihre jahrzehntelange Heimstärke abhanden gekommen ist. Aus der Festung Hirtenfeldhalle ist ein Selbstbedienungsladen für Gäste geworden. Nur zwei Siege feierte Irmenach in dieser Runde in sechs Heimspielen, im Jahr 2010 kassierte die HSG in 14 Heimspielen 6 Pleiten. Dass war selbst zu schlimmsten Drittliga-Zeiten unvorstellbar. Coach Vasek bleibt nur die Hoffnung, dass es bereits am Samstag besser wird. Immerhin stehen ihn bis auf die Langzeitverletzten Alex Weber und Alex Reimann alle Spieler zur Verfügung. mbo

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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