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Für den Ausblick fehlen Zeit und Kraft

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Im Boulderraum des Luise-Rodrian-Hauses wurde der Grundstein für ein gutes Abschneiden beim Alpinathlon gelegt. Auch Sölvi Kannwischer versucht, den Parcours zu bewältigen. Sie belegte Rang vier.
Foto: Michael Ottenbreit
Im Boulderraum des Luise-Rodrian-Hauses wurde der Grundstein für ein gutes Abschneiden beim Alpinathlon gelegt. Auch Sölvi Kannwischer versucht, den Parcours zu bewältigen. Sie belegte Rang vier.
Foto: Michael Ottenbreit

Den ersten Abschnitt hatten die DAVler an die Wände des Rodrian-Hauses geschraubt. Dort galt es, einen Parcours zu bouldern. "Der Kurs beginnt leicht, ist in verschiedene Sektoren unterteilt und wird dann schwieriger", erklärte Hoffmann. Wer sich bis zum Ende durchhangelte – und das ist bei Überkopfpassagen wörtlich zu verstehen – konnte sich so bis zu zwölf Minuten Startvorsprung für das Mountainbike-Rennen (10 Kilometer) herausklettern. Das Prinzip entspricht dem der Nordischen Kombination: je mehr Punkte, desto größer der Vorteil beim nächsten Start. Doch auch die besten Boulderer hatten den Sieg keineswegs sicher. "Die Disziplinen sind sehr ausgeglichen. Man kann mit Stärken in jeder einzelnen Sparte viel Zeit gutmachen", erklärte Hoffmann. Mit dem Mountainbike mussten große Höhenunterschiede und außerdem technisch anspruchsvolle Trails überwunden werden. Die Trails, schwierige Geländeabschnitte, stellten an Gleichgewichtssinn und Radfahrtechnik höchste Ansprüche. Vor allem die Baumwurzeln bereiteten vielen Fahrern Probleme.

Wer ohne Sturz in der Wechselzone ankam, durfte sich auf ein besonderes Schmankerl "freuen". "Der Vier-Kilometer-Lauf zum Schluss hat es wirklich in sich", sagte Hoffmann. Es ging vom Rotenfels nach Traisen und anschließend über Steiltreppen wieder nach oben. "Dort gibt es dann an der Bastei eine fantastische Aussicht", sagte Hoffmann und fügte schmunzelnd hinzu: "Für diejenigen, die dann überhaupt noch etwas gesehen haben." Zu denen gehörten in der Altersklasse Ü50 gleich drei Starter der Sektion Nahegau: Christian Ermer (1:05 Stunden) siegte vor Dirk Dautzenberg (1:09 Stunden) und Hans-Jürgen Bauer (1:20 Stunden). Bei den Männern bis 49 Jahre hatte ein Rümmelsheimer die meiste Ausdauer. Sascha Prigge blieb knapp unter einer Stunde. Er benötigte nur 58 Minuten für die Knochentour. Bei den Frauen- und Kinderwettbewerben hatten Gäste aus anderen Sektionen die Nase vorn: Marc Riedinger (Kaiserslautern) gewann die Nachwuchskonkurrenz, Anja Bibo (Wiesbaden) den Frauenwettbewerb.

Von unserem Mitarbeiter

Carsten Zillmann

Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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